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2004
56 Berichte
24. Dezember 2004 – Braten in Flammen
19. Dezember 2004 – Feuerschein im Eckzimmer
18. Dezember 2004 – Sturmschäden
16. Dezember 2004 – Teppich angeschmort
15. Dezember 2004 – Glanzruß entzündete sich
07. Dezember 2004 – Dämpfe lösten Melder aus
05. Dezember 2004 – Adventskranz in Flammen
05. Dezember 2004 – Ölspur in den Busbuchten
02. Dezember 2004 – Brand eines Bauwagens
27. November 2004 – Einsätze im Inselhotel und in der Herzklinik
19. November 2004 – Orkan hinterlässt nur geringe Spuren
16. November 2004 – Nachlöscharbeiten im "Hebelhof"
15. November 2004 – Flammen schlugen aus dem "Hebelhof"
22. Oktober 2004 – Wäschetrockner in Flammen
16. Oktober 2004 – Benzinspur auf Schiff- und Mainaustraße
10. Oktober 2004 – Kabelbrand in Trafostation
10. Oktober 2004 – Vier Personen mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung
09. Oktober 2004 – Blitz verursachte Dachstuhlbrand
09. September 2004 – Brand im Elektroverteilkasten
04. September 2004 – Cessna rammte Nase in Boden
12. August 2004 – Feuer unterm Dach während des Gewitters
26. Juli 2004 – Mann bewusstlos
22. Juli 2004 – Einsätze nach Gewitter
15. Juli 2004 – Öleinsätze am Donnerstagvormittag
08. Juli 2004 – Verkehrschaos nach Unwetter
16. Juni 2004 – Mutiger Nachbar löschte Flammen
15. Juni 2004 – Brennender Müll beschädigte Haus
14. Juni 2004 – Zimmerbrand durch Kerze
14. Juni 2004 – Wasser aus Bad verschwunden
10. Juni 2004 – Hausbewohner retteten Frau
06. Juni 2004 – Flohmarkt behinderte Anfahrt zum Containerbrand
22. Mai 2004 – Brandmeldealarm durch rauchenden Gast
21. Mai 2004 – Abdeckung einer Litfass-Säule angeschoben
20. Mai 2004 – Küchenbrand in der Wallgutstraße
18. Mai 2004 – Missverstandenes Winkzeichen
08. Mai 2004 – Person aus misslicher Lage befreit
07. Mai 2004 – Brand im Sicherungskasten
27. April 2004 – Acetylengasflasche brannte
22. April 2004 – Neueröffnetes Lago hält Feuerwehr in Atem
14. April 2004 – Tödlicher Unfall gab Rätsel auf
07. April 2004 – Chlorgasalarm
06. April 2004 – Unfall mit Einsatzfahrzeug
03. April 2004 – Feuer im Seglerheim
30. März 2004 – Ölverschmutzung im Mühlenbach
26. März 2004 – Bei Tauchgang vermisst
20. März 2004 – Heizöl gelangte in den Seerhein
15. März 2004 – Brand auf Toilette
13. März 2004 – Betrunkener löst Brandalarm aus
12. März 2004 – Gelbe Säcke brannten
19. Februar 2004 – Böswilliger Feueralarm beim Hemdglonkerball
19. Februar 2004 – Brand auf Balkon
08. Februar 2004 – Geringe Sturmfolgen
29. Januar 2004 – Eingeklemmt nach Frontalaufprall
23. Januar 2004 – Rauchmelder rettete Leben
13. Januar 2004 – Kontrolle nach Verpuffung
05. Januar 2004 – Brennendes Gesteck und Kellerbrand zur gleichen Zeit



24. Dezember 2004 – Braten in Flammen

(pd) Gegen 11.35 Uhr, hatte eine Hausfrau ihren Weihnachtsbraten im Ofen vergessen. Es kam zu einer intensiven Rauchentwicklung. Ein Gebäudeschaden entstand jedoch nicht. Feuerwehr und Polizei konnten wieder abrücken. Der Braten war jedoch futsch.

19. Dezember 2004 – Feuerschein im Eckzimmer

(km) Alarmiert wurde gegen 17.45 Uhr mit der Durchsage "Unklare Brandmeldung Jahnstraße 11". Bei Ankunft der Wache und dem Brandmeister vom Dienst konnte von Außen an dem 8-Familien-Haus nichts festgestellt werden. Die Erkundung im Treppenhaus und an der Wohnungstüre ergab keine Anzeichen auf einen Brand in der Wohnung im ersten Obergeschoss. Wir entschlossen uns vom Balkon aus über die Drehleiter die Wohnung weiter zu erkunden. Es wurde festgestellt, dass im Eckzimmer (Wohnzimmer) ein Feuerschein zu erkennen war. Das bereits vor Ort wartende LF 16/12 (6/44) erhielt den Auftrag über die Drehleiter (6/33) mit einem C-Rohr die Brandbekämpfung durchzuführen. Gleichzeitig wurde eine Überdruckbelüftung des Treppenhauses eingeleitet. Im weiteren Verlauf wurde die Wohnungstür aufgebrochen und die über den Balkon eingeleitete Brandbekämpfung zeigte Erfolg. Durch die Überdruckbelüftung konnte eine Verrauchung des Treppenhauses weitgehend verhindert werden. Die über der Brandwohnung liegenden Räume wurden nur durch offen stehende Fenster leicht verraucht. Personen kamen nicht zu schaden. Die Polizei schätzt den Sach- und Gebäudeschaden auf etwa 10 000 Euro. Als Brandursache schließt sie einen technischen Defekt nicht aus.
Foto-Galerie

18. Dezember 2004 – Sturmschäden

(pd) Beim Sturm in der Nacht von Freitag auf Samstag wurden mehrere Werbetafeln, Beschilderungen, Baustellenabsperrungen und sonstige Gegenstände umgeworfen. Die Polizei räumte zahlreiche Gegenstände von den Straßen. Sachschaden entstand durch ein umgewehtes Baustellen-Werbeschild in der Fürstenbergstraße und ein umgewehtes Motorrad in der Rheingutstraße, wobei jeweils nur geringer Sachschaden entstand. Die Feuerwehr musste einen umgestürzten Baum auf der Universitätsstraße beseitigen.

16. Dezember 2004 – Teppich angeschmort

(pd) Am Abend, gegen 22.15 Uhr, wurden Feuerwehr und Polizei in eine Wohnung in der Gartenstraße gerufen, da dort starker Brandgeruch wahrgenommen wurde. Da der Besitzer der Wohnung nicht zu Hause war, wurde versucht, die Sicherheitstüre aufzubrechen. Nachdem dies nicht gelang, wurde ein Fenster eingeschlagen. In der Wohnung wurde auf einem Couchtisch eine Kerze auf einem Teller unbeaufsichtigt zurückgelassen und hatte ein darum befindliches Plastikadventskränzchen angeschmort. Die geschmorten Teile fielen auf den darunter liegenden Teppich und hatten diesen angekohlt, weshalb starker Brandgeruch entstand. Die Brandursache konnte beseitigt werden. Es war ein Sachschaden von zirka 100 Euro entstanden. Der 66-jährige Wohnungsinhaber bekommt eine Ordnungswidrigkeitenanzeige gemäß § 10 des Landesordnungswidrigkeitengesetzes, weil er gegen Brandverhütungsvorschriften verstoßen hat.

15. Dezember 2004 – Glanzruß entzündete sich

Gegen 8.15 Uhr rückte die Freiwillige Feuerwehr in die Dettinger Straße zu einem Kaminbrand aus. In dem Rauchabzug hatte sich Glanzruß gebildet, das sich entzündete. Die Wehrleute nahmen zwei Feuerstätten außer Betrieb. Anschließend reinigten die Feuerwehr und ein hinzugerufener Bezirksschornsteinfegermeister den Kamin und bannten so die Gefahr einer Brandausbreitung. Der Einsatz war nach rund anderthalb Stunden beendet.

07. Dezember 2004 – Dämpfe lösten Melder aus

Die automatische Brandmeldeanlage der Altana Forschung in der Byk-Gulden-Straße rief kurz vor 11 Uhr die Freiwillige Feuerwehr auf den Plan. Obwohl zahlreiche Anrainer Rauch auf dem Altana-Gelände gesehen haben wollten, konnte die Feuerwehr wenige Minuten später Entwarnung geben: Nach Reinigungsarbeiten mit Desinfektionsmitteln in einem Raum hatten aufsteigende Dämpfe einen automatischen Melder ausgelöst. Die "Rauchschwaden" im Freien war möglicherweise Wasserdampf, das regelmäßig durch eine benachbarte Früchteverwertungsfabrik erzeugt wird.

05. Dezember 2004 – Adventskranz in Flammen

Foto: Oliver Hanser
Ein brennender Adventskranz in den Räumen eines Kreditinstituts in der Mainaustraße in Allmannsdorf machte gegen 16.15 Uhr den Einsatz der Freiwilligen Feuerwehr erforderlich. Ein offensichtlich am Freitag aufgestellter Holzkranz war in einem Büroraum mit einer brennenden Kerze vergessen worden. Als die Kerze heruntergebrannt war, hatte sie das Holz und Teile einer Kommode in Brand gesteckt. Die Feuerwehrleute schlugen eine Glastüre ein, um an den Brandherd gelangen zu können. Die Flammen waren schnell gelöscht, so dass ein größerer Schaden erfolgreich verhindert werden konnte. Die Feuerwehr belüftete anschließend die Räume. Die Höhe des Sachschadens beträgt nach ersten Schätzungen rund 5 000 Euro.


05. Dezember 2004 – Ölspur in den Busbuchten

 
Eine umfangreiche Ölspur beschäftigte kurz nach 10 Uhr für zweieinhalb Stunden die Freiwillige Feuerwehr. Ein Bus der Stadtwerke hatte auf seinem Kurs über die Laube und Konzilstraße zwischen der Wendeschleife in Wollmatingen und der Bodanstraße Dieseltreibstoff verloren, ebenso auf der Schwaketenstraße und dem Buhlenweg, wo ihn ein weiterer Kurs hingeführt hatte. Am Schnetztor war ein Rollerfahrer wegen der schmierigen Ölspur gestürzt. Vor allem die Busbuchten waren verunreinigt. Die Feuerwehrleute brachten 55 Säcke Ölbindemittel aus. Dieses wurde anschließend von einer Kehrmaschine aufgenommen. Zwischendurch musste die Besatzung des Tanklöschfahrzeugs am Waldrand beim Ulmisried einen brennenden Heuballen löschen.

  Fotos: Oliver Hanser

02. Dezember 2004 – Brand eines Bauwagens

Am Abend gegen 20 Uhr rückte die Freiwillige Feuerwehr zu einem brennenden Bauwagen auf dem Parkplatz des Lkw-Stauraums aus. Zum Zeitpunkt des Brandes hielt sich niemand im bewohnten Wagen auf. Feuerwehrleute unter Atemschutz löschten mit einem Strahlrohr die Flammen.

Aus dem Polizeibericht

(pd) Während der 26-jährige Geschädigte und fünf Zeugen aus dem Obdachlosen-Milieu angaben, dass eine unbekannte Person den Bauwagen in Brand gesteckt habe aber niemand etwas gesehen habe, ging bei der Polizei eine weitere Meldung über eine Schlägerei im Bereich der Bahnhaltestelle Wollmatingen ein. Hier sprang wohl ein 29-jähriger obdachloser Mann mit Springerstiefeln einen 36-jährigen Mann aus Singen an, streckte ihn nieder und fixierte ihn bis die Polizei eintraf. Beide Personen wurden hierbei wohl leicht verletzt. Offensichtlich hat der 29-Jährige den 36-Jährigen als mutmaßlichen Brandstifter festgenommen. Weitere Abklärungen müssen noch getätigt werden. Am Bauwagen entstand ein Sachschaden in überschaubarer Höhe.
Ergänzende Info: Selbstjustiz in der Wagenburg
Foto: Martin U.  Scheerer Foto: Oliver Hanser

27. November 2004 – Einsätze im Inselhotel und in der Herzklinik

 
Gegen 2.45 Uhr in der Nacht auf Samstag wurde die Freiwillige Feuerwehr Konstanz zu einem Brand im Inselhotel gerufen. Dort war im Küchenbereich aus bisher unbekannter Ursache ein Feuer ausgebrochen, das vom Personal rechtzeitig entdeckt worden war, so dass die Feuerwehr mit einem tragbaren Hochdruckfeuerlöscher die Flammen schnell löschen und so eine Ausbreitung verhindern konnte. Die Höhe des Sachschadens ist nicht bekannt. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
Die automatische Brandmeldeanlage in der Herzklinik schlug gegen 3.30 Uhr an und rief die Feuerwehr, noch während den Kontrollarbeiten im Inselhotel, in die Herzklinik. Dort hatte ein Rauchmelder Qualm aufgespürt, der durch ein Plastikgeschirr verursacht worden war, die auf einer warmen Herdplatte gestanden hatte. Durch die frühzeitige Entdeckung konnte größerer Schaden erfolgreich verhindert werden.

Aus dem Polizeibericht

(pd) Am Samstag, gegen 03.00 Uhr, stellte der Nachtportier eines Hotels Auf der Insel bei einem Rundgang starke Rauchentwicklung fest. Er alarmierte die Feuerwehr die den Brand schnell löschte. Unbekannte waren in den Personalbereich der Hotelküche und in einen angrenzenden Lagerschuppen eingedrungen. Im Personalbereich legten sie in einem Spind Feuer. Im Lagerschuppen entzündeten sie einen mit Kartons beladenen Rollcontainer. Durch die frühe Entdeckung des Brandes ist der entstandene Sachschaden gering.

Aus dem Polizeibericht 2

Aufgrund von Hinweisen ist es der Kriminalpolizei Konstanz gelungen einen Tatverdächtigen zu ermitteln. Ein 30 Jahre alter Mann ist geständig die Brände im Inselhotel gelegt zu haben. Das Tatmotiv ist noch unklar.
  Fotos: Oliver Hanser

19. November 2004 – Orkan hinterlässt nur geringe Spuren

(hwr) Nur wenig Arbeit bereitete der in der vergangenen Nacht über Deutschland hinweg gezogene Sturm der Feuerwehr Konstanz. Gegen 5 Uhr beseitigten die Einsatzkräfte der Wache und des Löschbereichs Wollmatingen insgesamt drei Bäume, die zwischen Dingelsdorf und Dettingen sowie zwischen Wollmatingen und Dettingen die Straßen blockierten. Weitere Schäden wurden der Feuerwehr nicht gemeldet.

16. November 2004 – Nachlöscharbeiten im "Hebelhof"

Fast genau 26 Stunden später musste die Freiwillige Feuerwehr zu Nachlöscharbeiten in den "Hebelhof" ausrücken. Dort war kurz nach zwei Uhr am Dienstagmorgen Rauchentwicklung in der zuvor bei einem Brand vernichteten Wohnung aufgetreten. Unter einer Holzverwahrung versteckte sich ein zuvor nicht erkennbares Glutnest, das von den Feuerwehrleuten abgelöscht wurde. Auch wurden größere Mengen an Papier, die sich noch in den Räumen befanden, ausgeräumt. Der Einsatz war nach rund einer Stunde beendet.
Als Brandursache des Schadenfeuers in der Nacht zuvor kann die Polizei einen technischen Defekt ausschließen. Als Ursache kommt eine Lampe in Frage, die am Kopfende des Bettes gestanden hatte. Offensichtlich hatte diese zu nahe an brennbaren Materialien – wie Möbel oder Gardinen – gestanden und durch Hitzestau den Brand verursacht.
Foto-Galerie

15. November 2004 – Flammen schlugen aus dem "Hebelhof"

Zwei Personen mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung

Foto: Oliver Hanser
Foto: Martin U. Scheerer
Nach einem Brand in der Seniorenwohnanlage "Hebelhof" wurden in der Nacht auf Montag zwei Personen mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Klinikum gebracht. Nach ersten Schätzungen des Hausverwalters Reinhold Schmid beträgt der Sachschaden mindestens 100 000 Euro; die Polizei geht von 150 000 Euro aus. Durch den raschen Einsatz der Feuerwehr konnte Schlimmeres verhindert werden. Die Brandursache ist noch unbekannt.
Der Hebelhof, gelegen an der Hebelstraße zwischen Hinterhauser und Mozartstraße, ist ein Gebäudekomplex, der aus einem Altbau und drei Neubauten besteht, die untereinander durch mehrgeschossige Übergänge mit gläsernen Windfängen verbunden sind. Der Brand war kurz vor 0.15 Uhr in einem Zwei-Zimmer-Appartement im zweiten Obergeschoss in dem an der Hinterhauser Straße angrenzenden Bau ausgebrochen.
"Hilferufe schallten herüber", berichtete ein Mitbewohner, der aus dem Altbau gegenüber mit seiner Frau zur Hilfe eilte. "Als ich drüben war, brannte es schon lichterloh", schilderte der Mann. Er hielt den 91-jährigen Bewohner zurück, der immer nach einem Eimer Wasser verlangt habe und wichtige Dokumente aus dem Schreibtisch retten wollte, obwohl die Flammen schon hell loderten. Gleich darauf habe er den Feuerwehr-Notruf 112 angerufen, erzählte der Mann. Seine 62-jährige Frau und der Bewohner des ausgebrannten Appartements, der sich auch die Haare versengt hatte, kamen mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Klinikum.
Als die ersten Feuerwehrleute eintrafen, schlugen ihnen aus Tür und Fenstern Flammen entgegen. Eine Löschleitung verlegten Atemschutzgeräteträger durch den vorderen Altbau und über die Außentreppe, eine weitere über eine Steckleiter an der Gebäuderückseite zum Balkon und eine dritte auf der gleichen Seite über die Drehleiter.
"Feuer aus" konnte Einsatzleiter Uwe Jordan schon nach einer knappen halben Stunde melden. Die Nachlöscharbeiten zogen sich jedoch bis nach 2.30 Uhr hin. Im Appartement war viel Papier gelagert. Dieses musste ausgeräumt und abgelöscht werden. In der Wohnung war die Hitze so groß, dass Verputz von Decken und Wänden abbröckelten.
Zur Betreuung der Bewohner kam die Schnelleinsatzgruppe des Deutschen Roten Kreuzes zum Einsatz. In einem Aufenthaltsraum des Altbaus konnten die Menschen betreut werden. Die Bewohner des betroffenen Hauses mussten für den Rest der Nacht ihre Wohnungen verlassen. Sie kamen in anderen Räumen des Hebelhofs vorübergehend unter.
Noch während die Nachlöscharbeiten liefen, mussten zwei Löschfahrzeuge in die Friedrichstraße eilen, wo brennende Müllcontainer ein Haus gefährdeten. Dank des raschen Eingreifens der Feuerwehr konnten die über fünf Meter hoch schlagenden Flammen schnell gelöscht werden, bevor der Brand übergreifen konnte.

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Martin U. Scheerer
Oliver Hanser (1/3)
Oliver Hanser (2/3)
Oliver Hanser (3/3)

22. Oktober 2004 – Wäschetrockner in Flammen

Den Brand eines Wäschetrockners im Ernst-Bärtschi-Weg am Vormittag gegen 10:30 Uhr konnte die Freiwillige Feuerwehr trotz Behinderungen auf der Anfahrt rechtzeitig löschen, bevor das Feuer sich ausbreiten konnte.
Ein in Betreib befindlicher Wäschetrockner war aus bisher nicht geklärter Ursache in Brand geraten. Der dadurch entstandene dichte Rauch breitete sich über einen Kabelkanal ins Treppenhaus aus, wo er dann von Bewohnern bemerkt worden war. Die Brandstelle fanden die Feuerwehrleute daher erst nach einigem Suchen im Keller beim Durchgang zur Tiefgarage. Dort befindet sich eine Waschküche, in der das Brandobjekt gestanden hatte. Bei der Suche musste eine Türe gewaltsam geöffnet werden.
Ein Atemschutztrupp löschte mit einem Hochdruckfeuerlöscher die Flammen und brachte das Brandobjekt über die Tiefgarage ins Freie. Mittels Querbelüftung wurde das Treppenhaus vom Rauch befreit. Durch den Qualm wurden unter anderem die Wände der Waschküche eingeschwärzt. Die Höhe des Schadens ist nicht bekannt. Menschen wurden keine verletzt.
Besondere Probleme erwuchsen den Einsätzkräften auf der Anfahrt: Behindernd abgestellte Autos und ein Kleinlaster einer Baufirma erschwerten die Zufahrt, so dass die Feuerwehr-Fahrzeuge mit zeitlicher Verzögerung an der Einsatzstelle eintrafen. Zudem verursachten zwei Absperrpfosten Schrammen an der Drehleiter.
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16. Oktober 2004 – Benzinspur auf Schiff- und Mainaustraße

Am Vormittag kam es wegen ein Benzinspur in der Schifftrasse und in der Mainaustraße zwischen Mainauwache und Rheinbrücke zu Verkehrsbehinderungen. Ein Auto, das in Staad von der Fähre gekommen war, hatte aus ungeklärten Gründen den Treibstoff verloren. In den Bodensee war kein Benzin gelangt.
Die Freiwillige Feuerwehr streute die Spur mit Ölbindemittel ab. Eine Kehrmaschine der Entsorgungsbetriebe nahm das Bindemittel auf. Während des rund dreistündigen Einsatzes regelte die Polizei der Verkehr. Der Verursacher ist nicht bekannt.
  Fotos: Oliver Hanser

10. Oktober 2004 – Kabelbrand in Trafostation

Foto: Bernd Oser
Kurze Zeit nach dem Brand im Studentenwohnheim musste das Tanklöschfahrzeug (6/21) zur einer Trafostation in der Radolfzeller Straße hinter dem ehemaligen Feuerwehrgerätehaus ausrücken. Dort hatten Elektriker der Stadtwerke festgestellt, dass die Isolation eines Kabels brannte. Mit einem Kleinlöschgerät löschten die Feuerwehrleute die Glutnester ab. Häuser in der Nachbarschaft waren durch die erforderliche Abschaltung der Trafostation vorübergehend ohne Strom.

  Fotos: Oliver Hanser


10. Oktober 2004 – Vier Personen mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung

Foto: Bernd Oser
Nach einem Zimmerbrand in einem Studentenwohnheim in der Rheingutstraße mussten vier Personen vom Rettungsdienst betreut und mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung zur Beobachtung ins Klinikum eingeliefert werden. Das Feuer war gegen 22 Uhr im sechsten Obergeschoss in einem Ein-Zimmer-Appartement ausgebrochen und von Hausbewohnern mittels Pulverlöscher weitestgehend gelöscht worden.
Die alarmierte Freiwillige Feuerwehr löschte Glutnester ab und belüftete die Brandstelle. Durch den Rauch wurde das Mobiliar unbrauchbar. Die Brandursache und die Höhe des Sachschadens sind nicht bekannt. – Die Patienten konnten am Montag das Klinikum wieder verlassen.
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09. Oktober 2004 – Blitz verursachte Dachstuhlbrand

Einschlag weckte Bewohner und Nachbarn

Während des nächtlichen Herbstgewitters in der Nacht schlug kurz nach 0.15 Uhr im Dach eines Einfamilienhauses im Sankt-Martins-Weg der Blitz ein. Vom Ohren betäubenden Krach wurden Bewohner und Nachbarn geweckt. Während eine Nachbarin unverzüglich die Freiwillige Feuerwehr verständigte, versuchte einer der Hausbewohner die sichtbar am Dachgiebel züngelnden Flammen mit Hilfe eines Gartenschlauches zu löschen.
Die rasch an der Einsatzstelle eintreffende Feuerwehr löschte schließlich erfolgreich von der Drehleiter mittels eines Strahlrohres die Flammen von außen. Eine weitere Schlauchleitung verlegte ein Atemschutztrupp über das Treppenhaus zum Speicher.
Das Feuer war binnen kurzem gelöscht. Einige Dachziegel und mehrere Quadratmeter Isolationsmaterial entfernten die Feuerwehrleute, um Glutnester ablöschen und das angebrannte Gebälk kontrollieren zu können. Durch das frühzeitige Entdecken des Brandes und den raschen Einsatz der Feuerwehr konnte eine Brandausbreitung erfolgreich verhindert werden. Anschließend deckten die Feuerwehrleute mit einer Plastikplane den beschädigten Dachteil ab. Nach über zwei Stunden konnten die letzten Einsatzkräfte einrücken. Menschen wurden keine verletzt. Die Höhe des Sachschadens beträgt nach Polizeiangaben rund 40 000 Euro.
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Nachtrag

In der Südkurier-Ausgabe vom Samstag, dem 6. Oktober 2004, erschien eine Anzeige, in der sich das Bewohner-Ehepaar unter anderem für den Einsatz der Freiwilligen Feuerwehr bedankte!

09. September 2004 – Brand im Elektroverteilkasten

Gegen 12.30 Uhr war es in einem Elektroverteilkasten eines Wohnhauses in der Dettinger Ringstraße zu einem Schwelbrand gekommen. Als die herbeigerufene Freiwillige Feuerwehr eintraf, konnten die Einsatzkräfte keine offenen Flammen mehr feststellen. Sie schalteten den betroffenen Leitungsstrang ab und bannten so jede weitere Gefahr. Die Feuerwehrleute übergaben anschließend die Anlage dem herbeigerufenen Elektriker. Brandursache und Schadenshöhe sind nicht bekannt.

04. September 2004 – Cessna rammte Nase in Boden

Startabbruch verlief glimpflich – Beide Insassen unverletzt

 
Gegen 11.30 Uhr am Samstagvormittag hatte am Konstanzer Flugplatz beim Start in Richtung Westen ein einmotoriges Flugzeug einen Leistungsabfall, so dass der Pilot den Start abbrechen musste. Dabei wurde ihm wohl zum Verhängnis, dass die Piste am Ende von einem kleinen Wall abgeschlossen wird. Dieser wirkte als Hemmschuh, so dass sich die Maschine überschlug und mit dem Propeller voraus auf einer Wiese noch vor dem angrenzenden Baumbestand aufschlug.
Die Spitze des rechten Flügels steckte ebenfalls im Gras. Obwohl das Gefährt nur an zwei Stellen den Boden berührte, kippte es nicht um sondern blieb nahezu senkrecht stehen; selbst als der Pilot und die als Fluggast an Bord befindliche Frau unverletzt das Fluggefährt verließen.
Zu Sicherstellung des Brandschutzes und zur Bergung der Maschine wurde die Freiwillige Feuerwehr alarmiert. Die Feuerwehrler fingen zudem geringe Mengen Treibstoff auf. Mittels Leinen stellten die Feuerwehrleute die Maschine wieder auf die Räder. Der ebenfalls alarmierte Notarzt und der Rettungsdienst konnten die Anfahrt zur Unfallstelle abbrechen. Das Flugzeug aus Hamm – eine Cessna – wurde unter anderem am Motor und an den Tragflügeln beschädigt. Die Höhe das Sachschadens ist nicht bekannt.
  Fotos: Nikolaj Schutzbach

12. August 2004 – Feuer unterm Dach während des Gewitters

(hwr) Zu einem Dachstuhlbrand rückte die Freiwillige Feuerwehr Konstanz während des Gewitters am frühen Donnerstagabend aus. Ein aufmerksamer Nachbar hatte in Litzelstetten einen lauten Knall gehört und anschließend Rauch aus dem Dach eines Anwesens in der Straße "In den Dorfäckern" aufsteigen sehen. Umgehend alarmierte er die Feuerwehr.
Einsatzleiter Jürgen Schächtle ließ das Dach von außen abdecken. Anschließend wurden unter Zuhilfenahme einer Wärmebildkamera einige "verdächtig warme" Bereiche der Dachisolierung entfernt. Offenes Feuer und Rauch war im Verlauf des Einsatzes nicht mehr wahr zu nehmen. Ein Trupp stand unter Atemschutz mit einem Strahlrohr bereit, um beim plötzlichen Aufflackern des Feuers sofort eingreifen zu können. Nachdem die Isolierung entfernt war, schloss die Feuerwehr das Dach zum Schutz vor Regen wieder mit den zuvor abgenommenen Dachziegeln.
Die Bewohnbarkeit des Gebäudes wurde durch das Schadensereignis nicht beeinträchtigt. Personen kamen nicht zu Schaden. Die Feuerwehr war mit 5 Fahrzeugen und 25 Einsatzkräften vor Ort.
Foto: Oliver Hanser Foto: Martin U. Scheerer

26. Juli 2004 – Mann bewusstlos

Feuer über dem Küchenherd - Mit Rauchvergiftung in Klinik

In der Nacht auf Montag wurde um 1.40 Uhr die Freiwillige Feuerwehr wegen eines Brandes in den Freibürgleweg gerufen. Noch vor Eintreffen der Feuerwehr konnte die Polizei einen bewusstlos in der Wohnung liegenden Mann retten. Der 25- Jährige wurde mit einer mittelschweren Rauchvergiftung ins Klinikum eingeliefert. Ein Alkoholtest ergab dort außerdem 1,98 Promille.
Die Feuerwehrleute löschten mit einem tragbaren Hochdrucklöscher die Flammen in der Küche im zweiten Obergeschoss des Wohnhauses, wo das Feuer ausgebrochen war. Die Polizei gibt den Sachschaden mit 5 000 Euro an. Der 25-Jährige hatte nach Einschätzung der Beamten vergessen, die Herdplatte abzustellen.

22. Juli 2004 – Einsätze nach Gewitter

Gegen 2.40 Uhr in der Nacht alarmierte die Freiwillige Feuerwehr zum ersten von mehreren Einsätzen, die nach dem Durchzug eines Gewitters erforderlich wurden. Die aus ihrem verdienten Schlaf gerissenen Feuerwehrleute hatten sich um umgestürzte Bäume und herabgefallene Äste sowie Wasser in einigen Kellern zu kümmern. So war auf der B 33 beim Flughafen unter anderem ein Baum umgestürzt und in der "Dreherkurve" der Mainaustraße in Allmannsdorf behinderten Baumteile den Verkehr. In der Langenrainer Straße in Dettingen gefährdete ein aufgeschwemmter Gullydeckel den Verkehr; nach der Reinigung des Gullys konnte das aufgestaute Wasser rasch abfließen. Auf der Insel Mainau löste offensichtlich wegen des Gewitters die automatische Brandmeldeanlage aus. Ein "schädigendes Ereignis" wie es in der Feuerwehr-Fachsprache heißt, konnten die Feuerwehrleute dort nicht feststellen. Innerhalb rund einer dreiviertel Stunde waren alle Einsätze abgearbeitet und die Feuerwehrfrauen und -männer konnten sich wieder zurück in ihre Betten begeben.

15. Juli 2004 – Öleinsätze am Donnerstagvormittag

Gegen 8 Uhr am heutigen Donnerstag wurde die Feuerwehr über einen größeren Austritt von Öl auf dem Petershauser Brückenkopf der Neuen Rheinbrücke informiert. Dort war eine größere Menge Öl im Bereich der Baustelle ausgelaufen und hatte sich über die Fahrbahn verteilt. Geringere Mengen waren auch in die Oberflächenentwässerung gelangt.
Die Feuerwehr band das Öl mittels Bindemittel und verhinderte so eine weitere Ausbreitung. Versuche, die Fahrbahn durch Ölbindemittel zu reinigen schlugen fehl. Das Straßenbauamt übernahm daher nach Beseitigung der unmittelbaren Gefahr durch die Feuerwehr die weiteren Reinigungsarbeiten.
Während dieser Einsatz noch durch die Feuerwehr bearbeitet wurde, meldeten Verkehrsteilnehmer eine größere Ölspur im Bereich der Reichenaustraße. Erkundungen durch Polizei und Feuerwehr ergaben, dass die Ölspur am Sternenplatz beginnend beide Fahrtrichtungen der Reichenaustraße betrafen, dann über die alte Rheinbrücke, den Rheinsteig und die Laube führten. Dort stand ein Reisebus, aus dem dieses Öl ausgetreten war. Die Freiwillige Feuerwehr Konstanz streute die gesamte Ölspur ab.
Die Freiwillige Feuerwehr Konstanz war unter Leitung von Bernd Oser mit 14 Einsatzkräften und vier Fahrzeugen im Einsatz.

Rheinbrücke: 240 Liter Öl verschüttet

Straßenbauamt vermutet Vandalismus – Polizei sucht Zeugen

(rin) Rückstaus und Umleitungen: Gestern war die Neue Rheinbrücke von 8 bis 11.30 Uhr für den Verkehr gesperrt. An der Baustelle wurden acht Kanister mit 240 Litern Öl verschüttet. Das Straßenbauamt spricht von Vandalismus. Das Verkehrschaos wurde ab 9.30 Uhr durch einen Ölunfall verschärft, der auch die Alte Rheinbrücke betraf.
Auch in den folgenden Tagen ist mit Behinderungen auf der Neuen Rheinbrücke zu rechnen, der Hauptverkehrsader für den Durchgangsverkehr. Die Fahrspuren konnten bisher nur notdürftig gereinigt werden. Ein Schild macht Autofahrer auf die Ölspur aufmerksam, die Geschwindigkeit ist auf 30 Stundenkilometer beschränkt.
Das Trennöl gelangte zwar nicht in den Seerhein. Es ist allerdings tief in die Fahrbahnen eingedrungen. Möglicherweise können sie nur noch durch Abfräsen der oberen Schicht vom Öl befreit werden. In der kommenden Woche will das Straßenbauamt über das weitere Vorgehen entscheiden.
Ein Teil des verschütteten Öls floss in ein Regenrückhaltebecken, aus dem es von Arbeitern eines Entsorgungsbetriebes abgesaugt wurde. Der Polier der Baustelle hatte gegen acht Uhr den Ölaustritt gemeldet. Bis da hin waren allerdings schon viele Autos über den Schmierfilm gefahren. Das Öl wurde weit auf den Fahrbahnen verteilt. Die Feuerwehr brachte mit 14 Einsatzkräften Bindemittel aus. Vertreter des Straßenbauamts kehrten es ab. Doch sauber sind die Fahrbahnen noch lange nicht. Beim verschütteten Öl handelt es sich um "Schal-Öl", das beim Betongießen zum Einsatz kommt. Man streicht damit Schalelemente ein. Sie sollen sich so leichter vom Beton lösen. Dieses besonders gleitfähige Öl bereitet bei der Beseitigung besondere Probleme, stellt Heinz Lotter vom Straßenbauamt fest. Er vermutet, an der Baustelle, wo die Kanister gelagert wurden, waren Vandalen am Werk.
Auch die Polizei geht davon aus, dass die Kanister vorsätzlich ausgeleert wurden. Es wurden Ermittlungen wegen Straftaten gegen die Umwelt, Sachbeschädigung und Eingriff in den Straßenverkehr aufgenommen. "Es hätte schlimm ausgehen können", sagt Michael Aschenbrenner, Sprecher der Polizei in Konstanz. Auf dem Ölfilm hätte beispielsweise ein Motorradfahrer schwer stürzen können. Die Polizei sucht jetzt nach Zeugen, die gesehen haben, wer sich an den Ölkanistern an der Baustelle zu schaffen machte. Hinweise nimmt sie unter Telefon: 07531/995-0 entgegen.
Ausgerechnet in der Zeit, in der die Neue Rheinbrücke gesperrt war, ereignete sich ein Ölunfall, bei dem auch die Alte Rheinbrücke betroffen war. Ein Reisebus hinterließ wegen eines defekten Rücklaufventils eine riesige Ölspur, die von der Reichenaustraße, über die Alte Rheinbrücke bis vors Bürgerbüro in der Laube reichte.

08. Juli 2004 – Verkehrschaos nach Unwetter

Herabgebrochene Äste und umgestürzte Bäume auf der B 33 Höhe Flughafen ließen am Nachmittag nach dem Unwetter den Verkehr im Stadtgebiet zeitweise zusammenbrechen. Die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr hatten es wegen der Staus und der manchmal recht überfordert handelnden Autofahrer teilweise schwer, schnell an die Schadensstellen zu gelangen.
Rund 2 Dutzend Einsatzstellen mit Baumschäden, zwei beschädigte Dächer und zwei durch Regenwasser beeinträchtigte Keller verzeichnete die Zentrale der Feuerwehr in der Steinstraße. Der aufwändigste und folgenreichste Einsatz befand sich auf der B 33 beim Flughafen. Um Bäume und Äste von Straße und Radweg räumen zu können, musste die Bundesstraße zeitweise voll gesperrt werden. Der Verkehr wurde über die Ried- und Byk-Gulden-Straße umgeleitet. Etwas mehr Arbeit verursachten unter anderem Bäume im Ernst-Bärtschi-Weg, in der Mainaustraße in Egg und in der Carl-Benz-Straße. Wenig Verständnis hatten die Feuerwehrleute, wenn sie zu herabgebrochenen Ästen gerufen wurden, die von Anwohnern oder Passanten leicht selbst hätten auf die Seite geräumt werden können.
Da es in zahlreichen Baumkronen in der Reichenauer Allee viele angerissene Äste gab, musste am Abend eine Drehleiter zur Unterstützung der Freiwilligen Feuerwehr Reichenau zur Überlandhilfe ausrücken.
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16. Juni 2004 – Mutiger Nachbar löschte Flammen

Buchnerstraße: Küche komplett ausgebrannt – Bewohnerin in Sicherheit

In einer Wohnung in der Buchnerstraße ist Mittwochabend eine Küche komplett ausgebrannt. Ein Nachbar, der 75 Jahre alte Bruno Dullenkopf, verhinderte mit seinem schnellen und mutigen Eingreifen, ein Ausbreiten der Flammen. Die Bewohnerin, eine 81-jährige Frau, wurde mit dem Verdacht einer Rauchvergiftung ins Krankenhaus gebracht. Die Polizei beziffert den Sachschaden mit 20 000 bis 30 000 Euro.
"Es hat bei mir Sturm geläutet", berichtet Bruno Dullenkopf, Polizeibeamter im Ruhestand, wie er auf den Brand aufmerksam wurde. Als er öffnete, sah er durch den Spalt der angelehnten Tür Flammen und Rauch in der Nachbarwohnung. Obwohl der Mann durch eine Krankheit gehandicapt ist, rannte er zum Feuerlöscher im Hausflur, hetzte ins Bad, drückte sich einen nassen Waschlappen vors Gesicht und kämpfte sich durch den Qualm in der Brandwohnung: Vor der brennenden Küche gab er "volle Pulle" aus dem Feuerlöscher. Nach "höchstens zwei Stößen" seien die Flammen ins sich zusammen gefallen. Die Hausbewohnerin hatte sich zuvor schon in den Hausflur gerettet.
Als die Feuerwehr eintraf, musste sie noch nachlöschen und überprüfen, ob sich in einer Holzverkleidung noch Glutnester verstecken. Sie öffnete die Fenster der Wohnung und belüftete das Treppenhaus über ein großes Gebläse. Die Bewohner des Hauses haben sich nach Angaben der Feuerwehr vorbildlich verhalten. Die Bürger beschrieben den Einsatzkräfte die Lage der Wohnung im ersten Stock präzise und wiesen sie auf eine weitere Zugangsmöglichkeit über den Hinterhof hin. Die Polizei geht davon aus, dass in einer vergessenen, eingeschalteten Herdplatte die Ursache des Brands zu sehen ist. Ein Rauchmelder in der Wohnung hätte die schlimmen Folgen mit großer Wahrscheinlich verhindern können.
Bruno Dullenkopf sieht sein mutiges Eingreifen nach 41 Jahren im Polizeidienst als selbstverständlich an. Obwohl er schon lange im Ruhestand ist, leitet er für sich noch heute besondere Pflichten ab: "Ich bin ja kein Bürger in dem Sinn."
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  Fotos: Martin U. Scheerer

15. Juni 2004 – Brennender Müll beschädigte Haus

(pd) Am Morgen gegen 2 Uhr brannten in der Münzgasse mehrere gelbe Säcke. Passanten, die den Brand entdeckten konnten weitestgehend die brennenden gelben Säcke austreten, so dass beim Eintreffen der Feuerwehr keine offene Flamme mehr feststellbar war, sondern es nur noch glühte. Durch die Feuerwehr wurden die glühenden Reste gelöscht.
Durch das Feuer verbrannten mehrere gelbe Säcke und eine braune Tonne verschmorte. Beide waren zur Abholung an eine Hauswand abgestellt. Das Feuer griff auf ein an der Wand befindliches Fensterelement über und beschädigte dieses. Auch der Putz der Wand wurde zerstört. Der Sachschaden wird auf etwa 3 500 Euro geschätzt.

14. Juni 2004 – Zimmerbrand durch Kerze

Bei einem Zimmerbrand in der Zeppelinstraße am Montagnachmittag kurz nach 16.45 Uhr entstand nach ersten Schätzungen ein Sachschaden von mindestens 30 000 Euro. Eine Bewohnerin wurde vom Rettungsdienst zur Beobachtung ins Klinikum gebracht. Auslöser für das Feuer war nach Angaben der Polizei eine brennende Kerze. Eine 18-Jährige hatte auf ihrem Schreibtisch eine Kerze angezündet und diese vergessen. Als sie einen lauten Knall aus ihrem Zimmer vernahm sah sie in ihrem Zimmer im ersten Obergeschoss nach, das jedoch bereits in Rauch und zum Teil in Brand stand. Die Bewohner konnten sich selbst ins Freie in Sicherheit bringen. Eine junge Frau schaltete noch geistesgegenwärtig das Gebäude stromlos, so dass keine zusätzlichen Gefahren für die Einsatzkräfte bestanden. Die herbeigerufene Freiwillige Feuerwehr hatte die Flammen rasch gelöscht und verhinderte so erfolgreich eine Brandausbreitung. Die Feuerwehrleute belüfteten das Wohnhaus um es rauchfrei zu bekommen. Nach Rücksprache mit der Polizei konnten große Teile des Brandschutts ausgeräumt werden, was die Suche nach Glutnestern erleichterte. Trotzdem ordnete der Feuerwehr-Einsatzleiter für den Abend eine Kontrolle der Brandstelle an.
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14. Juni 2004 – Wasser aus Bad verschwunden

Gefahrgut-Zug pumpte chlorhaltiges Restwasser im Vincentius-Krankenhaus ab

Luftdichte Vollschutzanzüge schützen die Feuerwehrleute in mit Gefahrstoffen verunreinigter Atmosphäre. Darunter tragen sie ein Atemschutzgerät. Beim Ankleiden müssen sie von anderen Kräften unterstützt werden. Foto: Oliver Hanser
Etliche Kubikmeter chlorhaltiges Wasser verschwanden gewissermaßen "über Nacht" aus dem Bewegungsbad des Vincentius-Krankenhauses. Der Gefahrgut-Zug der Freiwilligen Feuerwehr wurde gerufen, um Restwasser abzupumpen. Eine Gefahr für die Patienten hatte zu keiner Zeit bestanden.
Am Montagmorgen entdeckte ein Haustechniker, dass das Becken leer war und eine Restmenge an Wasser sich im darunter befindlichen Technikraum gesammelt hatte. Die Feuerwehrleute erhielten kurz nach 9 Uhr den Auftrag, dieses Wasser in die Kanalisation abzuleiten. Dies konnte nach Rücksprache mit den Entsorgungsbetrieben problemlos geschehen, da bei der zu erwartenden Menge an chlorhaltigem Wasser für die Kläranlage keine Störungen zu warten waren.
Nach einer Messung der Konzentration von Chlorgas in der Luft ordnete der Gefahrgut-Zugführer Klaus Wehner an, dass die Einsatzkräfte im Technikraum nur unter Vollschutzanzügen arbeiten durften. Mittels einer sogenannten Schlauchpumpe förderten die Feuerwehrleute rund einen Kubikmeter Wasser aus dem Keller und leiteten ihn über eine Schlauchleitung in die Kanalisation. Um die Atmosphäre baldmöglichst wieder atembar zu machen, betrieben die Feuerwehrler einen elektrisch betriebene Lüfter, der frische Luft ins Bad blies. Nach etwas mehr als drei Stunden konnten die Einsatzkräfte wieder einrücken.
Bis Freitagabend war das Bewegungsbad ohne besondere Vorkommnisse in Betrieb. Das Bad wird übers Wochenende nicht genutzt. Auch am Samstagmorgen hatte die Putzfrau nichts Auffälliges bemerkt. Erst am Sonntag gegen acht Uhr hatte die Überwachungselektronik eine Störung aufgezeichnet.
Die Ursache für das Auslaufen von rund 25 Kubikmetern Wasser entdeckten Werkstattleiter Jörg Eggart und seine Leute als sie das Becken probeweise mit reinem Wasser befüllten. Aus einem Wärmetauscher trat Wasser aus. Lochfraß in einem Tauchfühler, der nicht aus Edelstahl war, hatte für das Leck gesorgt. Er sei noch vor der Übernahme des Hauses durch die Spitalstiftung fälschlicherweise eingebaut worden, erklärte Eggart. Das Wasser sei offensichtlich über einen Gully in die Kanalisation gelaufen. Zu keinem Zeitpunkt bestand eine Gefahr für die Patienten. Lediglich eine leichte Geruchsbelästigung durch Chlorgas war durch die Belüftungsmaßnahmen festzustellen. Verletzt wurde niemand.

Chlor

Chlor wird zur Entkeimung von Wasser eingesetzt. Das Wasser im Bad wird in einem geschlossenem Kreislauf laufend umgepumpt und gereinigt. Nach einem Jahr wird es ausgetauscht und das Bad gereinigt. Die Feuerwehrleute haben eine Konzentration von 2 ppm (parts per million, Teilchen je Million) in der Luft gemessen. Der sogenannte MAK-Wert (Maximale Arbeitsplatz-Konzentration) für Chlor beträgt 0,5 ppm. Ab dem dreifachen dieses Wertes haben die Einsatzkräfte der Feuerwehren besondere Schutzausrüstungen zu tragen. Ab einer Konzentration von 3 ppm ist mit Reizungen von Augen und Schleimhäuten zu rechnen.
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Ein Trupp unter luftdichten Vollschutzanzügen kehrt mit einem Messröhrchen aus dem Keller zurück. Foto: Oliver Hanser Grübeln vor dem leeren Becken des Bewegungsbades: Warum ist das Wasser verschwunden. Foto: Nikolaj Schutzbach

10. Juni 2004 – Hausbewohner retteten Frau

Am Abend wurde die Freiwillige Feuerwehr zu einem Brand in der Gottlieber Straße gerufen. Dort war kurz nach 22.45 Uhr – offensichtlich in einem Mülleimer in der Küche – ein Brand ausgebrochen. Hausbewohner, die im Freien eine Grillparty feierten, waren auf den Brand aufmerksam geworden, als ein Rauchmelder zu piepsen anfing. Sie retteten die ältere Bewohnerin aus der verrauchten Wohnung im dritten Obergeschoss. Den Helfern gelang es die Flammen mit einigen Güssen Wasser aus einer kleinen Plastikwanne einzudämmen. Die Feuerwehrleute löschten die Glutreste ab und belüfteten die Wohnung. Der Rettungsdienst brachte die Frau zur Beobachtung ins Klinikum. Die genaue Brandursache und die Schadenshöhe sind noch nicht bekannt. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

06. Juni 2004 – Flohmarkt behinderte Anfahrt zum Containerbrand

(hwr) Reichlich Mühe auf der Anfahrt zu einem Containerbrand am Seerhein hatten die Einsatzkräfte der Wache und der Sitzbereitschaft in der Altstadt während des heutigen Flohmarktes. Durch die eng stehenden Flohmarktstände und große Besuchermassen konnten sich die Löschfahrzeuge nur mühsam in Richtung der am Taubenhauses stehenden Abfallmulde durchkämpfen. Teilweise räumten Flohmarktbesucher den Anfahrtsweg erst frei, als die Einsatzkräfte damit drohten, über die ausgestellte Ware zu fahren.
Der eigentliche Brand wurde schnell unter Kontrolle gebracht. Eine Ausbreitungsgefahr bestand nicht. Die Feuerwehr war mit zwei Fahrzeugen und elf Einsatzkräften vor Ort.

Sitzbereitschaft

Die Freiwillige Feuerwehr Konstanz unterhält während des Flohmarkt-Sonntages eine Sitzbereitschaft. Deren Aufgabe ist es, bei Schadensmeldungen aus dem Altstadtbereich unverzüglich einzugreifen. Die durch eine Alarmierung verstreichende Zeit bis zum Abrücken der Fahrzeuge kann so entfallen.
(pd) Zu einem weiteren Brand kam es, fast an der gleichen Stelle, gegen 20 Uhr. Jetzt brannte ein Papiercontainer. Beherzte Studenten konnten jedoch den Brand mit Feuerlöschern löschen.

22. Mai 2004 – Brandmeldealarm durch rauchenden Gast

(pd) Gegen 15.45 Uhr lief bei der Feuerwehr Konstanz ein Brandalarm von einem Hotel in der Altstadt auf. Feuerwehr und Polizei rückten aus um Schlimmeres zu verhindern. Als Brandursache konnte eine 20-jährige Raucherin festgestellt werden, die das bestehende Rauchverbot ignorierte und so die automatische Brandmeldeanlage auslöste.

21. Mai 2004 – Abdeckung einer Litfass-Säule angeschoben

(hwr) Inmitten des starken Verkehrsaufkommens am heutigen Freitag schob ein Lkw-Fahrer auf dem Bodanplatz die Beton-Abdeckung der Litfass-Säule aus ihrem sicheren Halt. Auf Anforderung der Stadtwerke Konstanz hoben Angehörige der Freiwilligen Feuerwehr Konstanz den Deckel mit einem Kran zurück in seine Position. Hierbei wurde der Deckel mittels Bandschlinge angeschlagen und behutsam in seine ursprüngliche Position gebracht. Die Feuerwehr war mit drei Fahrzeugen und 12 Feuerwehrangehörigen im Einsatz. Die Rückfahrt der Einsatzkräfte in das Gerätehaus Schulthaißstraße erforderte wegen des Verkehrschaos' im Stadtgebiet mehr Zeit als der gesamte übrige Einsatz.

20. Mai 2004 – Küchenbrand in der Wallgutstraße

(nea) Bei einem Küchenbrand entstand am Vatertagmorgen in der Wallgutstraße ein Sachschaden von mindestens 20 000 Euro. Der Rettungsdienst brachte einen Bewohner wegen des Verdachts auf eine Rauchgasvergiftung zur Beobachtung ins Klinikum.
Ein heimkehrender Nachtschwärmer hatte sich offensichtlich eine Mahlzeit zubereiten wollen und hatte diese auf dem angeschalteten Herd vergessen. Als ein installierter Haushaltsrauchmelder laut zu pfeifen begann, bemerkte der Bewohner rechtzeitig das Ungemach und konnte die Wohnung im ersten Obergeschoss verlassen. Die gegen 5.30 Uhr alarmierte Feuerwehr hatte die Flammen rasch unter Kontrolle. Gegen den Rauch im Treppenhaus und in der Wohnung setzten die Feuerwehrleute einen Benzin getriebenen Lüfter ein. Nach einer knappen Stunde konnten die Einsatzkräfte wieder einrücken.
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18. Mai 2004 – Missverstandenes Winkzeichen

Am Nachmittag gegen 16.45 Uhr kenterte zwischen Insel Mainau und dem Wassersportgelände in Egg eine Kanufahrerin. Dies beobachtete ein Frau von der Insel aus und alarmierte daraufhin die Feuerwehr über Handy. Als die Rettungskräfte von Feuerwehr, Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft und Wasserschutzpolizei (Wapo) eintrafen konnten sie niemanden entdecken. Kurz Zeit später entdeckte die Wapo eine klitschnasse junge Frau auf dem Wassersportgelände. Wie sich herausstellte hatte eine Gruppe von neun Kanuten an einem Kurs der Universität teilgenommen. Dabei gehörte auch das Üben des richtigen Kenterns. Als die Kanutin dabei ins Wasser fiel, signalisierte durch winken sie ihren Kollegen, dass alles okay sei. Dieses Zeichen wurde von der Frau auf der Mainau missverstanden.

Retter passte nicht auf

(rin) Ein 18-jähriger Feuerwehrmann hat bei der Fahrt zu einem Rettungseinsatz zwei Wagen zu Schrott gefahren. Seinen eigenen und ein Wohnmobil. Die Polizei beziffert den Totalschaden an beiden Fahrzeugen auf 7000 Euro. Der Mann war bei Rot in die Kreuzung Friedrichstraße/Wollmatinger Straße gefahren. Durch einen Bus, der ihm die Sicht versperrte, übersah der 18-Jährige das Wohnmobil auf der Wollmatinger Straße. Die Fahrzeuge kollidierten.

08. Mai 2004 – Person aus misslicher Lage befreit

Foto: Martin U. Scheerer
(hwr) Leicht helfen konnten die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Konstanz am Samstag gegen 17 Uhr dem Fahrer eines Personenwagens auf der Oberen Laube. Das Fahrzeug des Mannes stand aus bislang ungeklärten Gründen quer auf dem Grünstreifen zwischen der Parkzone und der Fahrbahn. Neben dem Fahrzeug fanden die Einsatzkräfte der Feuerwehr stehend den Fahrer vor, wobei dieser mit dem Fuß zwischen dem Fahrzeug und einem Strauch eingeklemmt war und sich aus dieser Lage nicht mehr befreien konnte. Vier zupackende Hände und eine am Strauch angesetzte scharfe Bügelsäge vermochten ihm schonend aus der Klemme zu helfen.
Wie genau der Mann in seine Lage geriet wird die Polizei ermitteln, an deren Sachgebiet Öffentlichkeitsarbeit wir auch wegen der Schadenshöhe verweisen.
Die Freiwillige Feuerwehr Konstanz war unter Leitung von Andreas Knäble mit 9 Mann und zwei Fahrzeugen im Einsatz.

Der Bericht der Polizeidirektion las sich später wie folgt:

Am Samstagabend, gegen 17 Uhr, kam es in der Oberen Laube zu einem außergewöhnlichen Unfall. Ein 37-jähriger Mann hatte bereits die Fahrertüre geöffnet und den linken Fuß auf die Fahrbahn gestellt. Als er nochmals den Zündschlüssel seines Fahrzeuges ins Lenkradschloss steckte, um die elektrischen Fensterheber zu betätigen. Offenbar startete der Mann dabei aus Versehen den Wagen. Dieser setzte sich auf Grund eines eingelegten Gangs in Bewegung. Der Fuß des Mannes wird dabei zwischen einem Strauch und dem Fahrzeug eingeklemmt. Die Feuerwehr befreite den 37-Jährigen aus seiner misslichen Lage, indem sie das Fahrzeug anhob und gleichzeitig das Geäst absägte. Mit leichten Verletzungen wurde der Autofahrer ins Krankenhaus gebracht. Der Sachschaden beläuft sich auf circa 450 Euro.


07. Mai 2004 – Brand im Sicherungskasten

In einem Betrieb für zahnmedizinische Produkte in der De-Trey-Straße brannte es am Vormittag offensichtlich wegen eines technischen Defekts in einem Elektrounterverteiler ("Sicherungskasten") im Bereich der Küche. Mitarbeiter des Unternehmens hatten das Feuer rasch selbst mit einem Feuerlöscher gelöscht, so dass für die alarmierte Freiwillige Feuerwehr nicht mehr viel zu tun war. Nach einer Kontrolle – auch der Zwischendecke – konnten die Einsatzkräfte wieder einrücken. Die Höhe des Sachschadens ist nicht bekannt. Verletzt wurde niemand.

27. April 2004 – Acetylengasflasche brannte

Am Vormittag wurde der Feuerwehr aus einem metallverarbeitenden Betrieb in der Maybachstraße eine brennende Acetylengasflasche gemeldet. Als die Feuerwehr mit dem Tanklöschfahrzeug eintraf, war das Feuer jedoch schon aus. Ein Firmenmitarbeiter hatte geistesgegenwärtig das Ventil der Gasflasche zugedreht und damit die Zufuhr von brennbarem Acetylen unterbunden. Anschließend brachten die Mitarbeiter die Gasflasche ins Freie. Dort kühlten die Feuerwehrleute aus sicherer Entfernung mit Hilfe des Dachwasserwerfers vom Tanklöschfahrzeug die Flasche. Die Zuschauer wurden für den Fall einer Explosion in die umliegenden Gebäude verwiesen. Eine anschließende Temperaturkontrolle ergab, dass der Flaschenmantel nicht erwärmt war. Offenbar hatte es nur am Verschluss gebrannt. Zur Sicherheit brachten die Feuerwehr die Flasche in einem zwei Kubikmeter Wasser fassenden Faltbehälter unter, wo sie über 24 Stunden lang gekühlt wurde.
Acetylengasflaschen – sie werden zum Schweißen eingesetzt – gehören für Feuerwehrleute zu den heimtückischsten Gefahren bei Brandeinsätzen. Acetylen kann nicht ohne Gefahr unter hohen Druck gesetzt werden. Um es unter Druck in Stahlflaschen aufbewahren zu können, wird es in Aceton gelöst. Stahlflaschen für Acetylen sind mit Kieselgur gefüllt, die mit Aceton gesättigt wurde. Diese Vorsichtsmaßnahmen sind notwendig, da reines Acetylen beim Komprimieren explodiert. Tückisch wird das Ganze, wenn solch eine Flasche erwärmt wird, wodurch im Inneren eine Polymerisation – Moleküle lagern sich unter Wärmeabgabe zu Großmolekülen zusammen – einsetzt. Wird so eine Flasche nicht über viele Stunden lang gekühlt, kann sie auch noch Stunden nach Entfernung einer äußeren Wärmequelle explodieren.

22. April 2004 – Neueröffnetes Lago hält Feuerwehr in Atem

Gerätehaus Schulthaißstraße
Foto: Oliver Hanser
Zu drei Alarmen der automatischen Brandmeldezentrale des neu eröffneten Lago-Shopping-Centers musste die Freiwillige Feuerwehr im Laufe des Tages ausrücken. Zwei Mal hatten Handwerker im Bereich von Rauchmeldern unachtsam gearbeitet und aufwirbelnder Staub hatte dabei den Alarm ausgelöst. Beim dritten Mal war eine Fehlbedienung der Sprinkleranlage Anlass für das Anrücken der Feuerwehrleute.

  Fotos: Martin U. Scheerer

14. April 2004 – Tödlicher Unfall gab Rätsel auf

26-Jähriger prallte mit seinem Auto frontal auf einen Baum

Am Nachmittag gegen 13:45 Uhr kam es zu einem Verkehrsunfall mit tödlichem Ausgang. Ein 26-jähriger Uni-Student fuhr mit seinem roten Honda Civic aus Dingelsdorf kommend in Richtung Wallhausen auf der kerzengerade verlaufenden Straße. Auf Höhe der Kläranlage kam er nach links von der Fahrbahn ab, überfuhr die Gegenspur und prallte dann frontal mit der Fahrerseite auf eine Birke. Das Fahrzeug kam anschließend in Gegenrichtung zu stehen. Der Fahrer war sofort tot. Er wurde in seinem Auto eingeklemmt.
Die Freiwillige Feuerwehr entfernte mit dem hydraulischen Spreizer und der Schere die Türen und den B-Holmen auf der Fahrerseite. Danach spannten die Feuerwehrleute das Unfallauto mit Stahlseilen zwischen zwei Einsatzfahrzeuge um den Pkw mittels Seilwinde des Rüstwagens um rund 60 Zentimeter zu strecken. Daraufhin konnte der Leichnam, der mit Beinen eingeklemmt war, aus den Trümmern befreit werden.
Die Feuerwehr hatte Kräfte aus Dingelsdorf und Petershausen im Einsatz. Die Feuerwehrleute stellten auch den Brandschutz sicher. Nach Schätzungen der Polizei entstand Sachschaden von rund 2000 Euro. Für Polizei und den Dekra-Sachverständigen gestaltete sich die Spurensuche recht aufwändig, da keine Bremsspuren zu entdecken waren. Wie die Ermittlungen der Polizei ergaben, handelte es sich mit großer Wahrscheinlichkeit um einen Suizid.
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  Fotos: Nikolaj Schutzbach

07. April 2004 – Chlorgasalarm

(pd) Am Morgen kam es im Jakobsbad zu einem Chlorgasalarm. Durch einen Defekt am Ventil eines Gasbehälters traten geringe Mengen Gas aus. Die Alarmanlage wurde ausgelöst. Ein für die Anlage Verantwortlicher konnte den Schaden umgehend beheben. Für die Bevölkerung bestand keine Gefahr. Der besagte Mitarbeiter sowie ein Polizeibeamter, der sich in unmittelbarer Nähe des Gasaustritts aufhielt, wurden vorsorglich ärztlich untersucht.

06. April 2004 – Unfall mit Einsatzfahrzeug

(pd) Am Vormittag, gegen 11.30 Uhr, kam es auf der Reichenaustraße, in Höhe Rudolf-Diesel-Straße, zu einer Kollision zwischen einem Einsatzfahrzeug der Feuerwehr und einem einbiegenden PKW. Zwei Feuerwehrfahrzeuge fuhren mit eingeschaltetem Blaulicht und Martinshorn stadtauswärts über die dortige “rote” Ampel. Ein einbiegender 60-jähriger Pkw-Lenker übersah das zweite Fahrzeug. Es kam zum Zusammenstoß.
Folgen: Eine Beifahrerin im Pkw wurde leicht verletzt, 7 000 € Sachschaden.
(nea) Bei dem Fahrzeug handelte es sich um den MTW (6/19) aus der Steinstraße. Der Unfall geschah während eines Melder-Alarms bei Altana Pharma.

03. April 2004 – Feuer im Seglerheim

(pd) In der Nacht von Freitag auf Samstag brannte es im Clubhaus des Segelvereins Staad. Das Feuer wurde von drei Passanten entdeckt. Sie schlugen zwei Fenster ein und löschten mit einem Feuerlöscher den Brand. Die Feuerwehr Konstanz musste nicht mehr eingreifen. Die Ermittlungen ergaben, dass eine versehentlich eingeschaltete Herdplatte eine über dem Herd liegende Plastikabdeckung in Brand setzte. Die Kücheneinrichtung wurde durch das Feuer beschädigt. Gebäudeschaden entstand nach ersten Erkenntnissen nicht.

30. März 2004 – Ölverschmutzung im Mühlenbach

Hendrik Roggendorf
(hwr) Eine Ölverschmutzung im Mühlenbach führte am Dienstag gegen 17:00 Uhr zu einem Einsatz der Freiwilligen Feuerwehr Konstanz. Die vor Ort eintreffenden Kräfte der Ölwehr stellten eine leichte Verschmutzung der Wasseroberfläche mit Ölschlieren fest. Um eine Ausbreitung in Richtung des Wollmatinger Riedes zu verhindern, legten sie neben der Bundesstraße 33 zwei Ölsperrketten in den Mühlenbach und brachten Ölbindemittel auf.
Über die Herkunft des Öls, die ausgetretene Menge und den Verursacher liegen der Feuerwehr keine Erkenntnisse vor. Nach Einschätzung der Feuerwehr geht von der angetroffenen Ölmenge keine Gefährdung für das Wasser und den Boden aus.
Neben der Ölwehr der Freiwilligen Feuerwehr Konstanz unter Leitung von Kommandant Klaus Dieter Quintus waren Kreisbrandmeister Rolf-Jürgen Stoffel sowie die Polizei vor Ort.


26. März 2004 – Bei Tauchgang vermisst

Zu einem Sucheinsatz wurde kurz vor 21.30 Uhr der 9. Zug (Dettingen) alarmiert. Vermisst wurde im Überlinger See vor Wallhausen ein Taucher, der bei einem Tauchgang nicht mehr auftauchte. Acht Rettungstaucher der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) und drei Boote von DLRG und Wasserschutzpolizei suchten auf und unter Wasser, die Feuerwehrleute kontrollierten den Uferbereich. Nach einer knappen Stunden brachen die Einsatzkräfte die erfolglos Suche ab. Ein Notfallseelsorger der Feuerwehr betreute die Angehörigen des Opfers.

20. März 2004 – Heizöl gelangte in den Seerhein

(hwr) Austretendes Heizöl aus einem Kellertank eines Wohnhauses am Seerhein löste am Samstagvormittag gegen 9.30 Uhr einen Einsatz der Freiwilligen Feuerwehr Konstanz aus. Anwohner des rechtsrheinisch gelegenen Anwesens hatten Heizölgeruch sowie Ölschlieren auf der Wasseroberfläche beobachtet. Auflandiger Wind trieb das Öl an der Wasseroberfläche auf einer Entfernung von rund 100 Metern rheinaufwärts.
Die Ölwehr der FF Konstanz brachte als Sofortmaßnahme eine Ölsperrkette aus, um eine weitere Ausbreitung des Ölfilms zu verhindern. Außerdem wurde das im Uferbereich schwimmende Öl durch Bindemittel gebunden.
Das Landratsamt Konstanz ordnete das Abpumpen des Öltanks durch eine Fachfirma an, um weiteren Ölaustritt zu verhindern. In den nächsten Tagen wird die Uferböschung fachgerecht vom Öl gereinigt werden und das kontaminierte Erdreich im Bereich der Austrittstelle abgebaggert werden. Das Ausmaß der notwendigen Sanierungsarbeiten, die genaue Menge des ausgetretenen Öls sowie der genaue Weg des Öls zwischen dem Heizöltank und dem Ufer des Seerhreins steht nach Mitteilung des Landratsamtes Konstanz derzeit noch nicht fest. Auch ob der Ölaustritt im Zusammenhang mit leichter Ölverschmutzung steht, die bereits in den vergangenen Tagen festgestellt wurde, deren äußerst geringe Menge jedoch wirksame Bekämpfungsmaßnahmen nicht zuließen und deren Herkunft nicht aufklärbar war, muss noch ermittelt werden.
Der Einsatz der 30 Einsatzkräfte der Feuerwehr Konstanz unter Leitung von Brandmeister vom Dienst Klaus Menge dauerte bis 12 Uhr. Die Erstmaßnahmen der beteiligten Behörden sowie der mit den Erstmaßnahmen betrauten Firmen werden am Samstagnachmittag noch andauern.
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15. März 2004 – Brand auf Toilette

Foto: Martin U. Scheerer
Am frühen Morgen gegen 4.20 Uhr löste in einem Geschäftshaus in der Macairestraße die automatische Brandmeldeanlage aus. Als die Freiwillige Feuerwehr kurze Zeit später an der Einsatzstelle eintrafen, stellten sie Rauch im ersten Obergeschoss fest. Ein Atemschutztrupp fand schließlich nach kurzer Suche die Ursache für den Rauch: In einer Herrentoilette war aus unbekannten Gründen ein Abfalleimer in Brand geraten, wodurch ein darüber befindlicher Kunststoffpapierbehälter durch die Hitze schmolz. Die Feuerwehrleute löschten rasch die Flammen. Die Höhe des Sachschadens beträgt nach Polizeiangaben rund 500 Euro. Durch die Brandmeldeanlage und den damit möglichen schnellen Einsatz der Feuerwehr konnte ein größerer Schaden vermieden werden.


13. März 2004 – Betrunkener löst Brandalarm aus

(pd) Gegen 1.20 Uhr schlug ein 28-Jähriger an der Universität grundlos an zwei Brandmeldeanlagen die Scheibe ein und drückte den Brandmelder. Anschließend verließ er das Gebäude. Der Mann verletzte sich am eingeschlagenen Glas und konnte deswegen von den alarmierten Kräften der Feuerwehr leicht als der Übeltäter ausgemacht werden. Er wurde bis zum Eintreffen der Polizei festgehalten. Der Mann stand erheblich unter Alkoholeinwirkung. Ein Test ergab eine Atemalkoholkonzentration von 1,72 Promille. Er durfte seinen Rausch bei der Polizei ausschlafen. Gegen ihn wurde ein Strafverfahren wegen Missbrauch einer Notrufeinrichtung eingeleitet.

12. März 2004 – Gelbe Säcke brannten

(nea) Kurz nach 14.30 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Konstanz von Anwohnern zu einem Kellerbrand in einem Wohnblock in der Max-Stromeyer-Straße gerufen. Dort entdeckten die Atemschutzgeräteträger in einem Mülllagerraum mehrere brennende Gelbe Säcke. Mit Schaum löschten die Feuerwehrleute den Unrat. Der Rettungsdienst des Deutschen Roten Kreuzes betreute einige der Bewohner. Verletzt wurde jedoch niemand. Die Polizei sperrte vorübergehend die Max-Stromeyer-Straße zwischen Schneckenburgstraße und Adalbert-Schnatter-Straße. Die Brandursache und die Höhe des Sachschadens sind noch nicht bekannt. Die Polizei ermittelt.
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19. Februar 2004 – Böswilliger Feueralarm beim Hemdglonkerball

(hwr) Durch Besucher des Konzils wurde in der Nacht zum Freitag gegen 23 Uhr die Feuerwehr alarmiert, indem ein Handdruckmelder betätigt wurde. Eine Überprüfung durch die Freiwillige Feuerwehr Konstanz ergab, dass es nicht brannte, sondern der Alarm böswillig ausgelöst wurde. Den Täter erwartet im Falle seiner Ermittlung eine Strafanzeige wegen missbräuchlicher Verwendung von Notrufeinrichtungen sowie eine Rechnung für den Feuerwehreinsatz.
Im Zuge des Feuerwehreinsatzes musste ein Passant erfahren, dass Fasnacht und Narrenfreiheit nicht unbedingt das gleiche bedeuten. Er beleidigte grundlos den Feuerwehr-Einsatzleiter mit Schimpfworten und behinderte ihn bei der Leitung des Einsatzes. Dieser reagierte mit einer vorläufigen Festnahme des Täters sowie mit einer Strafanzeige.

19. Februar 2004 – Brand auf Balkon

(hwr) Ein Brandeinsatz unterbrach den fasnachtlichen Frohsinn in Wollmatingen am Donnerstagnachmittag kurz vor 15 Uhr. Auf einem Balkon im 6. Obergeschoss eines Anwesens im Buhlenweg wurde der Feuerwehr von Nachbarn ein Brand gemeldet.
Die Feuerwehrleute konnten das Feuer mit einem tragbaren Hochdrucklöscher schnell bekämpfen. Die Flammen vernichteten eine Reihe von Gegenständen, die auf dem Balkon der Wohnung abgestellt waren. Da in Folge der Brandhitze die Wohnzimmerscheiben geborsten waren, konnte sich Brandrauch in der Wohnung ausbreiten. Durch das entschlossene Eingreifen der Feuerwehr konnte jedoch verhindert werden, dass Wohnungsinventar in Brand geriet.
Eine Anwohnerin wurde vom Rettungsdienst des Deutschen Roten Kreuzes versorgt. Es bestand der Verdacht, dass sie giftiges Rauchgas eingeatmet hatte. Die Freiwillige Feuerwehr Konstanz war unter Leitung von Bernd Oser mit 6 Fahrzeugen und 32 Einsatzkräften vor Ort. Der Notdienst der Elektrizitätswerke stellte aus Sicherheitsgründen den Strom in der Wohnung ab. Die Brandursache und die Schadenshöhe sind noch nicht bekannt.
Foto: Hendrik Roggendorf Foto: Oliver Hanser

08. Februar 2004 – Geringe Sturmfolgen

Fotos: Oliver Hanser
(nea) In der Mittagszeit des Sonntags blies der Sturm über Konstanz besonders heftig. In der Folge hatte die Freiwillige Feuerwehr einige kleinere Einsätze. So waren Bäume zu beseitigen auf der L 220 zwischen Dettingen und Langenrain, an der Mainaustraße beim Salzberg sowie im Mühlenweg. Am Briel sicherten die Feuerwehrleute einen umgestürzten Bauzaun. Zur gleichen Zeit sorgte der Alarm der automatischen Brandmeldeanlage auf der Insel Mainau für einen Einsatz, bei dem jedoch kein schädigendes Ereignis festgestellt werden konnte.


29. Januar 2004 – Eingeklemmt nach Frontalaufprall

Fotos: Oliver Hanser
(nea) Zwei Verletzte forderte ein Verkehrsunfall auf der Straße zwischen Wollmatingen und Dettingen in einer Rechtskurve nach dem Kreisel. Die Fahrerin eines Autos wurde eingeklemmt. Der Unfallverursacher wurde ebenfalls verletzt.
Durch den Aufprall hatte sich die Lenksäule eines Golfs soweit verbogen, so dass die Feuerwehrleute mittels hydraulischem Rettungszylinder, Spreizer und Kette diese nach vorne biegen mussten. Zuvor hatten sie das Dach des Fahrzeugs abgetrennt, um besseren Zugang zu haben und später die Frau mit Hilfe des Rettungsbrettes möglich schonend aus dem Auto heben zu können. Zusätzlich erschwerte die Rettungsarbeiten, dass das Fahrzeug an die Leitplanke gedrückt worden war. Zudem hatte sich das Bodenblech in den Fußraum gebogen.
Notarzt und Rettungsdienst betreuten die beiden Verletzten. Beide wurden ins Klinikum Konstanz eingeliefert. Nach Angaben des Notarztes bestand keine Lebensgefahr, teilte die Polizei mit. Parallel zu den Rettungsarbeiten stellte die Feuerwehr den Brandschutz sicher. Der Rüstwagen beleuchtete bis in die späte Nacht die Einsatzstelle, um dem Kraftfahrzeug-Sachverständigen und der Polizei die Unfallaufnahme zu ermöglichen.
Die Polizei ermittelte folgenden Unfallhergang: Das Auto eines 64-jähriger Pkw-Lenkers, der die L 220 von Dettingen nach Wollmatingen befuhr, streifte den ihm entgegen kommenden Pkw eines 70-jährigen Mannes. Anschließend kollidierte das Fahrzeug des 64-jährigen mit dem Fahrzeug einer im Gegenverkehr nachfolgenden 37-jährigen Frau mit ihren Fahrerseiten frontal. Bei dem Unfall entstand Sachschaden von insgesamt 26 000 Euro. Hinweise auf alkoholische Beeinflussung bei den jeweiligen Fahrzeugführern ergaben sich nicht. Die L 220 wurde zur Unfallaufnahme bis etwa 22.10 Uhr voll gesperrt.
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23. Januar 2004 – Rauchmelder rettete Leben

Keine Verletzten bei nächtlichem Zimmerbrand

Foto: Oliver Hanser
(hwr/nea) Großes Glück hatte eine drei-köpfige Familie mit zwei Kindern bei einem Brand in der Brauneggerstraße in der Nacht zum Freitag. Vom lauten Piepsen des Rauchmelders geweckt gelang ihnen die Flucht aus der Brandwohnung, bevor sich das Feuer in der Küche ausbreiten konnte. Die Hauseigentümerin hatte vor einem halben Jahr alle Wohnungen des Vier-Parteien-Hauses mit Rauchmeldern ausgerüstet!
Die Freiwillige Feuerwehr Konstanz wurde gegen 3.30 Uhr über Notruf von dem Brand im vierten Obergeschoss verständigt. Ein Trupp konnte das Feuer mit einem Strahlrohr rasch löschen. Gerade noch rechtzeitig, wie sich herausstellte. Denn das Glas der Balkontür hatte von der Brandhitze bereits Risse. Wenig später wäre die Scheibe geborsten und hinzutretende Frischluft hätte zu einer schnellen Ausbreitung des Brandes geführt.
Ein zweiter Trupp kontrollierte das stark verrauchte Dachgeschoss nach sich dort aufhaltenden Personen. Anschließend konnte die Feuerwehr eine verängstigte Katze aus der Wohnung in Sicherheit bringen. Mit einer Kontrolle der Zimmerdecke des Altbaus auf versteckte Brandnester konnte die Feuerwehr den Einsatz nach einer knappen Stunde beenden.
Das nach Aussage der Feuerwehrleute vorbildliche Verhalten der Bewohner – das Vorhandensein eines Rauchmelders und die Umsicht nach der Entdeckung des Feuers – habe entscheidend dazu beigetragen, dass der Brand so glimpflich verlaufen ist. Die Bewohner hatten durch die Glastür der Küche das Feuer entdeckt und diese Türe geschlossen gehalten, so dass Feuer und Rauch sich nicht ungehindert ausbreiten konnten.
Als wahrscheinliche Brandursache ermittelte die Polizei einen technischen Defekt an einem Wäschetrockner. Die Höhe des Sachschadens beträgt nach Polizeiangaben rund 25 000 Euro.
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13. Januar 2004 – Kontrolle nach Verpuffung

Am Nachmittag kontrollieren Feuerwehrleute ein Wohnhaus im Sonnentauweg nach einer Verpuffung in einem Ofen. Sie konnten keinen Brandschaden feststellen und kurz darauf wieder einrücken.
  Fotos: Oliver Hanser

05. Januar 2004 – Brennendes Gesteck und Kellerbrand zur gleichen Zeit

Brandmeldeanlage verhinderte Schlimmeres – Zimmer zerstört

Kurz nach 1.30 Uhr in der Nacht auf Montag musste die Freiwillige Feuerwehr im Abstand von wenigen Minuten zu zwei Einsätzen ausrücken.
Zuerst rief die automatische Brandmeldeanlage des Tertianums in der Brotlaube die Feuerwehrleute auf den Plan. Dort hatte im ersten Obergeschoss eine auf einem Tresen unbeaufsichtigt brennende Kerze ein Weihnachtsgesteck in Brand gesetzt. Der dadurch entstandene Rauch löste einen Rauchmelder aus. Der Alarm schreckte auch die Pflegerin auf, die geistesgegenwärtig mit einem Glas Wasser die Flammen löschte.
Noch während die Feuerwehr-Fahrzeuge in die Brotlaube fuhren, ereilte die Feuerwehr ein Notruf aus dem Hansjakobweg. Dort brannte es in einem Zimmer einer Einliegerwohnung einer Doppelhaushälfte. Als die ersten Feuerwehrleute dort eintrafen, drang aus dem Haus dichter Rauch, durch eines der Fenster war Feuerschein zu erkennen.
Drei Erwachsene und zwei Kinder konnten sich unverletzt selbst in Sicherheit bringen. Da der Rauch auch in die benachbarte Haushälfte drang, räumte die Feuerwehr vorübergehend ebenfalls. diesen Gebäudeteil. Die Bewohner konnten sich im VW-Bus der Feuerwehr aufwärmen und wurden vom Rettungsdienst betreut. Mehrere Trupps mit Atemschutzgeräten verlegten drei Löschleitungen. Die Flammen waren rasch gelöscht. Zum Aufspüren von Glutnestern setzten die Feuerwehrleute die Wärmebildkamera ein. Der Bereitschaftsdienst der E-Werke musste den Strom abschalten, da der Stromverteilkasten durch die Hitze zerstört worden war.
Einer der Bewohner hatte den Rauch bemerkt und die Feuerwehr gerufen. Einsatzleiter Klaus Koch lobte das umsichtige Verhalten der Bewohner, diese hätten versucht den Türspalt der Wohnung abzudichten, um zu verhindern, dass Rauch austritt. Auch seien die Einsatzkräfte gut eingewiesen worden. In diesem Zusammenhang weist die Feuerwehr erneut darauf hin, dass Haushaltsrauchmelder schlafende Personen frühzeitig bei Bränden alarmieren können. In diesem Fall sei es nur glücklichen Umständen zu verdanken, dass keine Bewohner zu Schaden gekommen seien, so die Feuerwehr.
Als Brandursache ermittelte die Polizei zwei Möglichkeiten, die noch eingehender untersucht werden. Entweder gab es einen technischen Defekt an einem elektrischen Gerät oder eine Nachttischlampe war "verdämmt", zum Beispiel durch ein Kissen verdeckt und dieses durch den Hitzestau in Brand gesetzt worden. Eine vorsätzliche Brandstiftung schließen die Ermittler aus. Der 19-jährige Bewohner – er ist Bäcker – hatte das Schlafzimmer eine knappe halbe Stunde vorher verlassen. Flur und Wohnung wurden erheblich beschädigt. Den Sachschaden schätzt die Polizei auf rund 60 000 Euro. Die Bewohner wurden bei Nachbarn untergebracht.
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