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Meldungen 1999

20. November – Die ersten 5000 Besuche
01. Oktober – Neuer Stadtjugendfeuerwehrwart
26. Juli – 12. Bodensee-Feuerwehr-Triathlon
17. Juli – Daniel Müller darf Wanderpokal behalten
14. Juli – Hochwasserbilanz für den Förderverein
04. Juli – Unerwartete Nachbarschaftshilfe
03. Juli – Erfolgreiche Wettkampfgruppen
01. Juli – "Feuerwehrstraßen" im Test
23. Juni – Rascher Anstieg: Besucher 3000
10. Juni – Urlaubsvertetung
06. Juni – Abonniert auf Platz eins
08. Mai – Neuer Mitarbeiter für die Homepage
01. Mai – Geänderte Funkrufnamen
18. April – Besucher 2000
24. Februar – Jahreshauptversammlung – Fünf Großbrände im letzten Jahr

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20. November – Die ersten 5000 Besuche

Die ersten 5000 Besuche liegen seit heute hinter uns. An dieser Stelle sei ein recht herzliches Dankeschön an die vielen regelmäßigen Besucher ausgesprochen.

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01. Oktober – Neuer Stadtjugendfeuerwehrwart

Lars Chudzinski ist neuer Stadtjugendfeuerwehrwart und damit Chef der Konstanzer Jugendfeuerwehr. Er trat die Nachfolge von Karl Sutter an, der zum 30. September sein Amt aus persönlichen Gründen niedergelegt hatte.

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25. Juli – 12. Bodensee-Feuerwehr-Triathlon

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17. Juli – Daniel Müller darf Wanderpokal behalten

Daniel Müller von der Freiwilligen Feuerwehr Konstanz gewann zum dritten Mal hintereinander den Feuerwehr-Triathlon in Karlsruhe-Daxlanden. Als Lohn für diese hervorragenden Leistung darf er den Wanderpokal behalten. Müller hatte in einer Stunde, 5 Minuten und 2 Sekunden mit 53 Sekunden Vorsprung auf den Zweitplazierten gewonnen. 1000 Meter Schwimmen, 20 Kilometer Radfahren und fünf Kilometer Laufen hatten die Teilnehmer zu bewältigen.

Die ehrenamtlichen Feuerwehrleute Sven Reuter, Timo Knaute und Thomas Noll belegten mittlere Plätze unter 38 Teilnehmern. Für alle vier diente dieser Wettstreit als Vorbereitung für den internationalen Bodensee-Feuerwehr-Triathlon am 25. Juni.

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14. Juli – Hochwasserbilanz für den Förderverein

Alois Sieber
Alois Sieber, der Vorsitzende des Fördervereins, bei seiner kleinen Presseschau.

Das Hochwasser bestimmte auch die Jahreshauptversammlung des Fördervereins der Freiwilligen Feuerwehr Konstanz in der Feuerwache. Kommandant Dieter Quintus verschaffte den Anwesenden einen gerafften Überblick über das Einsatzgeschehen. Auf einer Karte zeigte er die Schwerpunkte – angefangen vom Hafenareal, über die Fischenzstraße, das Unterlohn über die Mainau bis nach Wallhausen zur Seetankstelle. Der Kommandant nannte die wichtigsten Aufgaben, wie das Erstellen von Sandsackwällen, die Trockenlegung der Hafenstraße und die damit verbundenen Schwierigkeiten. Auch die Machtlosigkeit gegen das Wasser im Unterlohn, wo ganze Wohnungen überflutet waren, beschrieb er eindrücklich.

Um in den nächsten Jahren gegen einen hohen Pegelstand gesichert zu sein, wird gemeinsam mit Baubürgermeister Volker Fouquet geplant, welche Mittel eingesetzt werden können, um gefährdete Gebiete zu schützten, berichtete Dieter Quintus.

Matthias Mende, der Stellvertretende Vorsitzende des Feuerwehr-Fördervereins, bestätigte aus eigener Erfahrung die Knochenarbeit beim Ausbringen zahlreicher Sandsäcke. Die Helfer mußten viel Ungemach durch unvernünftige Neugierige erfahren. Jedoch habe es auch zahlreiche positive Reaktionen in der Bevölkerung gegeben, berichtete Mende. Er verband damit einen Aufruf an die Menschen, die die Leistungen der ehrenamtlichen Helfer würdigen wollen.

Der Vorsitzende Alois Sieber freute sich über die positive Berichterstattung während des Hochwassers in der lokalen Presse. Weniger erfreut zeigte er sich über die unter 400 gesunkene Mitgliederzahl, von der Dieter Quintus berichtete. Für den im Herbst zu beginnenden Neubau des Gerätehauses Wollmatingen fordert Quintus ein starkes finanzielles Engagement des Fördervereins: Ohne dieses Geld seien Teile der notwendigen Ausstattung nicht zu realisieren, betonte der Feuerwehrkommandant.

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04. Juli – Unerwartete Nachbarschaftshilfe

Unter "unerwarteter Nachbarschaftshilfe" läßt sich ein Vorfall in unserer Schweizer Nachbarstadt Kreuzlingen verbuchen. Matthias Mende, Freiwilliger Feuerwehrmann aus Konstanz, besuchte das dortige Freibad, um sich im kühlen Naß zu erholen. Zuvor hatte er jedoch ein hitziges Abenteuer zu bestehen.

Just als Mende auf dem riesigen Parkplatz sein Auto abgestellt hatte, bemerkte er nebenan aufsteigenden Qualm: aus dem geöffneten Schiebedach einer bayrischen Limousine quollen dunkelgraue Wölkchen, im Innenraum war kaum noch etwas zu erkennen, auf dem Armaturenbrett glomm es rötlich.

Nach dieser kurzen Erkundung reifte sein rascher Entschluß: Scheibe einschlagen und Feuer löschen. Feuerwehrmann Mende und ein Passant zertrümmerten mit Pflastersteinen das Glas. Durch den ungehindert hinzutretenden Sauerstoff verwandelte sich die Glut in Flammen. Rasch funktionierte Mende die Kuscheldecke seines Hundes zur "Löschdecke" um und erstickte das Feuer.

Als kurz darauf die Kreuzlinger Feuerwehrkollegen, die Polizei und der Rettungswagen eintrafen, konnte Matthias Mende seinen Kollegen melden: "Feuer schwarz". Die trockene Antwort eines Schweizers – in schriftdeutscher Übersetzung: "Jetzt ist die Konstanzer Feuerwehr schon wieder schneller als wir".

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03. Juli – Erfolgreiche Wettkampfgruppen

Beim Kreisfeuerwehrtag in Bohlingen haben unsere vier Wettkampfgruppen erfolgreich abgeschnitten. Die "Goldjungs" aus Dingelsdorf und Dettingen errangen den begehrten "Maus-Orden". Diese "Medaille des Landkreises" wird an Gruppen vergeben, deren Teilnehmer das zweite Mal das goldene Abzeichen erringen. Die drei anderen Gruppen, die sich aus Teilnehmerinnen und Teilnehmer von verschiedenen Zügen zusammensetzten, erhielten das bronzene Abzeichen.

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01. Juli – "Feuerwehrstraßen" im Test

Zwischen 10 und 12 Uhr unternahm die Feuerwehr mit dem TLF 16/24-Tr (6/21) mehrere Testfahrten um die neuen "Feuerwehrstraßen" zu testen. Bei diesen Straßen handelt es um Ampelsteuerungen, die es Feuerwehrfahrzeugen ermöglicht, schneller an die Einsatzstelle zu gelangen.

Durch eine ausgefeilte Ampelsteuerung kann der Verkehr vor dem Feuerwehrfahrzeug abfließen. Im Idealfall hat die Feuerwehr so immer freie Bahn. Zeitaufwendige Brems- und Beschleunigungsmanöver der Schwerfahrzeuge können so vermieden werden.

Es gibt drei dieser Straßen; alle beginnen bei der Feuerwache Steinstraße: Die erste führt über den Sternenplatz Richtung Bahnhofplatz, die zweite über den Sternenplatz über die Laube Richtung Schnetztor, die dritte über den Zähringerplatz Richtung Wollmatingen.

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23. Juni – Rascher Anstieg: Besucher 3000

Innerhalb von etwas mehr als zwei Monaten zählte unsere Homepage 1000 Besucher. Das ist der bisher schnellste Anstieg seit ihrem Bestehen!

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10. Juni – Urlaubsvertetung

In der Zeit vom 10. bis zum 24. Juni vertrat erstmalig Klaus Menge den Pressesprecher während seines Urlaubs.

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06. Juni – Abonniert auf Platz eins

Abonniert auf Platz eins des internationalen Feuerwehr-Fußballturniers scheint die Freiwillige Feuerwehr (FF) Radolfzell zu sein. Zum vierten Mal gewann sie den Titel. Beim letzten Turnier vor zwei Jahren holten sich die Scheffelstädter den Wanderpokal für immer zu sich.

Im spannenden Endspiel stand es nach der regulären Spielzeit 2:2 unentschieden gegen die FF Waldshut. Im Sieben-Meter-Schießen war den Radolfzellern das Glück hold: sie gewannen mit 5:4 Toren. Das engagiert geführte Spiel um Platz drei gewann die Werkfeuerwehr (WF) Rieter gegen die Ortsfeuerwehr Wolfurt (Osterreich) mit 3:1 beim Sieben-Meter-Schießen nach einem torlosen Unentschieden. Die WF Rieter sicherte sich wie 1997 erneut den Stadtmeistertitel. Da sie zum dritten Mal diesen Erfolg errang, kann sie den ausgelobten Wanderpokal behalten.

Schiedsrichternotstand herrschte am Morgen vor Beginn der Veranstaltung. Von den drei geplanten Unparteiischen hatten zwei kurzfristig abgesagt. Ihr Organisationstalent stellten die Veranstalter des 7. Zuges (Wollmatingen) der Konstanzer Feuerwehr unter Beweis: Sie verpflichteten Kurzerhand den Platzwart der Schwaketen-Sportstätte.

Trotz mancher hitziger Auseinandersetzungen auf dem Spielfeld bekamen die Sanitäter des Malteser Hilfsdienstes nur wenig zu tun. Von den sieben Blessuren – meist Prellungen, mit Eis behandelt – erwies sich das Nasenbluten nach Zusammenprall mit einem Gegenspieler als so hartnäckig, dass dessen Nase dick eingepackt werden musste, um das Fließen des Blutes zu stoppen.

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08. Mai – Neuer Mitarbeiter für die Homepage

Thomas Noll vom 6. Zug ist seit heute neuer Mitarbeiter für unsere FFK-Homepage.

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01. Mai – Geänderte Funkrufnamen

Folgende Funkrufnamen haben sich geändert:

Neu Alt Bemerkungen
1/10 1/11 VW Kombi in der Schulthaißstraße
2/10 2/11 BMW, Fahrzeug des Kommandanten
3/10 3/11 Astra, Fahrzeug des Brandmeisters vom Dienst (BvD) und des Vorbeugenden Brandschutzes (VB)

Fahrzeuge mit dem Rufnamen "11" müssten eine moderne Telekommunikationsausstattung haben (z. B. Handy, Fax).

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18. April – Besucher 2000

Heute zählte unsere Homepage den 2000. Besucher.

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24. Februar – Jahreshauptversammlung – Fünf Großbrände im letzten Jahr

Ein ungewohntes Bild bei der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr: Peter Renker, er ist Stellvertretender Kommandant, leitete erstmals die Versammlung, während Kommandant Dieter Quintus zuhören mußte. Quintus hatte sich im Januar bei einem Sturz schwer am linken Knie verletzt, so daß er das Hochlegen des kranken Beines dem anstrengenden Vortrag vorzog.

Der Tätigkeitsbericht für vergangenes Jahr zählt für die 292 Aktiven 1 369 Einsätze auf. Davon waren 854 Technische Hilfseinsätze und 153 Brände, Daraus heben sich die fünf Großbrände hervor: Im April fielen die Gaststätten Rondell und Hufeisen einem Großfeuer zum Opfer, ein Brand auf der Mülldeponie im Juni und in Egg hinter dem Mainaublick im Juli schlossen sich an. Den Abschluß bildete der Brand eines Fitness-Studios in der Horchstraße im Dezember.

Relativ viele böswillige Alarme (17) und 169 von Brandmeldeanlagen (BMA) sind erwähnenswert. Besonders hervorgehoben werden 18 Echtalarme, die über BMA gemeldet wurden. Bei Bränden rettete die Freiwillige Feuerwehr sieben Personen. Bei Technischen Hilfeleistungen konnten – meist bei Notöffnungen – 81 gerettet werden, denen 17 Tote entgegen stehen

Insgesamt weist die Statistik 37 688 Einsatz- und Übungsstunden auf. 26 Teilnehmer gab es bei Lehrgängen in Konstanz, an der Landesfeuerwehrschule in Bruchsal waren 24 Feuerwehrangehörige. Wie auch bei den Aktiven waren die Zahlen der Jugendfeuerwehr (93), dem Spielmannszug und der Altersabteilung nahezu unverändert.

Geräte – darunter 18 Atemschutzgeräte, ein Hochdrucklöscher, eine Waschmaschine und ein Trockner für die Einsatzkleidung – im Wert von rund 213 000 Mark konnten beschafft werden. Aus einem Nachlaß beschafft die Wehr ein absenkbares Fahrzeug (80 000 Mark), das es erlaubt, das Transportsystem mit Rollcontainern weiter auszubauen. In den nächsten Wochen wird das neue Löschfahrzeug (280 000 Mark) für Litzelstetten erwartet.

Ein Zuschußbescheid über 450 000 Mark liegt für den Neubau des Gerätehauses Wollmatingen vor. Damit dieses Geld auch ausbezahlt wird, muß vor dem 1. November mit dem Bau begonnen werden. Für Dingelsdorf wird die Ersatzbeschaffung für das alte Löschfahrzeug vorangetrieben. Zwei Probleme gibt es jedoch, wobei das erstere einfach lösbar ist:

Zum einen erfordert das niedrige Tor des Dingelsdorfer Gerätehauses entsprechende Anpassungen am Neufahrzeug und zum anderen fehlen Gelder bei den Landeszuschüssen. Die Landeszuschüsse werden in den nächsten Jahren weniger, da die Feuerschutzsteuer nach der Öffnung des europäischen Marktes stark zurückging. Kommandant Quintus erwartet, daß diese Steuer ,,das zeitliche segnen wird", so daß sich die Kommunen um neue Finanzierungsmöglichkeiten kümmern müssen.

Streiflichter

Auch das Jahr 2000 wirft bei Feuerwehrs seinen Schatten voraus: Nicht nur daß die EDV 2000-fest gemacht werden muß – dies wird mit einem neuen EDV-System erreicht –, sondern auch alle anderen Geräte, wie die Drehleitern harren eines umfangreichen Checks. Peinlich für alle Beteiligten wär's, wenn eine Drehleiter beim ersten Einsatz im neuen Jahrtausend unvermittelt stehen bliebe. Auch die in Konstanz geplanten Festivitäten müssen berücksichtigt werden. So wird die Feuerwache in Zugstärke besetzt sein. Freiwillige können sich beim Kommandanten melden.

Peter Renker nutzte die Gelegenheit, um der versammelten Mannschaft die Entnahme von Handlampen zu erklären. In letzter Zeit war es sehr häufig vorgekommen, daß die Lampen ohne lösen der Sperre entnommen wurden. Da diese Sperre recht empfindlich ist, bricht diese leicht. Ersatz und Austausch kosten nicht wenig Geld, so daß Peter Renker hofft, mit dem jetzt besser informierten Personal Kosten zu sparen.

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