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2005
72 Berichte
30. Dezember 2005 – Sperrholz-Zentrale: Brandursache noch unklar
27. Dezember 2005 – Kriminalpolizei untersucht Brandstelle
27. Dezember 2005 – Fahrzeugbrände
27. Dezember 2005 – Brandstiftungen
25. Dezember 2005 – Brand in der Sperrholz-Zentrale
24. Dezember 2005 – Brennender Adventskranz in der Rosenau
23. Dezember 2005 – Brandstiftung an einer Gartenhütte
16. Dezember 2005 – Folge des Sturmwetters
11. Dezember 2005 – Fernseher löste Wohnungsbrand aus
06. Dezember 2005 – Frau von Verwandten gerettet
03. Dezember 2005 – Stadtwerke-Qualm
23. November 2005 – Baum blockierte Zufahrt zum Wasserwerk
19. November 2005 – Dehnfugenbrand im Klinikum
18. November 2005 – Sprinkleranlage löschte Flammen im Lago
17. Oktober 2005 – Heißer Wok verursachte Brand
10. Oktober 2005 – Hoher Sachschaden bei Küchenbrand
20. September 2005 – Zimmerbrand in ehemaliger Kaserne
10. September 2005 – Abendlicher Brand in der Küche
02. September 2005 – Brandmelder viermal missbräuchlich betätigt
01. September 2005 – Brand in Trafostation
26. August 2005 – Eingeklemmten Marder befreit
17. August 2005 – Vorbildlicher Hausmeister reagierte richtig
09. August 2005 – Suchaktion nach junger Schwimmerin
08. August 2005 – Rauch verzog sich schlagartig
30. Juli 2005 – Rauch aus fahrendem Wohnwagen
28. Juli 2005 – Qualmende Vakuumpumpe sorgte für Unruhe
27. Juli 2005 – Motorboot prallte auf das Seezeichen 4
21. Juli 2005 – Papierkorb in Flammen
20. Juli 2005 – Knapp gerettet: Auto brennt völlig aus
15. Juli 2005 – Bombenalarm: Feuerwehr in Bereitschaft
08. Juli 2005 – Defekte Ölwanne
05. Juli 2005 – Essen verrußte Appartement
04. Juli 2005 – Brand auf Balkone
04. Juli 2005 – Kleinbrand selbst gelöscht
03. Juli 2005 – Doppelter Einsatz
03. Juli 2005 – Schwimmerin rief um Hilfe
01. Juli 2005 – Brandstiftung
29. Juni 2005 – Gewitter sorgte für vielfältige Einsätze
27. Juni 2005 – 14-Jährige ertrank beim Baden
11. Juni 2005 – Kinder atmen Brandrauch ein
05. Juni 2005 – Vier Autos bei Brand zerstört
27. Mai 2005 – Angebranntes Essen verschmorte Dunstabzugshaube
26. Mai 2005 – Zwei Schwerverletzte bei Verkehrsunfall auf Inseldamm
26. Mai 2005 – Bahnunfall forderte Menschenleben
26. Mai 2005 – Start endete im Grünen
24. Mai 2005 – Kleinbrand in Labor
13. Mai 2005 – Heizöl floss in Kanalisation
12. Mai 2005 – Autos schleuderten in Straßengräben
09. Mai 2005 – Herbeiführen einer Brandgefahr
03. Mai 2005 – Kein Durchkommen für die Feuerwehr
23. April 2005 – Zeitgleich zwei Einsätze
21. April 2005 – Brand von Waschmaschine und Trockner
18. April 2005 – Waschmaschine brannte
17. April 2005 – Angebranntes Essen ruft Feuerwehr auf den Plan
09. April 2005 – Baum begrub drei Autos unter sich
03. April 2005 – Frau verletzte sich bei Gartenhausbrand
02. April 2005 – Wasser in lief in Wohnung
28. März 2005 – Brennenden Abfall rechtzeitig gelöscht
24. März 2005 – Gewitter mit Starkregen zog über den Landkreis
23. März 2005 – Zimmer in Flammen
18. März 2005 – Defekte Pfosten behinderten Anfahrt
24. Februar 2005 – Einsatz wegen Weihrauch
21. Februar 2005 – Spanplatten auf angeschaltetem Herd
16. Februar 2005 – Langwieriger Brand im Hinterhaus
12. Februar 2005 – Windböen beschädigen Dächer
08. Februar 2005 – Toter bei Dachstuhlbrand
02. Februar 2005 – Verpuffung mit Rußbildung
31. Januar 2005 – Im Bett geraucht
21. Januar 2005 – Umgestürztes Gerüst
17. Januar 2005 – Brand in Wohnküche
15. Januar 2005 – Sturz beim Essenkochen
06. Januar 2005 – Kleinbrand in Badezimmer



30. Dezember 2005 – Sperrholz-Zentrale: Brandursache noch unklar

(pd) Trotz intensiver Brandermittlungen durch Beamte der Kriminalpolizei Konstanz sowie eines Brandsachverständigen konnte bislang nicht geklärt werden, ob für den Brand der Sperrholz-Zentrale in der Max-Stromeyer-Straße Brandstiftung oder ein technischer Defekt als Ursache in Frage kommt. Aufgrund des hohen Zerstörungsgrades sind die Ermittlungen äußerst schwierig. Brandbeschleunigungsmittel konnten die Experten bislang nicht finden. Hinweise auf eine vorsätzliche Brandstiftung liegen nicht vor. Durch die Entnahme einer Brandschuttprobe, welche beim Landeskriminalamt Stuttgart analysiert wird, erhofft sich die Kripo zusätzliche Informationen zur Klärung der Brandursache.

27. Dezember 2005 – Kriminalpolizei untersucht Brandstelle

Nach leichtem Schneefall wirken die verkohlten Holzbalken und -platten zwei Tagen nach dem Brand in der Sperrholz-Zentrale wie mit Zuckerguss überzogen. Foto: Nikolaj Schutzbach
Konstanz (nea) Nach dem Brand in der Sperrholz-Zentrale am ersten Weihnachtsfeiertag laufen die Ermittlungsarbeiten der Kriminalpolizei auf Hochtouren. Inzwischen sei der Bereich bestimmt, wo der Brand ausgebrochen war, teilten die Ermittler auf Nachfrage mit. Dort würden in den nächsten Tagen verschiedene Untersuchungen vorgenommen werden, so die Auskunft. Zusätzlich wird ein Sachverständiger eingeschaltet. Ermittelt werde derzeit in alle Richtungen. Die Polizeibeamten rechnen damit, dass noch diese Woche die Untersuchungen an der Brandstelle selbst abgeschlossen werden können. Bei Nachlöscharbeiten war einem Feuerwehrmann Löschschaum in die Augen gespritzt. Da dieses Mittel ätzend wirkt, wurden die Augen sofort gespült. Die augenärztliche Untersuchung hat ergeben, dass er keine bleibenden Schäden davontragen wird. Allerdings wird sein Blick für einige Tage getrübt sein.


27. Dezember 2005 – Fahrzeugbrände

(pd) Gegen 6 Uhr wurden die hauptamtliche Wache der Feuerwehr und die Polizei in den Bereich Max-Stromeyer-/De-Trey-Straße gerufen. Dort wurden drei brennende Autos, ein Anhänger und ein Roller ein Raub der Flammen. Es entstand ein Sachschaden von rund 9 000 Euro. Nach ersten Brandermittlungen geht die Polizei von Brandstiftung aus. Hinweise an die Kriminalpolizei Konstanz Telefon 07531 / 995-0.

27. Dezember 2005 – Brandstiftungen

(pd) Zu brennenden Müllsäcken wurden die hauptamtlichen Kräfte der Feuerwehr und die Polizei am Dienstagmorgen gegen 0.30 Uhr in den Ernst-Bärtschi-Weg gerufen. Unbekannte hatten dort Gelbe Säcke entzündet. An umliegenden Gegenständen und Gebäuden entstand kein Schaden. Zum nächsten Einsatz ging es gegen 1.15 Uhr in die Bahnhofstraße, weil vor einem Gebäude aufgestapelte Kartonabfälle entzündet worden waren. Passanten hatten brennende Kartons von der Hauswand weg auf die Straße gezogen und den Brandherd so klein halten und weitere Schäden vermeiden können.

25. Dezember 2005 – Brand in der Sperrholz-Zentrale

Feuerwehrmann leicht verletzt – Sachschaden zwischen 300 000 und 400 000 Euro

Am frühen Morgen des ersten Weihnachtsfeiertages kam es gegen 3 Uhr zu einem Brand in der Sperrholz-Zentrale in der Max-Stromeyer-Straße. Nach Schätzungen der Polizei entstand Sachschaden zwischen 300 000 und 400 000 Euro. Ein Feuerwehrmann verletzte sich am Auge und musste zur Untersuchung ins Klinikum gebracht werden.
Als die ersten Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr eintrafen, standen Teile des Lagers gegenüber des Stadtwerkegeländes in hellen Flammen. Das Feuer bedrohte ein angrenzendes Werkstatt- und Wohngebäude, so dass Einsatzleiter Bernd Oser neben einem umfassenden Löschangriff eine Riegelstellung aufbauen ließ. Die Bewohner der betroffenen Wohnung mussten aus Sicherheitsgründen das Haus verlassen.
Foto: Martin U. Scheerer
Im Büro- und Lagergebäude kam es zu einer sehr starken Hitzeentwicklung. Die verwinkelte Bauweise im Inneren erschwerte den Zugang. Aus Sicherheitsgründen mussten die Einsatzkräfte vorerst auf einen Innenangriff verzichten und konnten nur von außen Löschwasser in das Gebäude spritzen. Erst nachdem die Durchzündung im Dachstuhl erfolgt und die Standfestigkeit des Baus sichergestellt war, konnten die Feuerwehrleute unter Schwerem Atemschutz dort eindringen.
Mit Wasser aus mehr als einem halben Dutzend Strahlrohren stellte sich bald ein Löscherfolg ein. Neben Versorgungsleitungen aus nahe gelegenen Hydranten verlegten die Feuerwehrleute über mehrere Hundert Meter Entfernung zwei Zuleitungen aus einem Hydranten am Neuwerk. Die Feuerwehrfrauen und -männer verschafften sich Zugang mit Hilfe einer Motorsäge und durch Einschlagen mehrerer Scheiben.
Durch die starke Hitzentwicklung im brennenden Dachstuhl des Büro- und Lagergebäudes kam es zu einem Schwelbrand in der Holzverkleidung des Giebels im Nebengebäude. Um die Schäden möglichst gering zu halten, forderte der Einsatzleiter die Wärmebildkamera der Feuerwehr Kreuzlingen an, um verdeckte Glutnester erkennen zu können. Die Feuerwehrleute entfernten gezielt Teile der Verkleidung und löschten die Glutnester aus dem Korb der Drehleiter mittels Schaum.
Die Polizei riegelte die Max-Stromeyer-Straße zwischen Gottmannplatz und Oberlohnstraße bis 8 Uhr für den Autoverkehr ab. Die Busse der Stadtwerke konnten jedoch ohne größere Behinderungen aus dem Betriebshof ausfahren und pünktlich ihren Linienverkehr aufnehmen. Oberbürgermeister Horst Frank radelte an die Einsatzstelle, um sich einen Überblick über das Geschehen zu verschaffen.
Die Brandursache ist noch nicht bekannt. Die Kriminalpolizei hat noch während der Löscharbeiten die Ermittlungen aufgenommen. Die Nachlöscharbeiten dauerten bis gegen 8.30 Uhr. Im Laufe des Tages musste die Einsatzstelle von den hauptamtlichen Feuerwehrkräften mehrfach kontrolliert und einige Glutnester abgelöscht werden. Im Einsatz waren rund 50 Feuerwehrfrauen und -männer. Ein Rettungswagen des Malteser Hilfsdienstes stand für Notfälle bereit. Zur Stromabschaltung forderte der Einsatzleiter den Bereitschaftsdienst des Elektrizitätswerkes an.
Am 21. Januar 1997 hatte es schon einmal in der Sperrholz-Zentrale gebrannt.

Foto-Galerien

Martin U. Scheerer (1/4)
Martin U. Scheerer (2/4)
Martin U. Scheerer (3/4)
Martin U. Scheerer (4/4) und Michaela Ströbele
Oliver Hanser (1/2)
Oliver Hanser (2/2)

24. Dezember 2005 – Brennender Adventskranz in der Rosenau

Gegen 16.30 Uhr rückte die Freiwillige Feuerwehr zu einem Brandmelderalarm in das Altenwohnstift Rosenau in der Eichhornstraße aus. Dort hatte ein Rauchmelder angeschlagen, als während einer im Flur stattfindenden Weihnachtsfeier ein Adventskranz Feuer fing. Mitarbeiter konnten jedoch die Flammen rasch löschen, bevor Schaden entstand. Die ehrenamtlichen Feuerwehrleute konnten daher schnell wieder zu ihren Familien zurückkehren, um das Weihnachtsfest zu feiern.

23. Dezember 2005 – Brandstiftung an einer Gartenhütte

In der Nacht auf Freitag brannte gegen 2.30 Uhr an der Radolfzeller Straße beim Ortsausgang von Wollmatingen eine als Werkstatt genutzte Gartenhütte. Als die ersten Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr an der Einsatzstelle eintrafen, brannte die Hütte lichterloh. Atemschutzträger löschten die Flammen mit zwei Strahlrohren und verhinderten so erfolgreich eine Ausbreitung. Die Feuerwehrleute bargen sieben im Außenbereich gelagerte Druckgasflaschen, die mit Propan und Sauerstoff gefüllt waren.
Die Polizei ergriff noch während des Brandes einen Tatverdächtigen, der sich in der Nähe des Brandobjektes aufhielt. Der 36-Mann stammt aus der Gegend von Radolfzell, teilte Polizeisprecher Fritz Bezikofer mit. Die Höhe des Sachschadens ist nicht bekannt. Verletzt wurde niemand.
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16. Dezember 2005 – Folge des Sturmwetters

(hwr) Der Deutsche Wetterdienst und die Unwetterzentrale warnten seit dem Vorabend vor Starkwindlagen für den Landkreis Konstanz. Die Unwetterzentrale ging von Böen mit Geschwindigkeiten zwischen 100 km/h und 130 km/h aus. Der Deutsche Wetterdienst hatte seine Warnung vor schweren Sturmböen oberhalb von 600 Metern bis zum Abend (19 Uhr) verlängert.
Die Wetterlage hat in Konstanz zu keinen herausragenden Schadensereignis geführt, die ein Eingreifen der Feuerwehr erfordert hätten. In der Mosbruggerstraße war die Feuerwehr gemeinsam mit der Polizei im Einsatz, als Windböen Firstziegel aus der Verankerung gerissen haben. Diese beschädigten beim Herabfallen zwei Autos. Die Sicherung und Reparatur des Dachs wurde einem privaten Unternehmen übertragen.

11. Dezember 2005 – Fernseher löste Wohnungsbrand aus

(hwr/pd) Bei einem Wohnungsbrand in Konstanz-Wollmatingen wurde am Sonntagabend gegen 18.30 Uhr eine Zwei-Zimmer-Wohnung zerstört. Personen kamen nicht zu Schaden. Starke Rauchentwicklung und Feuerschein im Innenhof des in der Karlsruherstraße gelegenen Anwesens wiesen den Einsatzkräften den Weg.
Die Feuerwehr nahm unter Atemschutz zwei Strahlrohre ins vierte Obergeschoss über den Treppenraum und über die Drehleiter vor. Hierbei konnte das Feuer rasch unter Kontrolle gebracht und gelöscht werden. Anschließend wurde die Wohnung mittels Überdruck-Belüftungsgerät entraucht. Durch den umsichtigen Einsatz der Feuerwehr konnte eine Verrauchung außerhalb der betroffenen Wohnung nahezu vollständig verhindert werden. Die Bewohner in der vierten Etage mussten jedoch vorsorglich ihre Wohnungen vorübergehend verlassen.
Wie die Polizei berichtete, erschien noch während der Löscharbeiten der 55-jährige Wohnungsinhaber. Er gab an, seine Wohnung gegen 14 Uhr verlassen zu haben, so dass sich zum Zeitpunkt des Brandausbruchs niemand dort aufgehalten hat. Der Mann konnte bei seinen Kindern in der Bücklestraße unterkommen.
Die Feuerwehr Konstanz war unter Leitung von Hans-Jürgen Oexl mit sechs Fahrzeugen und 25 Kräften im Einsatz. Zur Eigensicherung der Einsatzkräfte war der Rettungsdienst vor Ort. Nach Angabe der Polizei war ein Fernseher die Ursache des Brandes. Erste Schadenschätzungen belaufen sich auf mindestens 70 000 Euro.

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Martin U. Scheerer
Oliver Hanser

06. Dezember 2005 – Frau von Verwandten gerettet

Bei einem Zimmerbrand am Dienstagmorgen gegen 6.30 Uhr in der Radolfzeller Straße konnte eine 85-jährige Bewohnerin von den im Haus wohnenden Verwandten und der Polizei ins Freie gerettet werden. Der Rettungsdienst brachte die Frau anschließend mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung ins Klinikum. Die kurze Zeit später eintreffende Freiwillige Feuerwehr drang unter Schwerem Atemschutz in die im Erdgeschoss liegende Wohnung vor, löschte mit einem Strahlrohr die Flammen und verhinderte so erfolgreich eine weitere Ausbreitung. Das Feuer war offensichtlich im Wohnzimmer im Bereich eines Tisches ausgebrochen und hatte mehrere Gegenstände in Brand gesetzt. Die Rauchentwicklung sei außerordentlich stark gewesen, berichtete Feuerwehrkommandant Dieter Quintus. Durch den Qualm entstanden auch Schäden im Treppenhaus. Die Höhe des Sachschadens und die Brandursache sind nicht bekannt. Die Polizei ermittelt. Durch den Feuerwehreinsatz kam es in der Radolfzeller Straße vorübergehend zu Behinderungen im morgendlichen Berufsverkehr.

03. Dezember 2005 – Stadtwerke-Qualm

Am Samstagnachmittag eilten die Frauen und Männer der Freiwilligen Feuerwehr Konstanz geschwind zum Verwaltungsgebäude der Stadtwerke in der Max-Stromeyer-Straße. Herbeigerufen hatte sie die automatische Brandmeldeanlage, die Schadensereignisse durch Feuer frühzeitig melden kann. Recht schnell fanden die Feuerwehrleute den Rauchmelder, der ausgelöst hatte. Dieser hatte tatsächlich Rauch entdeckt und folgerichtig gemeldet. Nur die Ursache war glücklicherweise weniger dramatisch: Als Verursacher konnte schließlich eine Zigarre ausgemacht werden, die von Stadtwerke-Geschäftsführer Konrad Frommer geraucht wurde. Er hatte dies direkt unter einem Rauchmelder getan, der sich darob entrüstet hatte. Ob Frommer besonders erfreuliche oder besonders düstere Gedanken bei seiner samstäglichen Arbeit gehegt hatte, ist nicht überliefert. Auf jeden Fall scheinen sie ihn so erregt zu haben, so dass die Rauchwolken dicht ausgefallen sind, um für ein schädigendes Brandereignis gehalten zu werden.

23. November 2005 – Baum blockierte Zufahrt zum Wasserwerk

Gegen 13.30 Uhr stürzte ein Baum über die Straße "Seehang" und blockierte damit die Zufahrt zum Wasserwerk. Der Baum hatte dem aufgefrischten Wind nicht mehr standhalten können. Die hauptamtlichen Kräfte der Feuerwehr rückten aus und beseitigten das Hindernis.

19. November 2005 – Dehnfugenbrand im Klinikum

Schweißarbeiten als Auslöser vermutet – Wärmebildkamera aus Kreuzlingen

Ein Dehnfugenbrand im Klinikum hielt am Samstagnachmittag für rund zwei Stunden die Freiwillige Feuerwehr in Atem. Der Krankenhausbetrieb wurde durch den Feuerwehreinsatz nicht behindert. Auslöser dürften vorangegangene Schweißarbeiten gewesen sein.
In der Notfallpraxis auf der Ebene B – das ist die Etage des Haupteingangs – hatten Mitarbeiter gegen 15.30 Uhr Rauchgeruch festgestellt. Von der daraufhin alarmierten Feuerwehr rückte die hauptamtliche Wache zur Erkundung aus. Wenige Minuten darauf sprach die automatische Brandmeldeanlage an, so dass weitere Kräfte nachfolgten. Auch im Röntgen im Geschoss C war der Geruch nach verbranntem Papier festzustellen.
Die Nachforschungen ergaben, dass Rauch aus einer in Fußbodennähe befindlichen Dose drang. Nach weiteren Erkundungen zeichnete sich folgende Lage ab: Im Untergeschoss U schwelte es in der Dehnfuge zwischen zwei Stahlbetonträgern. Der Schwelbrand hatte sich bis in eine Wand der darüber liegenden Ebene A ausgebreitet. Diese wurde daraufhin von Klinikumsmitarbeitern und Feuerwehrleuten an mehreren Stellen mittels Bohrhämmern geöffnet. In die Öffnungen füllten die Feuerwehrleute Kohlendioxid und ein Wasser-Schaum-Gemisch ein, um die Glut zu kühlen und die Sauerstoffzufuhr zu unterbinden.
Nach rund zwei Stunden stand fest, dass der Schwelbrand gelöscht war. Kontrollen mit der von der Feuerwehr Kreuzlingen angeforderten Wärmebildkamera ließen auf keine Glutnester mehr schließen. Eine Nachschau gegen 20 Uhr durch den Feuerwehr-Einsatzleiter Uwe Jordan ergab keine bedenklichen Werte mehr.
Zu dem Dehnfugenbrand war es offensichtlich durch Schweißarbeiten einer externen Firma an der Heizungsinstallation gekommen, vermutet Werkstattleiter Jörg Eggart. Durch Funkenflug könnte sich die gepresste Pappe in der Dehnfuge entzündet haben. Nach ersten Schätzungen beziffert Eggart die Schadenshöhe mit rund 10 000 Euro.
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18. November 2005 – Sprinkleranlage löschte Flammen im Lago

Brand in einem Schreibwarengeschäft schnell unter Kontrolle – Müllcontainerbrände

Die automatische Sprinkleranlage im Lago Shopping Center an der Bodanstraße verhinderte am frühen Freitagmorgen erfolgreich einen größeren Brandschaden. In einem Schreibwarengeschäft im ersten Untergeschoss war ein Feuer ausgebrochen, dessen Ausbreitung durch die Löschwirkung eines Sprinklers verhindert wurde. Menschen kamen keine zu Schaden.
Die Brandmeldeanlage hatte gegen 4.45 Uhr die Feuerwehrzentrale in der Steinstraße alarmiert. Noch auf der Anfahrt der ersten Kräfte erreichte die Feuerwehr ein Anruf vom im Haus befindlichen Sicherheitsdienst, der mitteilte, dass es brennen würde. In der Tat konnten die ersten Einsatzkräfte schon von außen Rauch im Erdgeschoss sehen.
Die weitere Erkundung durch Feuerwehrleute unter Atemschutzgeräten ergab, dass das Feuer im Bereich einer Kasse des Ladens ausgebrochen war. Es hatte folgerichtig nur ein Sprinkler in diesem Bereich ausgelöst, so dass die restliche Ware nicht nass wurde. Brandschäden gab es an der Theke, einer Registrierkasse, an Lampen und an der darüber befindlichen abgehängten Decke. Das Feuer war jedoch schon aus, so dass sich die Feuerwehrleute auf eine Kontrolle der Schadensstelle beschränken konnten und mit einem Wassersauger begannen, das auf dem Boden befindliche Wasser aufzunehmen. Letztere Aufgabe übernahm kurze Zeit später eine fahrbare Reinigungsmaschine des Geschäftshauses. Das Wasser hatte sich zudem in einen benachbarten Laden ausgebreitet.
Als Brandursache vermutet die Polizei einen technischen Defekt an einer Registrierkasse. Die Höhe des Sachschadens – auch durch Wasser und den Rauch – schätzt sie auf 40 000 bis 50 000 Euro. Das Geschäft war erst im Laufe dieser Woche eröffnet worden.
Für die hauptamtliche Wache der Feuerwehr ging damit eine unruhige Nacht zu Ende. Kurz nach ein Uhr mussten die Feuerwehrleute eine Türe im Strandbad Litzelstetten notdürftig verschließen. Diese war offensichtlich bei einem Einbruch zerstört worden. Dieser Einsatz dauerte bis gegen 2.45 Uhr.
Zwischen 3.40 und 4.20 Uhr musste die hauptamtliche Wache der Feuerwehr im Stadtteil Fürstenberg insgesamt vier Müllcontainer und einen Papierkorb löschen. Bei einem brennenden Container unter einem überdachten Abstellplatz in der Berchenstraße wurde eine Holzstütze angekohlt und ein Auto am Heck beschädigt. Durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehrleute konnte größerer Schaden oder gar ein Übergreifen auf das angrenzende Wohnhaus verhindert werden.
In der Berliner Straße griff das Feuer eines brennenden Mülleimers bereits auf Gebäudeteile über. Hier zerschmolz ein Rollladen infolge der starken Hitze. Auch hier verhinderte die Feuerwehr schlimmeres und rückte direkt von der vorhergehenden Einsatzstelle an. Die Höhe der Sachschäden steht noch nicht fest. Wie die Polizei mitteilte, hörten Zeugen gegen 3.15 Uhr in den Straßen eine lärmende Jugendgruppe, die wohl auch Mülleimer umgeworfen hatte. Die Polizei bittet um Zeugenhinweise unter Telefon 07531 / 995 - 0.
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17. Oktober 2005 – Heißer Wok verursachte Brand

Feuer in asiatischem Restaurant

Bei einem Brand in der Küche eines asiatischen Restaurants in der Fürstenbergstraße entstand am Montagmittag Sachschaden von rund 50 000 Euro. Zwei Personen brachte der Rettungsdienst wegen Verdachts auf Rauchgasvergiftung zur Beobachtung ins Klinikum.
Gegen 12 Uhr hatte eine 65-jährige Frau einen elektrischen Wok eingeschaltet und für kurze Zeit den Raum verlassen. Als sie zurückkehrte standen der Wok und Teile der Kücheneinrichtung in Flammen. Löschversuche der Frau misslangen.
Als die Freiwillige Feuerwehr Konstanz an der Einsatzstelle eintraf, schlugen Flammen aus der Abluftöffnung des Dunstabzuges. Feuerwehrkommandant Dieter Quintus ließ vier Atemschutzgeräteträger zur Brandbekämpfung mit einem Strahlrohr ins Erdgeschoss vorgehen. Mit einem zweiten Strahlrohr bekämpften Feuerwehrleute die Flammen an der Abzugsöffnung. Weitere Atemschutzgeräteträger durchsuchten das verrauchte Gebäude. Die Feuerwehrleute entfernten Teile der Deckenverkleidung um nach Glutnestern zu suchen. Das rasche Eingreifen der Feuerwehr verhinderte erfolgreich die Ausbreitung des Brandes. Auf der Fürstenbergstraße kam es vorübergehend zu Verkehrsbehinderungen, da die Straße zeitweise gesperrt werden musste.
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10. Oktober 2005 – Hoher Sachschaden bei Küchenbrand

Foto: Oliver Hanser
Bei einem Brand in einer Küche eines Ein-Familien-Hauses in der Ruppanerstraße in Allmannsdorf entstand am Montagabend wegen der starken Rauchentwicklung ein erheblicher Sachschaden. Der Hausbesitzer schätzt ihn nach einer ersten Bewertung auf mindestens 70 000 Euro. Der Rettungsdienst brachte die 80-jährige Bewohnerin, die sich kurze Zeit im Rauch aufgehalten hatte, zur Beobachtung ins Klinikum.
Die Frau war gegen 18.30 Uhr zu ihrem Haus zurückgekommen, das sie alleine bewohnt. Als sie den Qualm bemerkte, ging sie noch ins Wohnzimmer und alarmierte die Freiwillige Feuerwehr. Als diese eintraf, waren die beiden Wohngeschosse dicht verraucht. Unter Atemschutz drangen die Feuerwehrleute in die Küche vor und löschten mit einem tragbaren Hochdruckfeuerlöscher rasch die Flammen. Anschließend belüfteten sie das Gebäude mit einen Hochdruckgebläse. Die Brandursache ist noch nicht bekannt. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.


20. September 2005 – Zimmerbrand in ehemaliger Kaserne

Foto: Martin U. Scheerer
Am Dienstagabend kurz nach 21 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr zu einem Zimmerbrand in der Chérisy-Straße gerufen. Dort brannte es in einem Zimmer in einer Wohngemeinschaft. Als die ersten Feuerwehrleute in der verrauchten Wohnung im ersten Obergeschoss des ehemaligen Kasernenbaus eintrafen, fanden sie dort einen Mann mit seinen beiden Töchtern vor, die sie in eine benachbarte Wohnung brachten. Dort wurden diese und zwei weitere Kinder, die ebenfalls dem Rauch ausgesetzt waren und leichte Reizungen der Atemwege erlitten, vom Rettungsdienst betreut. Offensichtlich hatten Bewohner Löschversuche unternommen, so dass sich der Brand im Wesentlichen auf ein Regal beschränkte. Die Feuerwehrleute erstickten die restlichen Flammen mittels eines Hochdruckfeuerlöschers und belüfteten anschließend mit einem Hochdruckgebläse die Wohnung. Als Brandursache nimmt die Polizei an, dass eine brennende Kerze, die auf einem Holzregal neben mehreren Büchern und Zeitschriften stand, umfiel und die Umgebung entzündete. Die Höhe des Sachschadens ist nicht bekannt.


10. September 2005 – Abendlicher Brand in der Küche

(hwr) Am Samstagabend brannte es in der Gabelsbergerstraße in Konstanz-Wollmatingen. Das in der Küche einer Erdgeschosswohnung ausgebrochene Feuer wurde gegen 21.30 Uhr von Anwohnern bemerkt, die umgehend die Feuerwehr alarmierten. Unter Leitung von Brandmeister Klaus Menge drang ein Trupp unter Atemschutz durch das Fenster in die Wohnung ein und löschte die Flammen mit einer Kübelspritze. Personen kamen nicht zu Schaden. Die Feuerwehr war mit 20 Einsatzkräften und fünf Fahrzeugen vor Ort.
(pd) Auf dem eingeschalteten Herd hatte ein Küchenbrett gelegen, das durch die Hitze zu brennen begann. Die Bewohnerin befand sich nicht in der Wohnung. Wer den Herd einschaltete ist nicht bekannt. Da die Feuerwehr den Brand schnell löschen konnte entstand nur sehr geringer Sachschaden.
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02. September 2005 – Brandmelder viermal missbräuchlich betätigt

(pd) Am frühen Freitagmorgen, zwischen 01.15 Uhr und 03.10 Uhr, wurde von einem bislang unbekannten Täter viermal missbräuchlich der Brandmeldealarm eines Hotels in der Steinstraße betätigt. Zweimal rückte die Feuerwehr mit starker Besetzung aus. Die letzten zwei Mal nur noch mit einem Fahrzeug. Hinweise auf eine Täterschaft bestehen momentan nicht, teilte die Polizeidirektion mit.

01. September 2005 – Brand in Trafostation

Am Nachmittag kam es in einer Trafostation in der Uhlandstraße zu einem Brand. Auslöser war ein Erdschluss mehrere Straßenzüge entfernt. Die Station befindet sich im Erdgeschoss des Verwaltungsbaus des Konradihauses. Als die Mitarbeiter einen lauten Explosionsknall vernahmen, informierten sie die Polizei, die unverzüglich die Feuerwehr alarmierte. Die zuerst eingetroffenen Kräfte sahen Qualm aus einem Lüftungsgitter einer Zugangstüre quellen.
Da Löscharbeiten in einer in Betrieb befindlichen Trafostation nicht möglich sind, mussten die Feuerwehrleute auf den Notdienst des E-Werkes warten, räumten in dieser Zeit zur Sicherheit den Verwaltungsbau und bauten einen zweifachen Brandschutz mit Kohlendioxid-Löscher und Wasser auf. Nach der Freischaltung durch die Elektriker nahmen Feuerwehrleute unter Pressluftatmern weitere Abschaltungen vor, nachdem der Raum mit einem elektrischen Hochdrucklüfter weitgehend rauchfrei gemacht worden war.
In Folge des Erdschlusses und des Ausfalls der Trafostation kam es in mehreren Teilen Petershausens zu länger andauernden Stromausfällen, bis die Stadtwerke alternative Versorgungswege geschaltet hatte.
Die Schäden in der Station sind erheblich. Gebrannt hatten Teile der Isolierung. Das Feuer erlosch jedoch mit dem Abschalten des Stroms, so dass die Feuerwehr nicht löschen musste. Von einem Stahlschrank hatte es die Decke aufgerissen. Der Raum und Teile der Einrichtung sind Ruß geschwärzt. Von der Decke war durch die starke Hitze Putz abgeplatzt. Die Höhe des Sachschadens ist nicht bekannt.
Auch die Feuerwehrzentrale in der Steinstraße war vom Stromausfall betroffen. Dank eines funktionierend Notstromkonzeptes mit Unterbrechungsfreier Stromversorgung kam es beim Betrieb der Datenverarbeitung zu keinen Störungen. Ein Dieselaggregat sorgte über mehrere Stunden für Strom.
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26. August 2005 – Eingeklemmten Marder befreit

Am Freitagmorgen befreiten die hauptamtlichen Kräfte der Feuerwehr einen Marder, der bei einem Streifzug am nördlichen Brückenkopf der Neuen Rheinbrücke eingeklemmt wurde. Das Raubtier blieb beim Versuch zwischen Pfeiler und dem eigentlichen Brückenkörper durchzukriechen an einer Blechblende hängen, so dass es weder vorwärts noch rückwärts konnte. Da das aufgeregte Tier sehr angriffslustig war und mit seinen spitzen Zähnen auch Feuerwehrsicherheitshandschuhe durchgebissen hätte, gestalteten sich die Rettungsversuche für die Feuerwehrleute anfangs nicht einfach. Nachdem die herbeigerufene Tierärztin das Tier mit einer Spritze ruhiggestellt hatte, bogen die Feuerwehrleute mit zwei Hochdruckhebekissen das Blech vorsichtig auf und befreiten den Marder. Das Tier entkam trotz der Beruhigungsspritze ins Pfeilerinnere, wohin ihm ein Feuerwehrmann über eine Steckleiter in einen engen Zwischenboden nachstieg. Dem Helfer gelang es schließlich, das inzwischen ruhiggestellte Tier zu ergreifen und der wartenden Tierärztin zu übergeben.
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17. August 2005 – Vorbildlicher Hausmeister reagierte richtig

Fotos: Nikolaj Schutzbach
Zu einem Brand in einem studentischen Ein-Zimmer-Appartement an der Werner-Sombart-Straße wurde die Freiwillige Feuerwehr am Mittwochnachmittag kurz nach 14.15 Uhr gerufen. Als die ersten Feuerwehrleute eintrafen war das Feuer schon gelöscht, so dass sich deren Aufgaben auf die Kontrolle und Belüftung beschränkte. "Der Hausmeister hat vorbildlich reagiert", schilderte ein Feuerwehrmann das Geschehen, der Mann habe mit einem Schlüssel die Wohnung, aus der Rauch drang, geöffnet und die Flammen mit zwei Eimern Wasser gelöscht. Auf einer angeschalteten Herdplatte der Kochnische rechts von der Eingangstüre hatte ein Gegenstand aus Kunststoff gestanden. Dieser war unter starker Rußentwicklung geschmolzen. Sämtliche Wände des Appartements wurden verrußt, sowie Herd und Kühlschrank beschädigt. Der Gesamtschaden beläuft sich laut Polizei auf etwa 15 000 Euro. Die 20-jährige Mieterin hatte beim Verlassen ihrer Wohnung eine ihrer zwei Herdplatten angeschaltet gelassen.


09. August 2005 – Suchaktion nach junger Schwimmerin

Ein 15-jähriges Mädchen hatte am Nachmittag gegen den Willen ihrer Mutter beschlossen, mit Flossen vom Ostbad in Überlingen auf die andere Seeseite nach Wallhausen zu schwimmen. Eine Stunde später alarmierte die Mutter die Rettungskräfte. Noch während der Suchaktion, an der vier Polizeiboote, zwei Boote der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft sowie das Feuerlöschboot aus Konstanz und der Rettungshubschrauber beteiligt waren, entdeckte der Kapitän eines Fahrgastschiffes das parallel zum Ufer schwimmende Mädchen vor Überlingen: Die 15-Jährige hatte es sich anders überlegt und die Richtung gen Westen geändert. Sie stieg unversehrt aus dem Wasser.

08. August 2005 – Rauch verzog sich schlagartig

(hwr) Rauchgeruch und -entwicklung bemerkten Bewohner des Konstanzer Stadtteils Paradies am Montagabend gegen 21.20 Uhr im Bereich der Gottlieber- und Mayenfischstraße. Noch während die Feuerwehr versuchte, die Herkunft des deutlich riech- und sichtbaren Rauchs zu ermitteln, verschwand die Rauchfahne schlagartig. Trotz intensiver Kontrolle aller in Frage kommender Anwesen war die Quelle nicht mehr auszumachen. Polizei und Feuerwehr brachen die Suche daher nach einer halben Stunde ab. Unter Leitung von Stefan Keller waren 19 Feuerwehrangehörige im Einsatz.

30. Juli 2005 – Rauch aus fahrendem Wohnwagen

Am Samstagnachmittag gegen 15.45 Uhr brach auf der neuen Rheinbrücke in einem Wohnwagen ein Feuer aus. Das in Fahrtrichtung stadteinwärts unterwegs befindliche Fahrzeug wurde beim südlichen Brückenkopf angehalten. Der Eigentümer versuchte vergeblich mit einem Feuerlöscher zu löschen. Dort konnte die Hauptamtliche Wache der Feuerwehr in das Wohnanhänger unter Schwerem Atemschutz vordringen und mit dem Schnellangriffsrohr den Brand schnell löschen. Boden und Decke brannten im Bereich der Brandstelle durch. Die Einrichtung wurde durch den Rauch schwer in Mitleidenschaft gezogen. Die Brandursache war laut Polizeibericht vermutlicht ein elektrischer Defekt. Die Höhe des Sachschadens ist nicht bekannt.

28. Juli 2005 – Qualmende Vakuumpumpe sorgte für Unruhe

Am Donnerstagabend gegen 18 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr von der automatischen Brandmeldeanlage der Universität Konstanz zu einem Labor im Verfügungsgebäude Z auf Ebene 10 gerufen. Dort hatten leichte Rauchwolken den im Raum befindlichen Rauchmelder ausgelöst. Da die Labor-Verantwortliche nicht sofort aufzutreiben war und eine stattliche Anzahl an gefährlichen Chemikalien zu erwarten war, entschloss sich Einsatzleiter Albert Liebe dazu, den Raum von einem Trupp mit Vollschutzanzügen untersuchen zu lassen. Wenig später traf die verantwortliche wissenschaftliche Mitarbeiterin ein, so dass sehr schnell geklärt werden konnte, dass sich eine in Betrieb befindliche Vakuumpumpe überhitzt hatte. Gefahrstoffe hatten keine reagiert.
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27. Juli 2005 – Motorboot prallte auf das Seezeichen 4

Bootsunfall forderte zwei Verletzte – Gesunkenes Wrack noch in der Nacht geborgen

Ein Bootsunfalls im Konstanzer Trichter forderte am frühen Mittwochmorgen gegen 1.20 Uhr zwei Verletzte. Da Kraftstoff aus dem gesunkenen Wrack austrat, mussten Freiwillige Feuerwehr und Rettungstaucher noch in der Nacht das Boot bergen. Nach Polizeiangaben dürfte Totalschaden in Höhe von rund 20 000 Euro entstanden sein.
Zwei alkoholisierte Männer im Alter von 39 und 40 Jahren hatten ein schnelles kleines Rennboot, das üblicherweise zum Ziehen von Wasserskiläufern verwendet wird, offensichtlich gegen das Seezeichen gesteuert. Dabei wurde rund ein Drittel des Bugs weggerissen und das Boot sank. Zeugen riefen daraufhin über Notruf die Polizei und berichteten, dass rund 400 Meter vom Kreuzlinger Ufer entfernt eine Explosion zu hören und dann plötzlich alles ruhig gewesen wäre.
Sofort wurden Wasserschutzpolizei, Schweizer Seepolizei, Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) und Feuerwehr alarmiert, um am deutschen und Schweizer Ufer nach der Besatzung zu suchen. Schließlich konnte eine verletzte Person im Wasser ausgemacht und eine zweite entdeckt werden, die sich ans Ufer schleppte. Beide wurden anschließend ins Klinikum gebracht. Die Polizei veranlasste eine Blutprobe.
Da Treibstoff in den See lief, legt die Ölwehr eine schwimmende Ölsperre beim Wrack aus, um eine weitere Ausbreitung der Verschmutzung zu verhindern. Anschließend befestigten DLRG-Rettungstaucher mehrere Bergegurte am Rumpf, so dass er mit der Spill-Seilwinde des Feuerlöschboots (FLB) aus dem Wasser gehoben werden konnte. Das FLB schleppte das Wrack anschließend in den Konstanzer Hafen wo es mittels des Kranes eine Feuerwehrfahrzeugs auf einer Trailer gehievt wurde.
Nach Polizeiangaben verhielten sich die beiden Verunfallten unkooperativ und beschuldigten sich gegenseitig, das Boot gesteuert zu haben. Untersuchungen eines Kriminaltechnikers soll klären, wer zum Unfallzeitpunkt am Steuer gesessen hatte. Der Verantwortliche muss mit einer Strafanzeige und möglicherweise mit dem Entzug von Bootspatent und Führerschein rechnen. Wenig einsichtig zeigten sich die Männer, als die Polizei die Zahl der Insassen erfahren wollte. Erst auf drängen von Familienangehörigen teilten sie mit, dass sich weiter niemand an Bord befunden hatte, so dass auf weitere Suchaktionen verzichtet werden konnte.
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21. Juli 2005 – Papierkorb in Flammen

(pd) Am Donnerstagabend, gegen 22.24 Uhr, brannte in einem Büro in der De-Trey-Straße ein Papierkorb. Eine Frau, die sich in dem Gebäude aufhielt, bemerkte den Brandgeruch und informierte Feuerwehr sowie ihren Mann. Dieser konnte mit zwei Helfern den in Brand geratenen Papierkorb schnell löschen. Im Büro selbst entstand kein größerer Sachschaden. Lediglich der Teppichboden wurde in Mitleidenschaft gezogen. Wer den Brand verursacht hat, muss noch ermittelt werden.

20. Juli 2005 – Knapp gerettet: Auto brennt völlig aus

Glück auf der Reichenaustraße: Vier Insassen bleiben unverletzt – Feuerwehr löscht binnen weniger Minuten

Vier Personen haben richtig viel Glück: Weder bremsen noch beschleunigen kann die Fahrerin in der Nacht zum gestrigen Mittwoch auf der Reichenaustraße. Mit der Handbremse bringt sie den Wagen zum Stehen. Dann geht er in Flammen auf.
Um Punkt 1.13 Uhr empfängt die Freiwillige Feuerwehr den Anruf. Um 1.34 Uhr ist der Einsatz in der Reichenaustraße beendet. Dazwischen durchleben vier Personen einen gehörigen Schrecken - und steigen glücklicherweise unverletzt aus einem brennenden Auto aus.
"Die Fahrerin sagte, dass sie das Auto nicht mehr lenken und auch nicht bremse konnte", erklärt Polizei-Sprecher Michael Aschenbrenner. Mit der Handbremse gelingt es ihr, den Wagen zum Stillstand zu bringen. Dann brennt bereits der Motorraum. Die Polizei geht von einem technischen Defekt als Grund aus. Motoröl könnte ausgelaufen sein und sich am heißen Motor entzündet haben. Die vier Personen im Wagen reagieren rechtzeitig. Fremdeinwirkungen wie die Manipulation von Technik im Motorraum schließt die Polizei aus.
Die vier Autoinsassen sind mit dem Schrecken davon gekommen. "Man kann hier wirklich beruhigen und davon ausgehen, dass ein Autobrand nicht all zu häufig vorkommt", sagt Michael Aschenbrenner. Und schon gar nicht an der Tagesordnung seien Explosionen wie im Film. Trotzdem löst ein solcher Brand Aufsehen aus, vor allem wenn er Mitten in der Nacht und auf einer viel befahrenen Straße wie der Reichenaustraße passiert.
"Ein Brand breitet sich bei einem Auto sehr schnell aus", erklärt Feuerwehr-Sprecher Nikolaj Schutzbach. Heiß gewordene Kunststoffe in der Verbindung mit ausgelaufenen Ölen seien im wahrsten Sinnen brandgefährliche Materialen. Nur ein greifbarer Feuerlöscher im Koffer- oder Fahrerraum könne in diesem Moment noch helfen. "Allerdings muss dann klar sein, dass der Feuerlöscher funktioniert und die Personen wissen, wie man damit umgeht", sagt Michael Aschenbrenner. Verpuffungen bei der Öffnung der Motorhaube seien ebenso gefährlich wie der Versuch selbst zu löschen. Der Anruf bei der Feuerwehr sei in jedem Fall die bessere Alternative.
Autorin: Carola Stadtmüller, SÜDKURIER

15. Juli 2005 – Bombenalarm: Feuerwehr in Bereitschaft

Ein "herrenloser" Koffer auf dem Bahnsteig des Haltepunktes Fürstenberg in Fahrtrichtung Innenstadt war am Abend die Ursache für die Auslösung eines Bombenalarms. Von der Polizei wurde die Feuerwehr im Wege der Amtshilfe angefordert. Zum Einem brachte die Feuerwehr in der Feuerwache Steinstraße vorgehaltenes Absperrmaterial an die Einsatzstelle, zum Anderen stand in der Feuerwache Mannschaft für die Besetzung eines Löschzuges bereit. Nachdem gegen 20 Uhr feststand, dass sich in dem Koffer kein Sprengstoff befand, konnte die Bereitschaft aufgehoben werden.

08. Juli 2005 – Defekte Ölwanne

Gegen 8 Uhr musste die Freiwillige Feuerwehr eine Ölspur beseitigen, die sich über Garten-, Rheingut- und Schottenstraße hinzog. Ein Defekt an der Ölwanne eines Autos hatte zu der Verunreinigung geführt. Die Feuerwehrleute streuten Ölbindemittel aus, das anschließend von einer Kehrmaschine aufgenommen wurde. Der Einsatz dauerte knapp anderthalb Stunden.

05. Juli 2005 – Essen verrußte Appartement

Kurz nach 18 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr zu einem Brand in der Bücklestraße gerufen. Dort hatten die Bewohner einer Anderthalb-Zimmer-Wohnung im Erdgeschoss eines Mehrfamilienhauses offensichtlich vergessen einen Topf von der angeschalteten Herdplatte zu nehmen. Dies führte in der Folge zu einem Brand in der Kochnische mit erheblicher Rauchentwicklung. Die Feuerwehr löschte das Feuer rasch mit einem tragbaren Hochdrucklöscher. Anschließend belüftete sie die Wohnung mit einem elektrisch betriebenen Belüftungsgerät. Das Appartement ist wegen der Rußablagerungen nicht mehr bewohnbar. Verletzt wurde niemand. Der Sachschaden beträgt nach ersten Schätzungen mindestens 10 000 Euro.
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04. Juli 2005 – Brand auf Balkone

Zu einem Brand auf einem Balkon im ersten Obergeschoss eines Wohnhauses in der Mannheimer Straße musste am Montagnachmittag gegen 15.45 Uhr die Freiwillige Feuerwehr ausrücken. Als die hauptamtliche Wache eintraf, brannte es schon lichterloh auf einem der Balkone. Die Flammen hatten zudem schon auf einen Nachbarbalkon übergegriffen. Mehrere Atemschutzträger löschten die Flammen mit einem Strahlrohr und einem tragbaren Hochdruckfeuerlöscher. Die Feuerwehrleute konnten so erfolgreich verhindern, dass sich das Feuer in die angrenzenden Wohnungen ausbreitete. Eine Fensterscheibe war beim Eintreffen der Feuerwehr schon zersprungen und ein Sofa war leicht angesengt worden.
Offensichtlich hatte der Brand seinen Ausgang an einem elektrisch betriebenen Grill genommen. Dabei wurden auf dem Balkon gelagerte Dinge in Brand gesetzt. Verletzt wurde niemand. Die Höhe des Sachschadens beträgt nach Polizeiangaben rund 10 000 Euro. Die Brandursache ist nicht bekannt.
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04. Juli 2005 – Kleinbrand selbst gelöscht

Die Freiwillige Feuerwehr wurde am Montagnachmittag gegen 13:45 Uhr durch die automatische Brandmeldeanlage eines pharmazeutischen Betriebes in die Byk-Gulden-Straße gerufen. Als die Feuerwehrleute eintrafen, hatten die Mitarbeiter die Flammen in einem Labor bereits gelöscht und verhindert, dass größerer Schaden entstand. Die weiteren auf der Anfahrt befindlichen Feuerwehrkräfte konnten die Einsatzfahrt abbrechen und in die Feuerwache Steinstraße zurückkehren.

03. Juli 2005 – Doppelter Einsatz

Brandeinsatz und Melderalarm folgten aufeinander

(hwr) Von Einsatz zu Einsatz eilte die Feuerwehr Konstanz am Sonntagabend. Zunächst wurde gegen 22.45 Uhr Rauchentwicklung aus einem Anwesen in der Straße "Zum Husseinstein" im Stadtteil Paradies gemeldet. Die Feuerwehr konnte nach umfangreicher Suche auf einem Balkon im achten Obergeschoss die Quelle des Brandrauchs lokalisieren, der bis zum 12. Obergeschoss des Gebäudes hinaufgezogen war: Unsachgemäß in einer Plastiktüte entsorgte Rauchwarenasche hatten zu einem Schwelbrand geführt. Ein Schuss frischen Leitungswassers reichten zur Bereinigung der Situation aus. Die Bewohner wurden über den sachgemäßen Umgang mit heißer Zigarettenasche aufgeklärt.
Noch während die Einsatzkräfte im Paradies ihre Fahrzeuge wieder bestückten, löste die Brandmeldeanlage eines Beherbergungsbetriebs in der Altstadt aus. Nachdem die Einsatzkräfte das Hotel erreicht hatten, entpuppte sich die Meldung als Fehlalarm der automatischen Brandmeldeanlage.

03. Juli 2005 – Schwimmerin rief um Hilfe

(hwr) Eine 67-jährige Schwimmerin geriet am Sonntagmorgen gegen 9 Uhr in die starke Strömung des Rheins zwischen Stadtgarten und Rheinbrücke. Hilferufend machte sie Passanten auf sich aufmerksam, die über die Rezeption eines Hotels die Feuerwehr alarmierten. Noch bevor die in Marsch gesetzten Einsatzkräfte von Feuerwehr, DLRG, DRK und Wasserschutzpolizei eingreifen konnten, hatte ein 28-jähriger Angestellter des Hotels die Frau jedoch bereits aus ihrer Lage in ein zufällig vorbeifahrendes Motorboot gerettet. Retter und Gerettete wurden wohl behalten wieder am Badesteg des Hotels abgesetzt.

01. Juli 2005 – Brandstiftung

(pd) Gegen 1.15 Uhr haben unbekannte Täter in der Max-Stromeyer-Straße vor einem Anwesen ein Rollgitter mit gelben Müllsäcken angezündet. Eine Dachkonstruktion wurde durch das Feuer ebenfalls beschädigt. Die Polizei konnte mittels eines Feuerlöschers ein Ausbreiten des Feuers verhindern bis die Feuerwehr eintraf und es löschte. Es entstand erheblicher Sachschaden in nicht bekannter Höhe.

29. Juni 2005 – Gewitter sorgte für vielfältige Einsätze

Das Gewitter über Konstanz am Mittwochabend gegen 19.30 Uhr zog für die Hilfs- und Rettungsdienste einige Einsätze nach sich. Wegen der durch Blitze verursachten Spannungsschwankungen lösten die automatischen Brandmeldeanlagen der Fachhochschule, des Konzils und auf der Insel Mainau nahezu zur gleichen Zeit aus. Schäden entstanden in allen drei Fällen keine.
Kurz danach mussten die Freiwilligen Feuerwehren von Konstanz und Reichenau auf den Inseldamm und an die B 33 beim Flugplatz ausrücken, um dort Bäume und Äste zu beseitigen, die auf den Fahrwegen lagen. Weitere Windbrüche waren auf der Universitätsstraße und in Oberdorf zu beseitigen. Die Hauptamtliche Wache sicherte zudem ein loses Gerüstbrett bei er Dreifaltigkeitskirche, bevor dieses Schaden anrichten konnte.
(pd) Gegen 20.15 Uhr teilten zwei Patientinnen der Schmieder-Klinik mit, dass sie einen Mann und eine Frau beim dortigen Park soeben noch im See schwimmen sahen, diese aber wegen des starken Regens nun aus den Augen verloren hätten. Da auch noch zwei Fahrräder am Ufer stehen würden, müsste davon ausgegangen werden, dass das Paar in Seenot geraten sei.
Als am Ufer vier Fahrräder, eine Liegestelle mit zusammengepackten Sachen und ein leeres Zelt mit Kleidungsstücken vorgefunden wurde, musste von einem Badeunfall ausgegangen werden. Die verständigte Wasserschutzpolizei suchte gemeinsam mit schweizerische und deutsche Hilfs- und Rettungsdiensten den See im in Frage kommenden Bereich ab. Ein Hubschrauber suchte von der Luft aus nach hilfebedürftigen Personen. Am Ufer stand ein Rettungswagen bereit. Durch hinzukommende Zeugen konnte ein 44-jähriger Mann und eine 29-jährige Frau in Konstanz ausfindig gemacht werden. Diese konnten in ihren Wohnungen wohlbehalten vorgefunden werden und erklärten, dass sie bereits gegen 19.20 Uhr das Wasser verlassen und auch niemanden mehr dort baden gesehen hätten.
Bei einer späteren Überprüfung des Zeltes konnte ein inzwischen heimgekehrter 47-jähriger Obdachloser angetroffen werden, der es sich am See gemütlich gemacht hatte.
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Bericht der FF Reichenau

27. Juni 2005 – 14-Jährige ertrank beim Baden

Ältere Schwester von Frau gerettet

Am Montagnachmittag ertrank im rund 22 Grad warmen Bodensee gegen 15.30 Uhr eine 14 Jahre alte Schülerin. Die 14-Jährige war zusammen mit ihrer älteren Schwester etwa 50 Meter abseits vom Konstanzer Yachthafen beim Baden.
Beide Mädchen befanden sich rund 30 Meter vom Ufer entfernt als die Jüngere aus unbekannten Gründen unterging. Eine Frau vernahm Hilferufe und schwamm zu den Mädchen. Es gelang ihr jedoch nur das ältere Mädchen ans sichere Ufer zu retten. Die ersten alarmierten Hilfskräfte waren gegen 15.40 Uhr an der Unglücksstelle. Ein Polizist schnappte sich eines der herumliegenden Boote und paddelte zu der Stelle, wo das Mädchen zuletzt gesehen worden war. Da das Wasser dort recht trübe war, konnte er jedoch nichts entdecken.
Rettungstaucher der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) bildeten unter Wasser eine Suchkette. Die Suche wurde durch die Trübung im Wasser erschwert. Schräg unter Wasser aufragende Pfähle behinderten die Suche zusätzlich. Der Rettungshubschrauber aus Friedrichshafen suchte aus der Luft. Knapp eine halbe Stunde nach Alarmierung entdeckten die Taucher in etwa zweieinhalb Meter Tiefe das Mädchen leblos auf dem Grund zwischen Schlingpflanzen liegend. An Land begannen Notarzt und der Rettungsdienst des Deutschen Roten Kreuzes sofort mit der Wiederbelebung. Diese Versuche mussten schließlich erfolglos eingestellt werden.
Die Mutter der Mädchen war von zuhause geholt worden. Da sie und ihre Tochter einen Schock erlitten, wurden sie ins Konstanzer Klinikum gebracht. Dort betreute sie ein Notfallseelsorger. Die Ursache, warum das Mädchen unterging, ist nicht bekannt. Die Wasserschutzpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und befragte Zeugen.
Die Freiwillige Feuerwehr Konstanz und die DLRG Konstanz pflegen seit vielen Jahren eine intensive Partnerschaft. So stellt die Feuerwehr das Fahrzeug für die Wasserrettung und die DLRG dessen Ausstattung mit Tauchanzügen, -geräten und dergleichen mehr.

Nachbericht: Mädchen konnte nicht schwimmen

Nach dem Ertrinkungstod einer 14-jährigen Schülerin am Montagnachmittag beim Konstanzer Yachthafen steht die Vernehmung ihrer unter Schock stehenden Schwester noch aus. Nach ersten Erkenntnissen der Wasserschutzpolizei (Wapo) konnten offensichtlich beide nicht oder nicht gut schwimmen. Als das Wasser tiefer wurde, so dass sie nicht mehr stehen konnte, versuchte wohl die Jüngere sich an der zwei Jahre älteren Schwester festzuhalten. Möglicherweise verließen sie die Kräfte oder es kam zu panischen Reaktionen, weshalb die 14-Jährige unterging und ertrank.
Rätselraten herrschte lange Zeit darüber, warum nicht mehr Badende den in Not geratenen Mädchen zu Hilfe eilten. Die Hilferufe dürften wahrscheinlich nur sehr zaghaft oder sehr leise gewesen sein, vermutet Hubert Trenkle, Leiter der Wapo in Konstanz, so dass den am Ufer Liegenden kein Vorwurf zu machen sei. Die Wapo erhofft sich durch Vernehmungen der überlebenden Schwester in den nächsten Tagen weitere Erkenntnisse über den Unglückshergang.
Das Mädchen war am Montagnachmittag gegen 15.30 Uhr ertrunken. Trotz sofort eingeleiteter Rettungsmaßnahmen der Rettungs- und Hilfsorganisationen konnte das Mädchen nach rund einer halben Stunde nur noch tot aus dem an dieser Stelle rund zweieinhalb Meter tiefen Wasser geborgen werden. Wiederbelebungsversuche von Notarzt und Rettungsdienst waren leider erfolglos geblieben.
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11. Juni 2005 – Kinder atmen Brandrauch ein

(hwr) In der Brandenburgerstraße (Konstanz-Wollmatingen) brannte am Samstag gegen 10 Uhr eine Kücheneinrichtung. Vier Personen retteten sich ins Treppenhaus. Dank des schnellen Eingreifens des hauptamtlichen Personals der Feuerwehr konnte das Feuer mit einer Kübelspritze gelöscht werden, bevor es auf weitere Möbel übergreifen konnte. Die Kräfte des Löschbereichs Wollmatingen konnten noch auf der Anfahrt umkehren.
Der Rettungsdienst des DRK und des MHD betreute mehrere Bewohner, die Brandrauch eingeatmet hatten. Drei Kinder wurden vom Rettungsdienst zur Untersuchung ins Krankenhaus gebracht. Wegen der Schadenshöhe und - Ursache verweisen wir an die Pressestelle der PD Konstanz.
Letzte Änderung: 2006-07-11 13:16:46

05. Juni 2005 – Vier Autos bei Brand zerstört

Feuerwehr verhinderte übergreifen auf Wohnhäuser

Bei einem Brand in der Kindelbildstraße wurden in der Nacht auf Sonntag vier Autos vollständig zerstört. Gegen 2.20 Uhr war die Freiwillige Feuerwehr über Notruf 112 von einem Anwohner darüber informiert worden, dass in der Kindlebildstraße ein Auto brennen würde. Zuvor hatte ein vorbeifahrender Taxifahrer ein brennendes Fahrzeug entdeckt. Er hielt an und weckte mittels der Hupe die Anwohner.
Als die hauptamtliche Wache mit ihrem Tanklöschfahrzeug eintraf, ergab die erste Erkundung, dass mehrere Autos und ein überdachter Fahrzeugabstellplatz ("Car-Port") brannten. Umgehend ließen sie weitere Feuerwehrkräfte aus Wollmatingen mit einem weiteren Löschfahrzeug alarmieren.
Die zuerst eingetroffenen Feuerwehrleute verhinderten durch ihr rasches und umsichtiges Handeln, dass die Flammen auf zwei benachbarte Wohnhäuser übergreifen konnten. Die Bewohner mussten vorübergehend die Wohnungen verlassen und durften nach Ende des Einsatzes in diese zurückkehren, nachdem sie von der Feuerwehr überprüft worden waren.
Die Feuerwehrfrauen und -männer hatten zwei Strahlrohre im Einsatz. Insgesamt wurden vier Autos vollständig zerstört und zwei weitere teilweise beschädigt. Unter anderem wurden zudem zwei Hausfassaden und ein weiterer Car-Port durch die starke Hitze in Mitleidenschaft gezogen. Verletzt wurde niemand. Nach ersten Schätzungen der Polizei beträgt der Sachschaden rund 113 000 Euro.
Die Polizei geht von Brandstiftung aus. Zeugen haben eine verdächtige Person beobachtet, die mit einem roten Damenrad vom Brandort in Richtung Feuersteinstraße fuhr. Sie wird wie folgt beschrieben: 175 bis 180 Zentimeter groß, kräftig, breite Schultern, trug helle Hose und dunklen Pullover. Die Polizei bittet Zeugen sich unter Telefon 07531 / 995-0 zu melden.

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Martin U. Scheerer
Oliver Hanser

27. Mai 2005 – Angebranntes Essen verschmorte Dunstabzugshaube

Ein angebranntes Essen im Wollgrasweg gegen 17.40 Uhr war der Auslöser dafür, dass eine Frau vom Rettungsdienst wegen Verdachts auf eine Rauchgasvergiftung zur Beobachtung ins Klinikum gebracht werden musste. Ein Hausbewohner konnte noch vor dem Eintreffen der alarmierten Feuerwehr den qualmenden Topf ins Freie bringen. Die Aufgabe der Feuerwehrleute beschränkte sich daher auf die Kontrolle der Brandstelle und die Belüftung der Wohnung. Durch die starke Hitze wurde die Dunstabzugshaube erheblich beschädigt, da deren Kunststoffteile verschmorten. Die Höhe des Sachschadens ist nicht bekannt.
  Fotos: Martin U. Scheerer


26. Mai 2005 – Zwei Schwerverletzte bei Verkehrsunfall auf Inseldamm

Bericht und Fotos auf der Homepage der FF Reichenau.

26. Mai 2005 – Bahnunfall forderte Menschenleben

(hwr) Bei einem Unfall auf der Bahnstrecke zwischen Konstanz und Radolfzell ist am Donnerstagnachmittag eine Person ums Leben gekommen. Die Person wurde von einem Zug erfasst. Die eintreffende Freiwillige Feuerwehr Konstanz konnte nicht mehr helfen. Sie war direkt von der Einsatzstelle Flugunfall am Verkehrslandeplatz Konstanz an die nur wenige Meter entfernte Einsatzstelle geeilt. Zur Betreuung von Zeugen des Unfalls brachte die Freiwillige Feuerwehr Konstanz ihren Fachberater Notfallseelsorge an die Einsatzstelle. Wegen der weiteren Einzelheiten verweisen wir an die Bundesgrenzschutzinspektion Konstanz.

26. Mai 2005 – Start endete im Grünen

Keine Verletzten bei Flugunfall

(hwr) Glück hatte die vierköpfige Besatzung eines Sportflugzeuges am Donnerstagnachmittag gegen 15:00 Uhr, als die Maschine beim Start keine Höhe gewann und über das Ende der Bahn am Verkehrslandeplatz Konstanz hinausgelangte. Im sumpfigen Untergrund blieb die Maschine mit abgeknicktem Bugrad und verbogenem Propeller stecken. Die Freiwillige Feuerwehr Konstanz konnte ihren Einsatz auf die Bergung des Flugzeugs beschränken. Hierzu zog sie die Maschine mittels der Seilwinde des Rüstwagens zurück auf befestigten Untergrund.
Unter Leitung von Hans-Jürgen Oexl waren fünf Fahrzeuge und 16 Einsatzkräfte vor Ort. Wegen der Schadenshöhe und -Ursache verweisen wir an die Pressestelle der PD Konstanz.
Fotos: Hendrik Roggendorf

Pressemitteilung der Polizeidirektion

(pd) Am Donnerstagnachmittag gegen 14.45 Uhr kam es auf dem Verkehrslandeplatz in Konstanz zu einem Flugunfall mit Sachschaden. Dem 35-jährigen Flugzeugführer einer einmotorigen Propellermaschine gelang es nach zwei Startversuchen nicht seine Maschine in die Luft zu bekommen und kam beim zweiten Startversuch von der Startbahn ab. Das Flugzeug kam hierbei über die Startbahn hinaus und im weiteren Verlaufe mit der Flugzeugschnauze auf dem Propeller zum stehen. Hierbei wurde das Flugzeug beschädigt. Der 35-jährige Pilot und seine drei Passagiere im Alter von 31, 29 und 4 Jahren konnten das Flugzeug nach dem missglückten Startversuch glücklicherweise allesamt unversehrt verlassen. Ursprünglich kommt das Flugzeug aus Mengen und war auch wieder von Konstanz aus auf dem Weg dorthin. Der Sachschaden am Flugzeug beläuft sich nach ersten Schätzungen auf circa 20.000 Euro. Nach derzeitigem Ermittlungstand ist der Unfall durch einen Pilotenfehler verursacht worden. Im Einsatz waren Kräfte der Feuerwehr Konstanz sowie des Polizeirevier Konstanz. Der Verkehrslandeplatz war aufgrund des Unfalls für circa 1 Stunde für den Flugverkehr gesperrt.

24. Mai 2005 – Kleinbrand in Labor

In einem Labor eines pharmazeutischen Betriebes in der Byk-Gulden-Straße kam es gegen 12.40 Uhr zu einem Kleinbrand, der durch die automatische Brandmeldeanlage der Feuerwehrzentrale gemeldet wurde. In einem Digestorium (mit einem Abzug versehener Glaskasten für Versuche) hatte sich Natriumhydrid entzündet. Feuerwehrleute unter Schwerem Atemschutz löschten die brennende Chemikalie mit Sand, bevor sich die Flammen ausbreiten konnten. Wasser kann bei Natriumhydrid nicht als Löschmittel eingesetzt werden, da sonst Wasserstoff freigesetzt wird (Knallgasbildung). Natriumhydrid kann sich bei Kontakt mit der Luftfeuchte selbst entzünden. Sachschaden entstand offensichtlich nicht.

13. Mai 2005 – Heizöl floss in Kanalisation

Leck durch technischen Defekt

Konstanz (nea) "An der Steig" flossen am Freitag kurz vor 12 Uhr beim Beliefern eines Hauses zwischen 200 und 300 Liter Heizöl in die Kanalisation. Auch die Straße wurde auf einer Länge von über 50 Metern stark verunreinigt und daher von der Polizei für den Fahrzeugverkehr gesperrt. In der Folge kamen zahlreiche Ämter, Behörden und Firmen zum Einsatz, um die Verunreinigungen fachgerecht zu beseitigen.
Der Fahrer des Tanklasters hielt sich gerade im Keller auf und hatte mit dem Umfüllen des Brennstoffs begonnen, als er ein ungewöhnliches Geräusch vernahm. Er eilte daraufhin nach draußen, sah wie das Heizöl aus einem Leck am Fahrzeug spritzte und stoppte sofort den Pumpvorgang. Die daraufhin alarmierte Freiwillige Feuerwehr sicherte als erste diverse Kanaleinläufe ab, um ein weiteres Einfließen des Brennstoffs zu verhindern. Da es sich um einen Mischwasserkanal handelt, läuft das Öl in die Kläranlage, wo es keinen Schaden anrichten kann.
Mit Ölbindemittel streuten die Feuerwehrleute die Straße ab. Eine Kehrmaschine – extra aus Stockach angefordert – reinigte die Fahrbahn anschließend. Die Polizei ermittelte als Ursache für das Leck einen technischen Defekt an der Verbindungsleitung zwischen Gasmessverhüter und Temperaturregler. Auf Anordnung des Landratsamtes musste vor dem Wegfahren des Tanklasters, um sicherzustellen dass kein weiteres Öl auslaufen kann, ein Sachverständiger herangezogen werden. Da auch Heizöl in einen Schacht der Telekom gelaufen war, musste diese Servicepersonal an die Einsatzstelle entsenden. Die Telefonie war jedoch nicht beeinträchtigt. Anschließend wurden dieser Schacht und der Abwasserkanal von einer Fachfirma gespült. Der Einsatz der Feuerwehr endete nach rund vier Stunden.
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12. Mai 2005 – Autos schleuderten in Straßengräben

Nach Frontalaufprall eine Frau lebensgefährlich und ein Mann schwer verletzt

Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der Landesstraße 219 zwischen Egg und der Abfahrt zur Mainau wurden gegen 11.30 Uhr eine 58-jährige Frau lebensgefährlich und ein 20-jähriger Mann schwer verletzt. Nach ersten Ermittlungen der Polizei war der junge Mann mit seinem Opel aus Richtung Egg kommend auf die Gegenfahrbahn geraten und dort frontal mit dem entgegenkommenden Mercedes zusammengestoßen. Die Straße war wegen des Unfalls bis gegen 14.45 Uhr mehrfach gesperrt.
Beide Autos schleuderten nach dem Zusammenprall in die beiden Straßengräben. Die Frau erlitt durch den Aufprall lebensgefährliche Schädel-Hirn-Verletzungen. Mit Hilfe der Freiwilligen Feuerwehr konnte die Frau aus dem Auto befreit und von Notarzt und Malteser Hilfsdienst medizinisch versorgt werden. Der Rettungshubschrauber der Deutschen Rettungsflugwacht (DRF) brachte sie anschließend nach Ravensburg in die neurochirurgische Abteilung der Oberschwaben-Klinik St. Elisabeth. Ein Notfallseelsorger kümmerte sich um den nicht am Unfall beteiligten Ehemann der Verletzten.
Langwieriger gestaltete sich die Rettung des Opel-Fahrers. Mit Hilfe hydraulischer Rettungsgeräte schafften die Feuerwehrleute einen Zugang zum Verletzten, der im Fußraum eingeklemmt war und mehrere Beinbrüche erlitten hatte. Noch in seinem Fahrzeug wurde der Mann vom Notarzt und Rettungsdienst des Deutschen Roten Kreuzes versorgt. Am Hals brachten sie eine stützende Halskrause ("StiffNeck") an. Sein linkes Bein stabilisierten sie mittels einer Vakuummatratze. Auf dem hölzernen Rettungsbrett liegend konnte er schließlich aus dem Auto und dem Graben gehoben werden. Der Rettungsdienst brachte anschließend den Verletzten ins Konstanzer Klinikum.
Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei seien beide Autos nicht mit überhöhter Geschwindigkeit unterwegs gewesen. Ein Zeuge habe gesehen, wie der vor ihm fahrende Opel plötzlich zu schwanken begann und auf die Gegenfahrbahn geriet. Der Grund für dieses Verhalten sei bislang unklar, so die Polizei. Sie hat zur Klärung der Ursache einen Unfall-Sachverständigen der Dekra hinzugezogen. Die Höhe des Sachschadens schätzen die Polizeibeamten auf rund 23 000 Euro.
Während der Rettungs- und Bergearbeiten musste die Landesstraße mehrfach gesperrt werden, was den Linienbusverkehr beeinträchtigte. Die Polizei leitete den Verkehr um. Zeitweise staute sich der schon vor dem Unfall starke Verkehr auf der Mainaustraße bis zur Bushaltestelle am Klinikum.

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Foto-Galerie 1/2
Foto-Galerie 2/2

09. Mai 2005 – Herbeiführen einer Brandgefahr

(pd) Am Vormittag, gegen 10.45 Uhr, entsorgte eine 48-jährige Frau aus der Magdeburger Straße in ihrer Einzimmerwohnung Zigarettenkippen und Asche in einer Kunststofftüte und verließ anschließend die Wohnung. Aufgrund von Glutresten fing der in der Tüte gesammelte Hausmüll an zu schwelen und es entwickelte sich Rauchgas, das aus der Wohnung drang. Die Wohnung wurde durch Polizei und Feuerwehr geöffnet und der Schwelbrand gelöscht.

03. Mai 2005 – Kein Durchkommen für die Feuerwehr

(fvb) Trotz Blaulicht und Martinshorn – die Lebensretter stecken fest: Am Nachmittag gab es in der Zollernstraße kein Durchkommen für das Feuerwehrauto im Notfalleinsatz. Vom Fahrer des Lieferwagens keine Spur. Die Polizei hatte die Feuerwehr alarmiert, um rasch eine Tür zu öffnen. Am Ende ging’s mit Glück glimpflich aus. Der Lenker des Leiferwagens kam zu seinem Auto zurück. Foto: Frank van Bebber


23. April 2005 – Zeitgleich zwei Einsätze

(km) Am späten Samstagnachmittag wurde die Feuerwehr zur Beseitigung einer großen Ölspur in das Industriegebiet gerufen. Beim Ausrücken zu diesem Ereignis mussten von der Zentrale in der Steinstraße weitere Kräfte zu einem Zimmerbrand nach Allmannsdorf alarmiert werden.
Hier war durch eine brennende Kerze, in einem ausgebauten Kellerraum eine Gardine vor einem gekippten Fenster in Brand geraten. Das Feuer breitete sich rasch im ganzen Zimmer aus. Die Einsatzkräfte aus Allmannsdorf und Peterhausen hatten den Brand schnell unter Kontrolle und verhinderten ein Ausbreiten. Durch die starke Hitze platzte der Verputz an den Wänden ab. Weiter mussten bei der Suche nach versteckten Glutnestern Wandverkleidungen abgerissen werden.
Der Schaden beläuft sich nach Schätzungen der Polizei auf rund 25 000 Euro.
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21. April 2005 – Brand von Waschmaschine und Trockner

Kurz vor 18.30 Uhr musste die Freiwillige Feuerwehr in die Buchnerstraße ausrücken. Dort war im Badezimmer in einer Wohnung im zweiten Obergeschoss eines Wohnhauses ein Wäschetrockner und eine Waschmaschine in Brand geraten und hatte schwarzen Rauch erzeugt. Feuerwehrleute unter Schwerem Atemschutz löschten rasch die Flammen und verhinderten so erfolgreich eine Brandausbreitung. Die Feuerwehrangehörigen belüfteten anschließend die Wohnung und brachten den Trockner ins Freie. In der Wohnung hatte sich der Rauch teilweise auf Wände und Einrichtungsgegenstände niedergeschlagen. Die Höhe des Sachschadens und die Brandursache sind nicht bekannt.
Wie die Polizei mitteilte, wollte ein 10-jähriges Mädchen auf die Toilette gehen. Auf ihrem Weg ins Bad stellte sie fest, dass es aus dem Badezimmer stark qualmte. Zusammen mit ihrem 16-jährigen Bruder stoppten die beiden Kinder den Wasch- und Trockenvorgang der Maschinen und verständigten ihre Mutter. Zwischenzeitlich fingen die Maschinen Feuer und brannten. Sowohl die 47-jährige Mutter als auch ihre beiden Kinder erlitten eine Rauchgasvergiftung und wurden zur Behandlung ins Klinikum Konstanz eingeliefert.
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18. April 2005 – Waschmaschine brannte

Gegen 14.30 Uhr brannte in der Sonnenbühlstraße eine Waschmaschine. Der Brand war in der Küche einer im dritten Obergeschoss liegenden Wohnung ausgebrochen. Die Feuerwehr löschte die Flammen rasch mit einem tragbaren Hochdruckfeuerlöscher und verhinderte so erfolgreich das übergreifen der Flammen auf andere Einrichtungsgegenstände. Anschließend belüfteten die Feuerwehrleute die Wohnung durch das Öffnen mehrerer Fenster. Die Waschmaschine erlitt einen Totalschaden. Der Rauch hatte die Küche verrußt. Verletzt wurde niemand.

17. April 2005 – Angebranntes Essen ruft Feuerwehr auf den Plan

(hwr) Rauchgeruch aus einer Wohnung in der Alemannenstraße veranlasste Anwohner am Sonntagabend gegen 20:10 die Feuerwehr zu rufen. Nach Aufbrechen der Wohnungstür stellten die Einsatzkräfte neben einer Verrauchung der Wohnung fest, dass sich auf dem eingeschalteten Herd der Wohnung ein Topf mit mittlerweile undefinierbarem Inhalt befand. Die Feuerwehr beförderte den Topf durch das Fenster ins Freie und lüftete die Wohnung. Unter Leitung von Uwe Jordan waren 5 Fahrzeuge mit 21 Einsatzkräften im Einsatz.

09. April 2005 – Baum begrub drei Autos unter sich

Gegen 13.30 Uhr stürzte in der Von-Emmich-Straße ein großer – offensichtlich morscher – Baum quer über die Fahrbahn. Dabei wurden vier Autos unter dem Geäst begraben. Zwei Pkw wurden regelrecht zerquetscht. Auch eine Hausfassade bekam Kratzer ab. Mittels Motorsäge zerlegte die Freiwillige Feuerwehr den Baum. Mit dem Kran des Gerätewagens Transport wurde der dicke Stamm, der auf einem der Autos lag, angehoben und auf die Seite bugsiert. Verletzt wurde niemand. Die Höhe des Sachschadens beträgt nach Schätzungen der Polizei über 10 000 Euro.
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Letzte Änderung: 2006-07-11 13:09:09

03. April 2005 – Frau verletzte sich bei Gartenhausbrand

Foto: Hendrik Roggendorf
(hwr) Beim Brand eines Gartenhauses in Konstanz-Wollmatingen erlitt eine Frau am Sonntagnachmittag kurz vor 16 Uhr Verbrennungen. Die Feuerwehr konnte erfolgreich ein Übergreifen auf benachbarte Gebäude verhindern.
Das oberhalb des Schwaketenbades gelegene Anwesen geriet kurz vor 16 Uhr in Brand. Die Feuerwehr leitete umgehend die Löscharbeiten ein. Hierzu wurde eine Schlauchleitung zu dem am Hang gelegenen Objekt verlegt und unter Atemschutz ein Strahlrohr vorgenommen. Das Feuer hatte das in Holzbauweise errichtete Gebäude bei Ankunft der ersten Einsatzkräfte jedoch bereits in voller Ausdehnung ergriffen, so dass der Totalverlust nicht zu verhindern war. Ein weiteres Ausbreiten des Feuers konnte verhindert werden. Der Rettungsdienst des Malteser Hilfsdienstes brachte die Frau, die Verbrennungen erlitten hatte, ins Konstanzer Klinikum.
Die Freiwillige Feuerwehr Konstanz war unter Leitung von Hannes Oexl mit vier Fahrzeugen und 13 Einsatzkräften vor Ort. Die Brandursache und die Höhe des Sachschadens sind nicht bekannt.


02. April 2005 – Wasser in lief in Wohnung

Kurz nach 18.15 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr in die Sonnenbühlstraße gerufen. Dort war in einer im ersten Obergeschoss gelegenen Drei-Zimmer-Wohnung der Wasserschlauch einer Waschmaschine abgeplatzt, so dass die Räume mehrere Zentimeter hoch unter Wasser standen. Als das Wasser in die darunter gelegenen Wohnung tropfte, riefen die Bewohner die Feuerwehr zu Hilfe. Diese schloss den Wasserhahn und nahm mittels eines Saugers das Wasser auf.

28. März 2005 – Brennenden Abfall rechtzeitig gelöscht

Foto: Hendrik Roggendorf
(hwr) Brennender Abfall im Anlieferungsbereich eines Elektronikmarktes in der Schneckenburgstraße führte am Nachmittag des Ostermontags gegen 16:00 Uhr zu einem Einsatz der Freiwilligen Feuerwehr. Aus unbekannten Gründen hatten direkt an der Hausfassade gelagerte Küchengeräte und Verpackungsmaterialien Feuer gefangen. Die Einsatzkräfte nahmen ein Strahlrohr vor und löschten die Flammen, bevor sie das Gebäude erreichen konnten. Unter Leitung von Andreas Knäble waren 24 Einsatzkräfte mit vier Fahrzeugen vor Ort.


24. März 2005 – Gewitter mit Starkregen zog über den Landkreis

Die Stadt Konstanz wurde am Gründonnerstag vom Gewitter mit Starkregen, das ab etwa 21.30 Uhr über Teile des Landkreises zog, verschont. In etlichen Gemeinden wurden Straßen und Keller überflutet, Schlammmassen bedrohten Menschen und ihre Häuser. Neben den Ortsfeuerwehren mussten das Technische Hilfswerk aus Singen, Konstanz und Waldshut-Tiengen – Einheiten aus Tuttlingen und Stockach waren vorsorglich in Alarmbereitschaft versetzt worden –, eine Schnelleinsatzgruppe des Deutschen Roten Kreuzes, die Rettungstaucher der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) aus Konstanz, Bodman und Allensbach sowie die Notfallseelsorger des Landkreises ausrücken. Mit Pumpen und Sandsäcken versuchten die Einsatzkräfte die Schäden einzudämmen. Während der akuten Lage konnten einige Straßenabschnitte bestenfalls mit Allradfahrzeugen befahren werden.
Da die DLRG Konstanz und die Freiwillige Feuerwehr Konstanz seit vielen Jahren erfolgreich in einer Kooperation zusammenarbeiten, folgt an dieser Stelle ein Bericht über die Ereignisse in Steißlingen.

Tödliche Falle

Besonders schweren Regengüssen war der Höhenzug Kirnberg-Roßberg-Homburg zwischen Radolfzell-Stahringen und Steißlingen betroffen. In Stahringen tobte eine Gerölllawine durch Dorf. In Steißlingen verwandelte sich der Rehmenbach in einen reißenden Fluss. Wasser und Schlamm wälzten sich vor allem durch das am Hang gelegenen Neubaugebiet.
Der Rehmenbach schwemmte Erdreich und Geröll ab, das sich als Schlammlawine über Straßen und Gärten in Wohnungen, Keller und Garagen wälzte. Kanalisation, Vorfluter und Durchlässe hatten die hereinbrechenden Wassermassen nicht mehr aufnehmen können.
Entlang der Straße "Am Rehmenbach" verläuft der Bach, dessen Wasser in das Gartengrundstück auf der Rückseite des Anwesens Nummer 14 eindrang. Dort lief es über eine vorgelagerte Terrasse und sammelte sich in einem Geländeeinschnitt. Diese Bodensenke lief schnell bis über Türhöhe voll. Als die 65-jährige Bewohnerin die Wassermassen vor ihrer Einliegerwohnung im Keller bemerkte, rief sie um Hilfe.
Die Terrassentür hielt dem Druck nicht Stand und wurde nach Innen gedrückt. Rund 50 bis 60 Kubikmeter, vermutlich sogar noch deutlich mehr, Wasser und Schlamm strömten schlagartig in den Keller. Die Frau wurde wahrscheinlich von den Wassermassen in den Heizungsraum gespült. Unglücklicherweise war dies der einzige Raum, der keine Fenster hat. Lediglich eine kleine Lüftungsöffnung von 15 cm * 20 cm befindet sich in der Außenwand.
Durch diese gelang es den Einsatzkräften Kontakt mit der Frau aufzunehmen, die Mühe hatte, den Kopf über Wasser zu halten. Ein privater Taucher wagte sich in einem lebensgefährlichen Alleingang zu der Frau vor. Durch die Unterkühlung trübte die Frau bald ein und wurde mehrfach bewusstlos. Es gelang dem Mann mehrfach, sie vor dem Ertrinken zu bewahren. Zur Unterstützung ließ die Einsatzleitung die Rettungstaucher der DLRG aus Konstanz, Bodman und Allensbach alarmieren.
Taucheinsatzleiter Bernd Oser entschloss sich, einen Dreiertrupp in den überfluteten Keller zu entsenden, parallel wurde ein Sicherungstrupp und weiteres Rettungsgerät bereitgestellt. Gefahr für die Taucher bildeten die "Sichtweite gleich Null" und aufgeschwemmte Einrichtungsgegenstände. Würde einer der Taucher irgendwo hängen bleiben, geriete er schnell in Gefahr, da er ohne etwas zu erkennen nur schwer zu befreien sei, so Oser. Sie würden auch nicht schwimmen können sondern müssten ohne Schwimmflossen waten. Die Situation war sehr gefährlich und daher die psychische Belastung ausgesprochen hoch, berichtete der DLRG-Einsatzleiter. Als sich die Rettungstaucher gerade in die Fluten begaben, kam ihnen eine Ladung Schwemmgut entgegen, die der private Taucher vor sich herschob. Dieser hatte sich entschlossen mit der Frau, die wieder einmal bewusstlos geworden war, notfallmässig auszutauchen.
Die Frau hatte zwischenzeitlich einen Herz-Kreislauf-Stillstand (das heißt Herzschlag und Atmung setzen aus) erlitten. Notarzt und Rettungsdienst gelang es noch an der Unglücksstelle die Frau wiederzubeleben und ins Singener Hegau-Klinikum zu transportieren. Dort verstarb sie gegen 1 Uhr. Die 65-Jährige hatte rund anderthalb bis eindreiviertel Stunden im schätzungsweise rund 10 °C kaltem Wasser verbracht und war daher stark unterkühlt.

Der Tag danach

Am Tag danach ist das Großreinemachen in vollem Gange. Im blauen Himmel ziehen schuldlos wirkende Wolken; eigentlich ein schöner Frühlingstag. Aber auf den Straßen trocknet der Schlamm der vorangegangenen Nacht. Wenn Laster oder Autos drüberfahren staubt's recht ordentlich. In den Straßen stehen Kippmulden, die das ruinierte Inventar aufnehmen. Autos werden als Zwischenlager für die gerettete Einrichtung benutzt.
Besen, (Schnee)schaufeln, Hochdruckreiniger und Tauchpumpen haben Hochkonjunktur. Ein Saugwagen entwässert Keller. Aus der Nachbarschaft sind die Freiwilligen Feuerwehren aus Hilzingen und Orsingen-Nenzingen sowie der Werkfeuerwehren Maggi und Alcan zur Unterstützung eingetroffen.
Am Neubau der Pflegeeinrichtung Helianthum ist an der weiß getünchten Außenwand deutlich der Höchstwasserstand abzulesen. Rund 20 Zentimeter hoch strömte das Wasser und verwüstete den Garten bevor es ins Haus eindrang. Weiter unten berichtet ein Mann, dass das Wasser 1,2 Meter hoch gestanden habe. Vor seinem Haus liegt eine Türe, die der Wasserdruck sprengte.
Auffallend ist, dass die Schlammansammlungen überall dort am größten sind, wo der Boden unbefestigt ist. Dies ist dort der Fall, wo Häuser erst jüngst errichtet wurden oder noch gebaut wird. Die wenigen mit Gras bewachsenen Flächen sind nahezu unversehrt oder dienten den Schlammassen als Auslauffläche.

Weitere Informationen

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Südkurier: Geröllawine in Radolfzell-Stahringen
Südkurier: Eine Tote in Steißlingen
Südkurier: Bericht im Baden-Württemberg-Teil
Hegaubilder: Fotos und Infos
Falls obiger Link nicht (mehr) funktioniert!
Bericht und Fotos vom THW Singen
Bericht und Fotos vom THW Waldshut-Tiengen
Freiwillige Feuerwehr Allensbach
Südkurier: Schlamm bis zum Bahnhof
Südkurier: Freiwillige helfen selbstlos


23. März 2005 – Zimmer in Flammen

Brand im Bodanrückweg – 250 000 Euro Schaden

(rin) In einem Einfamilienhaus im Bodanrückweg stand gestern gegen 13 Uhr ein Arbeitszimmer in Flammen. Die Hausbesitzerin rettete sich mit ihren drei kleinen Kindern ins Freie. Die Familie wurde sicherheitshalber zur Beobachtung ins Krankenhaus gebracht. Die Mutter und ihre Kinder blieben aber wahrscheinlich unverletzt. Starker Rauch und die Flammen hinterließen am Neubau erhebliche Schäden. Nach Angaben der Konstanzer Polizei summieren sie sich auf rund 250 000 Euro. Die Brandursache ist noch nicht geklärt.
Die Konstanzer Feuerwehr bekämpfte die Flammen zunächst durch die geborstenen Scheiben des Brandzimmers im Erdgeschoss. Über die Terrassentüre drangen zudem Einsatzkräfte mit Atemschutz ins Gebäude ein. Eine mehrfach gesicherte Haustüre stellte nach Angaben von Feuerwehrkommandant Dieter Quintus zunächst ein Hindernis dar. Eine komplizierte Straßenführung und Baustellen im Neubaugebiet Eichbühl hätten zudem die Anfahrt der Einsatzkräfte erschwert. "Wir mussten ein bisschen suchen." Das Gebäude, in dem das Feuer ausbrach, ist frei stehend. Es bestand also keine Gefahr des Überschlags der Flammen auf Nachbargebäude, stellte Kommandant Dieter Quintus auf Nachfragen fest. Der Feuerwehr gelang es schnell, die Flammen unter Kontrolle zu bringen.
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18. März 2005 – Defekte Pfosten behinderten Anfahrt

Kurz nach 13 Uhr am Freitagmittag wurde die Freiwillige Feuerwehr in den Pauline-Gutjahr-Weg gerufen. Dort hatten auf einem zum Innenhof gelegenen Balkon im 2. Obergeschoss einige Gegenstände Feuer gefangen. Die Feuerwehrleute löschten die Flammen rasch mit dem tragbaren Hochdruckfeuerlöscher, bevor sie sich wegen geplatzter Fensterscheiben in der Wohnung ausbreiten konnten, in der sich niemand befand. Eine Nachbarin hatte den Schlüssel und konnte den Feuerwehrleuten aufschließen. Laut Polizeibericht ging der Brand von einem Aschenbecher aus; nennenswerter Sachschaden sei demnach nicht entstanden. Verletzt wurde niemand.
Als sehr problematisch erwies sich die Zufahrt, ärgerte sich Uwe Jordan, beim Feuerwehramt für den Vorbeugenden Brandschutz zuständig. Die in der Straße eingelassenen herausnehmbaren Pfosten hätten sich nicht entfernen lassen, da sie verbogen und verkantet seien, so Jordan. Die Feuerwehr weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass Zufahrten und Sicherheitseinrichtungen frei beziehungsweise Instand gehalten werden müssen. Beschädigungen seien umgehend zu melden und zu reparieren. Ist die Zufahrt versperrt, können die Feuerwehrleute die Drehleiter nicht heranfahren, um Menschen aus höher gelegenen Stockwerken zu retten.
Schnell waren die brennenden Gegenstände auf dem Balkon gelöscht. Einer der beiden defekten Pfosten im Pauline-Gutjahr-Weg sitzt immer noch schief in der Halterung. Ein anderer Pfosten konnte erst nach Einsatzende mühsam entfernt werden. Derartige Behinderungen können Menschenleben gefährden, warnt die Feuerwehr. Fotos: Martin U.  Scheerer


24. Februar 2005 – Einsatz wegen Weihrauch

(rin) Wellness-Räucherwerk führte gestern Abend gegen 20 Uhr zum Einsatz der Feuerwehr am Fischmarkt. Bürger hatten der Feuerwehr Rauch im Flur von Wohnungen über der Tiefgarage gemeldet. Die Feuerwehr rückte mit mehren Einsatzwagen und der Malteser Hilfsdienst mit einem Rettungswagen aus. Die Polizei sperrte eine Zufahrt an den Fischmarkt. Die Einsatzkräfte konnten die Herkunft des Rauchs zunächst nicht genau bestimmen. Beim Durchsuchen des Gebäudes brachen sie eine Tür der Techniker-Krankenkasse auf. Es bestand der Verdacht, im Verwaltungstrakt könnte ein Papierkorb in Brand geraten sein. Zu spät wurde die wahre Quelle des Rauchs bekannt: Hausbewohner hatten sich den Abend mit dem Abzünden von Wellness-Räucherwerk verschönern wollen. Nach Angaben der Feuerwehr öffneten sie den Einsatzkräften zunächst nicht die Türe.

21. Februar 2005 – Spanplatten auf angeschaltetem Herd