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Meldungen 1998

01. Dezember – 1000 Zugriffe auf Homepage
21. November – Ausbildungszug erfolgreich beendet
24. Oktober – Immer mehr Frauen in der Feuerwehr
29. Juli – Zeltlager der Jugendfeuerwehren im Landkreis
26. Juli – 11. Bodensee-Feuerwehr-Triathlon
24. Juli – Konstanzer auf Platz eins
18. Juli – Erfolgreicher Spielmannszug


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1. Dezember – 1000 Zugriffe auf Homepage

Am Morgen des 1. Dezember 1998 zählte unsere Homepage den 1000sten Besuch. Ein/e – unbekannte/r – T-Online-Nutzer/in hat als erste/r eine vierstellige Zahl erreicht. Es hat damit nur knapp sechs Monate gebraucht um diese stolze Zahl zu erreichen.

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21. November – Ausbildungszug erfolgreich beendet

Vier weibliche und sechs männliche Feuerwehrangehörige konnten mit Abschluß des Ausbildungszuges in den aktiven Dienst unserer Feuerwehr übernommen werden. Insgesamt haben 20 Personen am Lehrgang teilgenommen und erfolgreich abgeschlossen. Ausbilder Klaus Wehner zeigte sich sehr angetan über den Wissensstand der Neulinge.

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24. Oktober – Immer mehr Frauen in der Feuerwehr

Geplante Hilfsfristen nicht einzuhalten – Neubau des Gerätehauses Wollmatingen wichtig

Nach dem Willen von Feuerwehrkommandant Dieter Quintus sollen "in den nächsten Wochen die Weichen für die Standortverlagerung des Gerätehauses Wollmatingen" gestellt werden. Es gehe jetzt darum den zugesagten Zuschuß von 450 000 Mark nicht zu gefährden, so Quintus beim Kameradschaftsabend der Freiwilligen Feuerwehr Konstanz im Saal des Zentrums für Psychiatrie Reichenau am 24. Oktober.

Der Kommandant zeigte sich froh darüber, daß es ihm gelungen sei, dieses Geld zu erhalten, da die finanziellen Grundlagen für die Feuerwehren wegzubrechen drohten. Zwei Gründe seien dafür maßgeblich: Nach Wegfall des Monopols der Gebäudeversicherer mit gesunkenen Prämien und der Abwanderung zu ausländischen Anbietern sei die Feuerschutzsteuer erheblich gesunken. Zudem werden seit 1996 Gelder aus dieser Steuer für den Landeshaushalt zweckentfremdet.

Quintus bezog auch Stellung zum Bericht des Landesrechnungshofes, in dem die Ausstattungen mancher Feuerwehren in die Kritik geraten seien. Dies mag in einigen Fällen begründet sein, jedoch könnten Einsparungen erzielt werden, wenn unsinnige Vorschriften wegfielen, unterstrich Quintus. So sei gefordert, daß Felgen von Feuerwehrfahrzeugen schwarz zu sein haben; diese Kosten betrügen jährlich mehrere hunderttausend Mark, beklagte der Feuerwehrchef. Er forderte auch eine bessere Berücksichtigung örtlicher Gegebenheiten bei der Materialbeschaffung.

Erste Entwürfe der geplanten "Qualitätskriterien für Brandschutz und Technische Hilfeleistung" – sie sollen zu Kosteneinsparungen führen – sieht der Kommandant mit Sorge, denn in Konstanz könnten die Mindestkriterien nicht erfüllt werden. Vor allem die Hilfsfrist – die Zeit zwischen Notrufeingang und dem Eintreffen die Hilfskräfte am Unglücksort – sei hier wegen der allgemeinen Verkehrssituation, der Tempo-30-Zonen und weiterer verkehrsberuhigenden Maßnahmen nicht einzuhalten.

Konstanz oberster Brandschützer beklagt zudem die mangelnde Bereitschaft von Arbeitgebern Feuerwehrangehörige für Einsätze und Ausbildungen freizustellen. Junge Arbeitssuchende seien mehrfach in Baden-Württemberg schon benachteiligt worden, weil sie einer Freiwilligen Feuerwehr angehörten. Dies führe zu sinkenden Motivation und erfordere mehr hauptamtliches Personal, was zu steigenden Kosten führen würde.

Aber auch Erfreuliches wußte Dieter Quintus zu berichten. So seien im laufenden Ausbildungszug von der Konstanzer Wehr 30 Prozent Frauen; weitere Aufnahmeanträge von Interessentinnen lägen vor. Geplante Umbaumaßnahmen der Sanitäranlagen würden somit immer dringlicher.

Eine gute Jugendarbeit sieht Quintus als wichtigste Nachwuchsquelle. So wertete er auch das große Zeltlager mit über 500 Jugendlichen im Sommer als vollen Erfolg; trotz mancher unsachlicher Einwände. Ein Lob sprach er auch dem Spielmannszug unter Leitung von Michael Koch aus, der mit seiner neu formierten Mannschaft viel Lob beim Landesfeuerwehrtag einheimste.

Viel Lob auch von Oberbürgermeister Horst Frank. Beim Brand der Gasstätte Rondell "konnte ich ihren tatkräftigen Einsatz bewundern". Konstanz brauche eine funktionsfähige Feuerwehr. Da es inzwischen weitverbreitet sei, daß profitable Bereiche privatisiert werden, sei es immer schwieriger, die anderen zu finanzieren. Er appellierte auch an die Arbeitgeber, da Engagement für das Gemeinwesen nicht hoch genug einzuschätzen sei.

Ehrungen für langjährige Zugehörigkeit

15 Jahre

Petra Oser, Daniela Uecker, Thomas Deggelmann, Matthias Hirt, Markus Hörenberg, Reinhold Mayer, Stefan Nauroth, Jürgen Rösch, Georg Schroff, Dietmar Rüger, Volker Schulz, Thomas Weltin

Matthias Lehmann von der Werkfeuerwehr Zentrum für Psychiatrie Reichenau

25 Jahre

Helmut Auer, Andreas Graf, Stefan Keller, Rudolf Regenscheit, Dieter Schächtle, Thomas Schmid

Rolf Beron vom Spielmannszug

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29. Juli bis 3. August – Zeltlager der Jugendfeuerwehren im Landkreis

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26. Juli – 11. Bodensee-Feuerwehr-Triathlon

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24. Juli – Konstanzer auf Platz eins

Der Sieger beim Feuerwehr-Triathlon der Berufsfeuerwehr Karlsruhe und der Freiwilligen Feuerwehr Karlsruhe-Daxlanden heißt Daniel Müller. Der Freiwillige Feuerwehrmann aus Konstanz verteidigte seinen letztjährigen Titel damit unter 33 Startern erfolgreich. Er benötigte insgesamt eine Stunde 5 Minuten und 24 Sekunden für 1000 Meter Schwimmen, 20 Kilometer Radfahren und fünf Kilometer Laufen. Zusammen mit ihm gingen weitere vier Konstanzer – Stefan Nauroth, Sven Reuter, Thomas Noll und Lars Chudzinski – in Karlsruhe-Daxlanden an den Start. Sie belegten Plätze im Mittelfeld.

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18. Juli – Erfolgreicher Spielmannszug

Die erfolgreiche Jugend des Spielmannszuges

Ein großer Erfolg bei den 7. Landeswertungspielen in Freiburg gelang unserem Spielmannszug unter der Leitung von Michael Koch. Mit der Note "sehr gut" (Ehrenplakette in Silber) belegten sie einen beachtenswerten 2. Platz. In der Bewertungsklasse "Unterstufe" reichte es sogar zum 1. Platz. Dieser bescherte den MusikerInnen zudem einen schönen Pokal.

In unserem Spielmannszug spielen auch Jugendliche im Alter von zehn bis 14 Jahren mit. Neben den offiziellen Lorbeeren des Landesverbandes durften sie anläßlich des 8. Landesfeuerwehrtages auch viel Anerkennung und Lob anderer teilnehmender Spielmannszüge entgegennehmen.

Foto: Michael Koch

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