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Einsätze 2001

31. Dezember – Palme auf der Insel Mainau brannte
28. Dezember – Feuerwehr sicherte Baustelle der AOK
27. Dezember – Zwei Brände durch Weihnachtsgestecke
23. Dezember – 78-Jährige saß in Wanne fest
16. Dezember – Fahrlässige Brandstiftung
10. Dezember – Neun Verletzte nach Küchenbrand
09. Dezember – Überschwemmte Wohnung und überhitzter Kachelofen
05. Dezember – 10 000 Mark Sachschaden durch Kippe
04. Dezember – Stromschlag bei Bahnarbeiten
03. Dezember – Größerer Schaden durch Umsicht verhindert
28. November – Schwelbrand im Fußboden
14. November – Angebrannte Milchsuppe
24. Oktober – Kleinbrand in Universitäts-Labor
24. Oktober – Mit Pizza-Dreirad umgestürzt
24. Oktober – Öl lief aus Fahrstuhl aus
19. Oktober – Kerze entfachte Kleinbrand
18. Oktober – Feuerwehrmann bei Löscharbeiten verletzt
24. September – Lastwagen-Batterien verloren
20. September – Wasserrohrbruch in Litzelstetten
08. September – Brand auf Balkon
07. September – Zwei Männer in Lebensgefahr
03. September – Schwimmer narrte Hilfskräfte
27. August – Mit Fußtritt zum angebrannten Essen
22. August – Traktorgespann verschmutzte Fahrbahn
19. August – Mit Gottvertrauen zum Schwimmausflug
15. August – Erneuter Brand auf Mülldeponie
12. August – Schwelbrand in Reihenhaus
03. August – 150 Hühner verbrannt
26. Juli – Wieder Brand auf Mülldeponie
24. Juli – Melderalarm Fachhochschule
22. Juli – Brand auf Mülldeponie
21. Juli – Baumhaus brannte
17. Juli – Hoher Sachschaden nach Großbrand in Kreuzlingen
06. Juli – Geisterhafte Mikrowelle
05. Juli – Arbeiter in Baugrube verschüttet
22. März – Finger steckte im Tresor fest
13. März – Kellerbrand in der Katzgasse
09. März – Zwei Frauen verletzt
25. Februar – Bett durch Teelicht entflammt
18. Februar – Kehrmaschine als Verschmutzer
18. Februar – Unruhige Nacht
17. Februar – Schornsteinfeger löschte Kaminbrand
31. Januar – Schwelbrand in Dehnfuge
09. Januar – Küchenbrand im Kreuzäckerweg
07. Januar – Brennende Mülltonne gefährdete Wohnhaus
02. Januar – Keine Radioaktivität nach Melderalarm
01. Januar – Zahlreiche Kleineinsätze an Neujahr

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31. Dezember – Palme auf der Insel Mainau brannte

Während einer Veranstaltung im Palmenhaus auf der Insel Mainau entzündete sich durch eine Kerze eine Palme. Mittels dem Inhalt einer Sprudelflasche unternahmen Gäste die ersten Löschversuche. Die Freiwillige Feuerwehr – durch einen automatischen Brandmelderalarm herbeigerufen – löschte die glimmende Reste ab. Ein größerer Sachschaden konnte so verhindert werden. Verletzt wurde niemand.

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28. Dezember – Feuerwehr sicherte Baustelle der AOK

Die Feuerwehr musste im Sturm vom Freitagabend zum Neubau der Allgemeinen Ortskrankenkasse (AOK) in der Niederburg ausrücken. Böen der Windstärken acht bis neun hatten eine Schaltafel vom ungesicherten Stapel auf dem Dach des Rohbaus geweht. Die Platte zerschmetterte nach einem Fall über zwei Stockwerke auf dem Pflaster der Schreibergasse. Passanten verständigten die Polizei. Diese sperrte die Schreibergasse ab, bis die Feuerwehr die Platten auf dem Dach des Rohbaus mit Gurte fixiert hatte.

Text: Claudia Rindt

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27. Dezember – Zwei Brände durch Weihnachtsgestecke

Gefahren durch trockenes Reisig – Haushaltsrauchmelder als Lebensretter

Am Donnerstag musste gleich zwei Mal die Freiwillige Feuerwehr zu Bränden ausrücken, die durch Weihnachtsgestecke ausgelöst worden waren. Gegen 18.30 Uhr brannte es in einer Wohnung im sechsten Obergeschoss in einem Personalwohnheim des Klinikums in der Mainaustraße. Bewohner versuchten noch mit einem Pulverlöscher die Flammen zu ersticken, was jedoch nicht zur Gänze gelang. Als die Feuerwehr eintraf, drang schon dichter Rauch aus einem Fenster. Das brennende Gesteck hatte zwischenzeitlich auch Teile des Inventars in Brand gesetzt. Das rasche Eingreifen der Feuerwehr verhinderte Schlimmeres. Zwei Personen wurden an den Rettungsdienst übergeben, da bei beiden der Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung bestand. Sie wurden ins Klinikum gebracht.

Einen ähnlichen Verlauf nahm ein weiterer Einsatz, der kurz nach 22.30 Uhr begann; ebenfalls in der Mainaustraße, jedoch auf der gegenüberliegenden Straßenseite und im dritten Obergeschoss eines Wohnhauses. Dort war ein Weihnachtsgesteck auf einem Fernseher in Brand geraten. Als die ersten Feuerwehrleute eintrafen, sahen sie schon Flammenschein an einem Fenster. Über die Drehleiter und das Treppenhaus wurden zwei Löschangriffe vorgetragen. In der Wohnung löschten Feuerwehrleute unter Schwerem Atemschutz mit Hilfe des Hochdruckfeuerlöschers rasch die Flammen, bevor sich das Feuer weiter ausbreiten konnte. Das Mobiliar wurde jedoch durch Flammen und Rauch in Mitleidenschaft gezogen.

Bei der Durchsuchung der Wohnung fanden die Feuerwehrleute eine schlafenden Mann. Nachdem sie ihn geweckt hatten, übergaben sie ihn dem Rettungsdienst, da auch bei ihm der Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung bestand. Allerdings weigerte er sich zur Kontrolle ins Klinikum einliefern zu lassen, obwohl sich die Folgen einer derartigen Vergiftung innerhalb der nächsten 24 Stunden einstellen können. Die Höhe der Sachschäden ist in beiden Fällen nicht bekannt.

In beiden Fällen hätten Haushaltsrauchmelder wertvolle Hilfe leisten können, mahnt die Feuerwehr. Gerade im letzteren Fall wäre der Mann frühzeitig durch das sehr laute Piepsen geweckt worden und hätte sich selbst retten können. Dank seiner aufmerksamen Nachbarschaft passierte ihm nicht viel. Schlafende Menschen bemerken nicht, wenn sie durch Rauchgase zu ersticken drohen. Einen weiteren Tipp für die Nachweihnachtszeit hält die Feuerwehr bereit: Die trockenen Gestecke sollten bald entsorgt beziehungsweise darauf die Kerzen nicht mehr angezündet werden.

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23. Dezember – 78-Jährige saß in Wanne fest

(rin/nea) Eine 78 Jahre alte Frau hatte seit neun Uhr ungewollt mehrere Stunden in ihrer Badewanne verbracht. Der Seniorin gelang es nicht, aus eigener Kraft die Wanne in ihrer Wohnung in der Schulthaißstraße zu verlassen. Durch die Tür verständigte sie sich mit einer Nachbarin, die Hilfskräfte herbeirief. Erste Versuche, die Frau im achten Stock des Hochhauses aus ihrer misslichen Lage zu befreien, schlugen fehl. Der Feuerwehr gelang es nicht, die mit drei Riegeln hoch gesicherte Tür zu öffnen, in der von Innen der Schlüssel steckte. So eine Türe habe er noch nie gesehen, "ich kam mir vor wie in einer Bank", sagte ein Feuerwehrmann. Er stieg schließlich über die Drehleiter auf den Balkon der Wohnung im achten Stock, zerschmetterte die Fensterscheibe und half der Frau aus der Wanne. Ein Schlosser musste mit schwerem Gerät vorgehen, um die durch die Öffnungsversuche verklemmte Hochsicherheitstür – deren Rahmen aus V4A-Stahl bestand – mittels Flex und Diamantscheibe aufzubrechen.

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16. Dezember – Fahrlässige Brandstiftung

Aus dem Polizeibericht: Gegen 08.30 Uhr wurde die Feuerwehr gerufen, weil in der Schneckenburgstraße aus der Balkontüre einer Wohnung im dritten Obergeschoss schwarzer Rauch drang. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr konnten den Wohnungsbrand schnell löschen. Die Polizei geht davon aus, dass der Brand durch eine Kerze verursacht wurde. Der entstandene Sachschaden beträgt zirka 3 000 Mark.

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10. Dezember – Neun Verletzte nach Küchenbrand

Extra-Bericht

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09. Dezember – Überschwemmte Wohnung und überhitzter Kachelofen

Am Abend gegen 18.30 Uhr musste die Freiwillige Feuerwehr in den Bulachweg, wo eine Wohnung komplett unter Wasser stand. Mehrere Zentimeter hoch stand das Wasser, das aus einem Hahn im Bad lief. Mittels Wassersaugern wurde das Nass aufgenommen und so verhindert, dass vor allem in der darunter liegenden Wohnung größerer Schaden entstand.

Gegen 23.30 Uhr rief der inzwischen zurückgekehrte Wohnungsinhaber bei der Feuerwehr-Zentrale an und beschwerte sich, wie es der Feuerwehr einfallen könne, die Teppiche nass zu machen(!) und anschließend in der Badewanne zu lagern. Der Chronist schüttelt nur den Kopf: Verkehrte Welt!

Noch während dieser Einsatz lief, musste das Tanklöschfahrzeug (6/21) in den Kornblumenweg eilen. Dort war ein überhitzter Kachelofen gemeldet worden. Durch ausräumen des Holzes bannten die Feuerwehrleute rasch die Gefahr.

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05. Dezember – 10 000 Mark Sachschaden durch Kippe

Aus dem Polizeibericht: Gegen 9 Uhr bemerkten Nachbarn, dass aus einer Dachgeschosswohnung in der Schneckenburgstraße Rauch drang und riefen Feuerwehr und Polizei. Der 39-Jährige Wohnungsinhaber befand sich nicht in der Wohnung, als der Brand in einem Mülleimer in der Wohnung ausbrach. Vermutlich war der zum Teil noch glimmende Inhalt eines Aschenbechers in den Mülleimer geworfen worden. Bei dem Brand entstand Sachschaden in Höhe von 10 000 Mark. Personen wurden nicht verletzt.

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04. Dezember – Stromschlag bei Bahnarbeiten

Gegen dreiviertel zwei Uhr in der Nacht auf Dienstag wurde ein Bahnarbeiter durch einen Stromschlag schwer verletzt. Für die unter hoher psychischer Belastung arbeitenden Hilfskräfte gestaltete sich die Rettung schwierig.

Bei Montagearbeiten auf einem Turmtriebwagen – ein Fahrzeug für Oberleitungsarbeiten – auf dem Gleisabschnitt, das entlang der Eisenbahnstraße führt, geriet ein Arbeiter in die Nähe einer 15 000 Volt Spannung führenden Oberleitung. Dabei bildete sich ein Lichtbogen, der den Arbeiter durchschlug. Dieser blieb mit schweren äußeren und inneren Verbrennung auf der Bühne des Bahnfahrzeuges liegen. In der Nachbarschaft war dabei ein explosionsähnlicher Knall zu vernehmen.

Erst nach der sichergestellten Stromabschaltung und Erdung der Oberleitung konnten Notarzt und Rettungsdienst den Mann auf der Bühne versorgen. Die Freiwillige Feuerwehr musste mit einer Drehleiter anrücken. Mittels einer Krankentrage, die auf dem Rettungskorb montiert wurde, konnte der Verletzte auf den sicheren Boden gebracht werden. Noch am frühen Morgen wurde er von einem Hubschrauber in eine Spezialklinik transportiert. Die Ermittlungen zur Unfallursache laufen.

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03. Dezember – Größerer Schaden durch Umsicht verhindert

Annähernd 300 Liter Dieseltreibstoff verursachten am Montagnachmittag kurz nach 16.30 Uhr eine mehr einen Kilometer lange Ölspur auf den Fahrwegen der Mülldeponie. Zuvor wurde der Tank eines Lastwagens offensichtlich durch eine Eisenstange aufgerissen. Der auslaufende Treibstoff lief den Hang hinunter in eine der beiden Waagen. Dort sammelte sich das Öl Zentimeter hoch in der Bodenwanne. Da das Personal rasch und folgerichtig reagierte, konnte verhindert werden, dass der Diesel über den Abscheider in den Mühlenbach floss. Dazu wurde die Flüssigkeit mit Bindemittel aufgefangen.

Die Freiwillige Feuerwehr rückte mit weiterem Bindemittel an. Ein vorhandener Wintersalzstreuer wurde kurzer Hand umfunktioniert, so dass die lange Strecke rasch abgestreut werden konnte. Eine vorhandene Kehrmaschine leistete anschließend gute Arbeit bei der Aufnahme des ausgestreuten Gutes. Zuvor hatten Feuerwehrleute zur Sicherheit Kanaleinläufe abgedichtet, so dass kein Öl in die Kanalisation dringen konnte.

Eine Privatfirma übernahm die Reinigungsarbeiten in der Bodenwanne der Waage. Dazu stellten Feuerwehrleute ein Belüftungsgerät auf.

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28. November – Schwelbrand im Fußboden

Gegen 6.30 Uhr am Mittwochmorgen kam es in einem Hinterhaus in der Kreuzlinger Straße zu einem Schwelbrand im Fußboden. Die Freiwillige Feuerwehr Konstanz sägte den Holzboden auf mehreren Quadratmetern auf und löschte mit wenig Wasser die Glut. Während der Ermittlungsarbeiten der Polizei am Vormittag wurde erneut Rauch entdeckt, so dass die Feuerwehr erneut ausrücken musste. Auch hier konnte der Einsatz innerhalb kurzer Zeit beendet werden. Erste Ermittlungen der Polizei lassen als Brandursache einen Gasofen oder ein Elektrogerät vermuten, da beide in der Nähe der Brandstelle standen. Durch die frühzeitige Entdeckung des Brandes, kam es zu einem Sachschaden von nur etwa 500 Mark. Weitere Ermittlungen zur Brandursache wurden eingeleitet.

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14. November – Angebrannte Milchsuppe

Kurz vor Mitternacht sorgte eine angebrannte Milchsuppe für einen Einsatz der Feuerwehr in der Mainaustraße. Eine Person wurde dem Rettungsdienst übergeben. Nach knapp 10 Minuten konnten die Fahrzeuge wieder einrücken.

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24. Oktober – Kleinbrand in Universitäts-Labor

Gegen 17.45 Uhr eilte die Feuerwehr erneut an die Universität. Im Gebäude Z hatte es in einem Labor einen Kleinbrand innerhalb einer Luftabzugsvorrichtung gegeben. Die Flammen konnten von den Mitarbeitern noch vor dem Eintreffen der Feuerwehr gelöscht werden. Die konnte nach einer Kontrolle der Brandstelle wieder einrücken.

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24. Oktober – Mit Pizza-Dreirad umgestürzt

Bei einem Verkehrsunfall gegen 13.30 Uhr in der Stickerinnenstraße wurde ein 20-jöhriger Mann am Arm und Handgelenk verletzt, als er beim Einbiegen in eine Hofeinfahrt mit seinem motorisierten Pizza-Dreirad umstürzte. Die alarmierte Feuerwehr musste lediglich bis zum Eintreffen des Notarztes und Rettungsdienstes den Verletzten betreuen. Sein Fahrzeug hatten Passanten zwischenzeitlich wieder aufgerichtet. Lob gab für die Passanten auch von der Feuerwehr: "Die Arbeiter dort haben sehr professionell reagiert. Der Notruf war beispielhaft und die Erstbereuung des Verletzten sehr vorbildlich", so ein Feuerwehrmann. Am Dreirad entstand Sachschaden in Höhe von etwa 2 000 Mark.

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24. Oktober – Öl lief aus Fahrstuhl aus

Wegen eines technischen Defekts eines Fahrstuhls musste kurz nach elf Uhr die Feuerwehr an die Universität ausrücken. In der Bibliothek war aus der Hydraulik eines Fahrstuhls das gesamte Öl – rund 150 Liter – ausgelaufen. Mittels eines Seilzuges mussten die Feuerwehrleute die Kabine anheben, um auf dem Schachtboden Ölbindemittel aufbringen zu können. Nachdem so die Gefahr einer weiteren Ausbreitung des Öl gebannt war, konnte der Fahrstuhl der Haustechnik zur Reparatur übergeben werden. Der Einsatz dauerte mehr als anderthalb Stunden.

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19. Oktober – Kerze entfachte Kleinbrand

Nachbarn halfen einer älteren Frau in der Brandenburger Straße ein Feuer in ihrer Wohnung zu löschen, das durch eine brennende Kerze entstanden war, als diese auf Akten fiel. Bevor sich die Flammen ausbreiten konnten informierte die Frau ihre Nachbarn. Eine Nachbarin, die eine Rauchvergiftung erlitt, wurde ins Krankenhaus gebracht. Die Feuerwehr räumte den Schutt aus der Wohnung und löschte glimmende Brandreste mit der Kübelspritze ab.

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18. Oktober – Feuerwehrmann bei Löscharbeiten verletzt

Rund 80 000 Mark Sachschaden beim Brand eines Lagerschuppens – Kinder als Verdächtige

Schuppenbrand Rauchwolke Schuppenbrand Nahaufnahme Schuppenbrand Feuer
Blick aus dem 8. Obergeschoss des Telekom-Hochhauses (früher: Fernmeldeamt). Foto: Karl-Heinz Weidele

Beim Brand eines freistehenden Lagerschuppens in der Robert-Gerwig-Straße wurde am Donnerstagnachmittag ein Feuerwehrmann verletzt. Am Gebäude und den darin gelagerten Gegenständen entstand ein Sachschaden von rund 80 000 Mark. Die schwarze Rauchsäule über der Brandstelle war in der Stadt weithin sichtbar. Wie die Polizei mitteilte, sollen sich nach Zeugenaussagen, dass sich kurze Zeit zuvor Kinder in der Nähe aufgehalten haben sollen.

Gegen 16:30 Uhr war aus bisher ungeklärten Umständen das Feuer in dem Schuppen eines Bauunternehmens ausgebrochen. Als die ersten Feuerwehrleute an der Einsatzstelle eintrafen, stand der Bau schon in weiten Teilen in Flammen. Trotz sofort eingeleiteter Löscharbeiten brannte das Gebäude – das zum Großteil aus Holz bestand – bis auf die Grundmauern nieder.

Ein Feuerwehr musste mit Verbrennungen Zweiten Grades (Blasenbildung), die er sich bei den Löscharbeiten zugezogen hatte, ins Klinikum gebracht werden. Er konnte nach einer ambulanten Behandlung nach Hause gehen, war jedoch für mehrere Tage Krank geschrieben. Im Schuppen verbrannten unter anderem ein Kleinlaster und ein Bagger. noch während der Löscharbeiten traf der Insolvenzverwalter ein, um die Schadensstelle zu begutachten.

Mit Wasser aus dem Monitor ("Wasserkanone") auf dem Tanklöschfahrzeug und mehreren Strahlrohren brachten die Frauen und Männer der Freiwilligen Feuerwehr die Flammen rasch unter Kontrolle. Feuerwehrleute, die dem Rauch ausgesetzt waren, mussten Atemschutzgeräte anlegen. Nach und nach stürzte auch das Holzdach ein. Ein Innenangriff war wegen der überall herausschlagenden Flammen und der Einsturzgefahr nicht möglich.

Wasser musste aus relativ weit entfernten Hydranten zugeführt werden. Für die Wasserversorgung von der Petershauser Straße wurde das Wechselladerfahrzeug mit dem Abrollbehälter Schlauch – mit rund 2 000 Meter zusammengekuppelten Schläuchen – eingesetzt.

Gefahr für die weiter entfernt stehenden Gebäude bestand zu keiner Zeit. Da zahlreiche Schaulustige in der in der Gustav-Schwab-Straße im abziehenden Rauch standen, forderte die Polizei diese auf, sich aus diesem Bereich zu entfernen. Der Bahnverkehr von der am Petershauser Bahnhof vorbeiführenden Straße war nicht beeinträchtigt.

Noch vor 19 Uhr konnten die letzten Einsatzkräfte einrücken, mussten jedoch gegen 19:30 Uhr nochmals ausrücken, da die Flammen an mehreren Stellen wieder aufflackerten. Die Feuerwehr war jeweils mit über zwei Dutzend Frauen und Männern im Einsatz. Der Rettungsdienst war mit einem Fahrzeug vor Ort. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

Neben den Schaulustigen am Boden, gab es auch welche aus der Luft: Die Passagiere des Zeppelin NT konnten von oben einen Blick auf die Einsatzstelle werfen, als dieser seine Runde über Konstanz drehte.

Die Schätzungen der Schadenssumme wurden wenige Tage später von der Polizei auf 40 000 Mark reduziert.

Blick vom Fahrzeug Löschangriffe
Hell lodernde Flammen und eine dick-schwarze Rauchwolke steigen aus dem Lagerschuppen empor. Fotos: Bernd Oser
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24. September – Lastwagen-Batterien verloren

Zwei verlorene Lastwagen-Batterien machten am Montagabend gegen 20.30 Uhr eine anderthalbstündige Vollsperrung der Neuen Rheinbrücke erforderlich. Die beiden Akkus waren in der Kurve am Brückenkopf Süd von einer Sattelzugmaschine gefallen.

Beide Batterien platzten auf und Säure lief aus. Eine Autolenkerin erkannte zu spät die Hindernisse und überfuhr diese. Dabei wurde ein Reifen am Auto zerstört. Ein Polizist half bei der Montage des Notrades. Danach konnte die Frau weiter fahren.

Die Freiwillige Feuerwehr wurde angefordert, um die Batterien zu bergen und die Straße zu reinigen. Zum Schutz vor der ätzende Säure mussten zwei Feuerwehrleute Chemikalienschutzanzüge anziehen. Anschließend spülten die Feuerwehrleute die sehr aggressive Flüssigkeit mit Wasser von der Straße, so dass diese wieder für den Verkehr freigegeben werden konnte.

Der Lastwagen-Fahrer hatte nach dem Vorfall nicht angehalten, konnte jedoch in Meersburg, an der Fähre, durch Beamte des Polizeireviers Überlingen angehalten und überprüft werden. Ihn erwartet jetzt auch eine Anzeige wegen des Verdachts des unerlaubten Entfernens von der Unfallstelle. Bei dem Unfall entstand Sachschaden in Höhe von 400 Mark. Verletzt wurde niemand.

Teile auflesen Straße reinigen
Zwei Feuerwehrleute in Chemikalienschutzanzügen bergen die Batterieteile und legen sie in eine Kunststoffwanne. Anschließend reinigen sie die durch Batteriesäure verunreinigte Straße.
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20. September – Wasserrohrbruch in Litzelstetten

Am Abend waren bei einem Wasserrohrbruch die Ständige Wache mit TLF 16/24-Tr und der 4. Zug (Litzelstetten) mit LF8/6 wegen eines Wasserrohrbruches in einem Wohnhaus im Seeblick im Einsatz. Ein Keller stand auf seinen 80 Quadratmetern etwa 20 Zentimeter unter Wasser. Das Auspumpen mittels Tauchglockenpumpe und Wassersauger dauerte mehrere Stunden.

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08. September – Brand auf Balkon

Am Samstagnachmittag gegen 14.45 Uhr verhinderte die Freiwillige Feuerwehr durch ihr rasches Eingreifen, dass bei einem Brand auf einem Balkon eines Wohnhauses "Am Pfeiferhölzle" die Flammen auf die Wohnung und das darüber liegende Stockwerk übergriffen. Mittels eines Strahlrohres löschten Feuerwehrleute die Flammen. Eine anschließende Kontrolle der Wohnung ergab, dass diese nur leicht verraucht war. Personen befanden sich zum Zeitpunkt des Brandes nicht in der Wohnung. Die Brandursache ist noch nicht bekannt. Durch die Flammen wurde Gegenstände, die auf dem Balkon lagerten zerstört. Fensterscheiben und Putz von der Gebäudeaußenwand zerplatzten durch die Hitze. Der Sachschaden wird auf rund 10 000 Mark geschätzt. Verletzt wurde niemand. Die Brandursache ist derzeit noch nicht bekannt.

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07. September – Zwei Männer in Lebensgefahr

Schwerer Unfall im Industriegebiet – Vorfahrt missachtet

Auto an Straßenlaterne
In diesem Wagen wurden zwei Männer im Alter von 18 und 20 Jahren lebensgefährlich verletzt. Das Fahrzeug erfasste auf der Reichenaustraße einen anderen Wagen und schleuderte gegen das Schild einer Verkehrsinsel sowie den Mast einer Straßenlaterne. Foto: Claudia Rindt

Ein 20-jähriger Fahrer und sein 18-jähriger Beifahrer wurden bei einem Verkehrsunfall an der Kreuzung Ried-/Reichenaustraße lebensgefährlich verletzt. Der Chauffeur und zwei Passagiere eines Taxis erlitten schwere Verletzungen. Die Polizei geht von rund 80 000 Mark Sachschaden aus. Die Reichenaustraße war nach dem Unfall über zwei Stunden für den Verkehr gesperrt.

Die lebensgefährlich Verletzten kamen nach Angaben der Polizei aus Hegau-Gemeinden. Nach den Erkenntnissen der Ermittler hatte der 20-Jährige den Unfall verursacht. Er kam kurz nach 5 Uhr in seinem schwarzen Wagen aus der Riedstraße und versuchte, die Reichenaustraße zu über queren. Dabei übersah er die Vorfahrt eines mit drei Personen besetzten Taxis. Das schwarze Fahrzeug wurde vom Taxi erfasst, schleuderte und stieß frontal in einen Laternenmast auf der Mittelinsel der Straße. Der 20-jährige Fahrer und sein 18-jähriger Beifahrer steckten im zusammen geknautschten Wagen fest. Auch eine Frau, die als Fahrgast auf dem vorderen Sitz des Taxis Platz genommen hatte, wurde eingeklemmt. Mit Schere und Spreizgerät gelang es der Feuerwehr, die Menschen aus den Autos zu holen. Die Männer aus dem schwarzen Wagen waren nach ihrer Rettung nicht ansprechbar. Alle beim Unfall Verletzten wurden zur weiteren medizinischen Betreuung in die Krankenhäuser von Konstanz und Radolfzell geschafft.

Kleider, die nahe der Unfallstelle verstreut auf der Straße lagen, gaben den Rettungskräften Rätsel auf. Sie vermuteten zunächst, dass eine weitere in den Unfall verwickelte Person im Schock in der Gegend herumirrte. Die Suche nach ihr blieb aber ohne Erfolg. Nun mutmaßt die Polizei, dass die Kleider in einem der Unfallautos lagen und durch die Wucht des Aufpralls ins Freie geschleudert wurden.

Bei welchen Geschwindigkeiten die Fahrzeuge zusammengestoßen waren, konnte die Polizei gestern nicht sagen. Um Details des Unfallhergangs zu klären, hat die Staatsanwaltschaft eine Rekonstruktion des Unfalls angeordnet. Sachverständige wurden eingeschaltet. Um festzustellen ob der Fahrer des schwarzen Wagens alkoholisiert war, wurde eine Blutentnahme angeordnet, sagte ein Sprecher der Polizei. Beim 51-jährigen Taxifahrer seien "0,0-Promille" festgestellt worden. Die Ampeln an der Kreuzung waren zum Zeitpunkt des Unglücks noch nicht in Betrieb.

Text: Claudia Rindt

Rettung Übersicht
BMW an Mast Airbag Taxi
Bild links oben: Neben dem schwarzen BMW kümmern sich Helfer um einen der Insassen. Bild unten Mitte: Die ausgelösten Airbags im Taxi. Bild rechts unten: Mit dem hydraulischen Rettungsspreizer wird die Beifahrertüre des Taxis aufgebrochen. Derweil ist von der anderen Seite ein Zugang für die Helfer vorhanden. Bilder rechts oben und links unten: Überblick der Einsatzstelle. Fotos: Bernd Oser

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03. September – Schwimmer narrte Hilfskräfte

Ein Taxifahrer hatte bemerkt, wie in der Nacht auf Montag gegen 1:30 Uhr ein Mann vom Brückengeländer der Alten Rheinbrücke in den Seerhein sprang. Daraufhin wurden Wapo (1 Boot), DLRG (2 Boote) und Feuerwehr (MZB 1) alarmiert. 4 Rettungstaucher suchten das Wasser ab, konnten jedoch niemand finden. Nach rund einer Stunde teilten Passanten mit, dass sie den Sprung gleichfalls beobachtet hatten. Der Mann sei jedoch gleich wieder ans Ufer und Richtung Stromeyersdorf marschiert. Der Mann konnte unerkannt entkommen. Der Einsatz wurde abgebrochen.

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27. August – Mit Fußtritt zum angebrannten Essen

Mit kräftigen Fußtritten auf eine verschlossene Türe musste sich die Freiwillige Feuerwehr gewaltsam zutritt zu einer Wohnung in der Heinrich-von-Tettingen-Straße (Wallhausen) verschaffen. Dort hatte kurz nach 14 Uhr am Montag auf dem angeschalteten Herd angebranntes Essen für Rauchwolken gesorgt. Die Feuerwehrleute nahmen den Topf von Herd und bannten so die Gefahr. Anschließend belüfteten sie die Wohnung. Außer an der Türe und am Kochtopf gab es dank des raschen Eingreifens der Feuerwehr keine größeren Sachschäden.

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22. August – Traktorgespann verschmutzte Fahrbahn

Ölspur
Eng und gefährlich ist es bei Arbeiten auf der Fahrbahn, wenn Autos in beide Richtungen gleichzeitig fahren. Bei einer Ölspur einen Monat später sicherte die Polizei die Einsatzstelle und erlaubte wechselweise Einrichtungsverkehr. Foto: Bernd Oser

Ein Traktor sorgte mit seinen zwei Anhängern am Mittwochabend gegen 18.30 Uhr für eine größere Verschmutzung der Fahrbahn. Von der Reichenaustraße über die neue Rheinbrücke bis zur Straßenkreuzung nahe dem Zollhof zog sich seine Spur aus Hydrauliköl, das offensichtlich aus einer undichten Leitung ausgelaufen war. Erst am Zollhof wurde das Gefährt gestellt. Rund anderthalb Stunden lang hatten anschließend zehn Leute der Freiwilligen Feuerwehr zu tun, bis die Fahrbahnen mit Bindemitteln abgestreut und mit Verkehrsschildern gesichert worden waren. Es kam zu Verkehrsbehinderungen. Riskante Fahrmanöver uneinsichtiger Verkehrsteilnehmer gefährdeten mehrfach Feuerwehrleute, die auf der Straße arbeiteten.


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19. August – Mit Gottvertrauen zum Schwimmausflug

Sein Gottvertrauen sah am Sonntagabend gegen 21.30 Uhr ein Pater des Klosters Birnau bestätigt. Der geübte Schwimmer hatte sich entschlossen ohne Begleitung vom Kloster zur Insel Mainau und zurück zu schwimmen. Nach etwa zwei Stunden ereilte ihn jedoch auf dem Rückweg das Ungemach: Er erlitt einen Krampf im Fuß, der ihn nahezu bewegungsunfähig machte. Seine kräftigen Hilferufe wurden sowohl in Litzelstetten als auch in Uhldingen gehört. Rasch eilten daraufhin die Hilfskräfte von Wasserschutzpolizei, Deutscher Lebens-Rettungs-Gesellschaft und Feuerwehr zur Stelle. Schneller als diese – weil zufällig in der Nähe – war ein Fahrgastschiff, das den Gottesmann aufnahm und ans sichere Land brachte. Der Kommentar eines erleichterten Feuerwehrmannes ob des glücklichen Ende des Schwimmausfluges: "Da wollte wohl jemand seinen Chef testen".

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15. August – Erneuter Brand auf Mülldeponie

Kurz nach 20.30 Uhr begann es wieder auf der Mülldeponie zu brennen. Kommandant Dieter Quintus meldete auf der Anfahrt von der Rheinbrücke aus starke Rauchentwicklung. Nach der Ortsausfahrt Wollmatingen sieht er ein Flammenband, das sich in der Dämmerung gegen den Himmel abhebt. Unrat auf einem Streifen von etwa 60 bis 70 Meter – "weniger als 100 Quadratmeter" – schätzt er, steht in Flammen.

Das "Wasserfass" (Wechsellader mit Abrollbehälter Wasser) wird zur Einsatzstelle beordert, ebenso ein Baggerfahrer der Mülldeponie. Letzterer ist über ein kürzlich eingerichtete Rufbereitschaft schnell erreichbar. Mit rund 20 000 Liter Wasser wird das Feuer gelöscht. Mit dem Bagger wird schließlich der Müll verdichtet. Einsatzende war gegen 22 Uhr. Auch bei diesem Brand gehen Feuerwehr und Polizei nicht von Brandstiftung aus. Viel mehr sei eine sogenannte Selbstentzündung wahrscheinlich, zum Beispiel durch Glasscherben, die einen Brennglaseffekt hervor gerufen haben.

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12. August – Schwelbrand in Reihenhaus

Dehnfugenbrand
Löschschaum dringt aus den Löchern in der Wand. Foto: Bernd Oser

Gegen 19.30 Uhr am Sonntagabend musste die Freiwillige Feuerwehr Konstanz zu einem Dehnfugenbrand in der Allmannsdorfer Nestgasse ausrücken. Dort hatte sich ein Schwelbrand zwischen zwei Gebäudeteilen eines Reihenhauses ausgebreitet.

Eine Nachbarin hatte schon am Vortag Rauch bemerkt, aber die Ursache nicht entdecken können. Auch ihre Katze hatte sich seltsam verhalten und das Schlafzimmer gemieden. Erst als die Frau am Sonntagabend bemerkte, dass ein Kopfkissen, das an der Wand zum Nachbargebäude lag, sehr warm geworden war, alarmierte sie die Feuerwehr.

Wasser, dem Schaummittel als Netzmittel beigesetzt wurde, füllten Feuerwehrleute vom Dach in die Dehnfuge ein, nachdem zuvor zur Kontrolle einige Dachziegel entfernt worden waren. Kurz darauf stellte sich der Erfolg ein, als Wasser und Schaum aus Löchern in der Wand auf einem Balkon austraten. Mit der Wärmebildkamera konnte ein Abnehmen der Temperatur beobachtet werden, was auf ein Erlöschen des Brandes hindeutete.

Auf dem Balkon im ersten Obergeschoss lag auch die Ursache für den Schwelbrand: Am Freitag hatten dort Handwerker Teerpappen verlegt. Durch die dabei entstandene Hitze hatte das Material in der Dehnfuge Feuer gefangen, was jedoch zuerst unbemerkt blieb.

Nach über einer Stunde konnte der Einsatz beendet werden. In der Nacht fanden weitere Kontrollen statt. Da am nächsten Morgen immer noch Wärmefelder zu entdecken waren, wurde mehrfach im Laufe des Montags Wasser in die Trennfuge eingefüllt. Personen wurden keine verletzt. Der Höhe des Sachschadens ist nicht bekannt.

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03. August – 150 Hühner verbrannt

Brand zweier Stallungen – Ein Blitzschlag verlief glimpflich

Lichterloh
Als die ersten Feuerwehrleute eintreffen, brennen die Stallungen schon lichterloh. Foto: Bernd Oser

Beim Brand zweier offener Stallungen in der Eichbühlstraße am frühen Morgen des Freitag verbrannten rund 150 Hühner. 40 Schafe, die sich im Außenbereich aufhielten, konnten gerettet werden. Gegen 2.40 Uhr wurde die Feuerwehr alarmiert. Wegen einer Baustelle war die Zufahrt erschwert. Um Wasser heranzuführen, musste die Freiwillige Feuerwehr den Abrollbehälter mit 6 000 Litern Wasser an die Einsatzstelle bringen.

Ausgeräucherter Stromverteilerkasten
Ein Stromverteilerkasten nach dem Blitzeinschlag in das Wohnhaus im Löwernweg. Foto: Bernd Oser

Feuerwehrleute unter Schwerem Atemschutz löschten mit drei Strahlrohren die Flammen. Probleme bereiteten die gelagerten Heuvorräte, die mühsam mit Heugabeln auseinander gezogen werden mussten. Ein geeigneter Radlader konnte in der Nacht nicht aufgetrieben werden, wodurch sich die Löscharbeiten über mehr als vier Stunden hinzogen. Als Netzmittel setzen die Feuerwehrleute Schaummittel ein, das sie dem Wasser zusetzten. Dies ermöglicht ein besseres eindringen des Wassers in das dichte Heu. Während des Einsatzes gingen mehrfach schwere Gewitter mit heftigen Regenschauern nieder.

Loch im Dach
Der Blitz hat auch eine Öffnung in das Dach gerissen. Foto: Bernd Oser

Bei einer Kontrolle der Einsatzstelle am Freitagvormittag stellten Feuerwehrleute fest, dass das Stroh erneut in Brand geraten war. So mussten die vom nächtlichen Einsatz geschlauchten Kräfte erneut ran. Diesmal erhielten Sie Unterstützung durch einen Radlader der Entsorgungsbetriebe. Rechtzeitig zum Mittagessen konnte auch dieser Einsatz beendet werden. Wie die Polizei mitteilte, stehen Brandursache und Höhe des Schadens noch nicht fest.

Noch während der erste Einsatz lief, mussten weitere Feuerwehrleute zu einem gemeldeten Dachstuhlbrand im Wollmatinger Löwernweg ausrücken. Kurz nach 4.30 Uhr alarmierten Bewohner die Feuerwehr. Wie sich herausstellte hatte während des Gewitters ein Blitz ins Haus eingeschlagen. Dieser zerstörte die Hauselektrik. Zu einem Brand war es jedoch nicht gekommen. Eine ausführliche Kontrolle des Dachstuhls ergab keine Gefahr.


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26. Juli – Wieder Brand auf Mülldeponie

Erneut brannte es gegen 17.45 Uhr auf der Mülldeponie am Bettenberg. An der gleichen Stelle wie am Sonntag war Müll in Brand geraten. Die dieses Mal deutlich kleinere Fläche wurde mit Wasser aus dem Monitor des Tanklöschfahrzeuges (6/21) gelöscht. Mit dem Wechsellader (6/65) und dem AB Tank wurde weiteres Wasser herangeführt. Mit einem Bagger wurde der Unrat abgedeckt. Als Brandursache wird Selbstentzündung vermutet.

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24. Juli – Melderalarm Fachhochschule

Melderalarm Fachhochschule
Fahrzeugaufstellung beim Melderalarm Fachhochschule. TLF (6/21) und DL (6/33) stehen einsam da während die Ständige Wache auf Erkundung ist. Foto: Adrian Ciupuliga
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22. Juli – Brand auf Mülldeponie

Einsam
Einsam kämpft ein Feuerwehrmann gegen das stark qualmende Feuer. Foto: Bernd Oser

Am Sonntag kurz vor Mittag zeugte eine schwarze Rauchsäule von einem Brand auf der Mülldeponie. Dort war auf rund 200 Quadratmetern Müll in Brand geraten. Da sich das Feuer nur an der Oberfläche ausgebreitet hatte, konnten die Feuerwehrleute mit viel Löschschaum den Flammen ein rasches Ende bereiten. Zum Heranführen des Wassers wurde auch der Abrollbehälter mit einem Fassungsvermögen von 6 000 Litern Wasser eingesetzt. Am Nachmittag löschten die Wehrleute noch ein brennendes Gebüsch in Adalbert-Schnatterer-Straße.

Speisung
Eine weit sichtbare Rauchwolke zeugte von dem Brand hinter dem Buckel. Im Vordergrund steht das Wechselladerfahrzeug (6/65) mit dem Abrollbehälter Tank und speist das Tanklöschfahrzeug (6/21). Foto: Bernd Oser
SF-Film
Die Szene könnte einem Science-Fiction-Film entnommen sein; mit Mittelschaum wird eine erstickende Decke über den brennenden Müll gelegt. Foto: Bernd Oser

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Baumhaus
Nachlöscharbeiten an dem Baumhaus, das offensichtlich Kindern zum Spielen gedient hatte. Foto: Tobias Oser

21. Juli – Baumhaus brannte

Flammen ablöschen
Ein Atemschutztrupp löscht die Flammen am Baumhaus. Foto: Bernd Oser

Am Samstagabend gegen 21.30 Uhr brannte auf dem Fürstenberg eine Art Baumhaus, das Kinder zum Spielen benutzten. Da aufgrund des Anrufes der genaue Ort des Brandes nicht bekannt war, mussten die Feuerwehrleute erst die Zufahrt erkunden, zumal sich nicht jeder Weg für die Schwerfahrzeuge eignete. Nachdem das Feuer entdeckt war, konnte es rasch gelöscht werden. Parallel hierzu musste ein Löschfahrzeug in die Max-Stromeyer-Straße, wo Mülleimer brannten.


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17. Juli – Hoher Sachschaden nach Großbrand in Kreuzlingen

Extra-Bericht ACHTUNG: Längere Ladezeit

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06. Juli 2001 – Geisterhafte Mikrowelle

Eine verkohlte Pizza in einem Mikrowellen-Gerät war die Ursache für einen Einsatz der Freiwilligen Feuerwehr Konstanz am frühen Freitag Morgen gegen 6.15 Uhr in der Neugasse. Schon beim Eintreffen der Feuerwehr trat Rauch aus einem Fenster. Die Feuerwehrleute weckten einen Mann, der von dem Ungemach nichts mitbekommen hatte, nachdem sie die Glasscheibe der Wohnungstüre eingeschlagen hatten. Der Bewohner wurde anschließend vom Rettungsdienst versorgt. Um die Wohnung wieder Rauch frei zu bekommen, lüfteten die Feuerwehrleute die Räume. Der Sachschaden ist gering. Die Ursache, wieso das Mikrowellen-Gerät eingeschaltet war, bleibt wohl im Dunkeln, da der Schalter auf "Aus" gestanden hatte, wie ein Feuerwehrmann berichtete.

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05. Juli – Arbeiter in Baugrube verschüttet

Extra-Bericht ACHTUNG: Längere Ladezeit

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22. März – Finger steckte im Tresor fest

Die Feuerwehr hat einer Mitarbeiterin der Poststelle an der Marktstätte im wahrsten Sinne des Wortes aus der Klemme geholfen. Die Frau hatte mit einer Hand in den Einwurfschlitz eines Sicherheitsbehälters unter dem Schalter gefasst und blieb mit den Fingern stecken. Beim Versuch, sich zu befreien, schoben sich an einem Finger die Ringe übereinander. Die Hand saß fest. Erst die Feuerwehr konnte die Frau aus der misslichen Lage befreien. Nach Angaben des Kommandanten Dieter Quintus zerschnitten Einsatzkräfte mit einem elektrischen Trennschleifer die Tresortüre. Die Arbeit bezeichnete Quintus als kniffelig. Die Sägescheibe des Geräts bewegte sich nur knapp neben dem Finger. Unter den Schneidearbeiten wurde das Metall heiß. Es musste immer wieder gekühlt werden. Die Frau sei unverletzt freigekommen.

Text: Claudia Rindt

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13. März – Kellerbrand in der Katzgasse

Zu einem Kellerbrand in der Katzgasse wurde am Dienstagnachmittag gegen 16 Uhr die Freiwillige Feuerwehr gerufen. Dort hatte offensichtlich das Äußere eines Ofens zu brennen begonnen. Als die ersten Atemschutzträger am Brandherd anlangten, sahen sie dass der Brenner des Offen in Flammen stand. Mit dem tragbaren Hochdruckfeuerlöscher löschten sie das Feuer und verhinderten so eine Ausbreitung. Nachdem die Kellerräume durchlüftet waren, konnten die Feuerwehrleute wieder einrücken. Die Brandursache und die Schadenshöhe sind nicht bekannt. Verletzt wurde niemand.

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09. März – Zwei Frauen verletzt

Zwei Autis
Nahezu frontal prallten die Fahrzeuge zusammen. Foto: Bernd Oser

Bei einem Verkehrsunfall Freitag Vormittag wurden gegen 10 Uhr zwei Frauen verletzt. Auf der Straße zur Insel Mainau stießen Höhe Egg ihre Autos frontal aufeinander, als die stadtauswärts fahrende Lenkerin mit ihrem Fahrzeug auf die Gegenfahrbahn geriet. Die Unfall verursachende Fahrerin musste von der Freiwilligen Feuerwehr aus dem Auto befreit werden, da die Türe verklemmt war. Notarzt und Rettungsdienst versorgten beide Frauen und brachten diese ins Konstanzer Klinikum. Feuerwehrleute säuberten die Straße von ausgelaufenem Öl. An beiden Fahrzeugen entstand Totalschaden, der Sachschaden beträgt rund 50 000 Mark.


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25. Februar – Bett durch Teelicht entflammt

Eine brennende Matratze erforderte am frühen Sonntagmorgen den Einsatz der Freiwilligen Feuerwehr. Kurz nach 5.15 Uhr war in einer Wohnung in der Theodor-Heuss-Straße eine Schlafstatt in Brand geraten. Mit einem Eimer Wasser versuchten die Bewohner die Matratze zu löschen, was auch leidlich gelang. Trotzdem breitete sich Rauch in der Wohnung aus, verursachte jedoch keine größere Schäden. Durch intensives Lüften müsste sich der Gestank wieder entfernen lassen. Feuerwehrleute unter Atemschutz brachten das noch glimmende Brandgut ins Freie. Als Brandursache ermittelte die Polizei, dass eine Bewohnerin ein brennendes Teelicht neben ihrem Bett stehen hatte. Als sie aufstand, geriet das Bettlaken unbemerkt auf die Kerze, entzündete sich und entflammte so Teile des Bettes. Der Schaden beträgt nach Polizeiangaben rund 500 Mark. Verletzt wurde niemand.

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18. Februar – Kehrmaschine als Verschmutzer

Welt verkehrt: Ein Kehrmaschine, von ihrer Bestimmung her für die Reinlichkeit von Konstanzer Straßen und Plätzen bestimmt, sorgte für eine der größten Verschmutzungen aller Zeiten in der Konstanzer Altstadt. Was war passiert: Ihr Fahrer hatte den Auftrag zwischen Hafen und Laube am Sonntag für ein aufgeräumtes Straßenbild zu sorgen. Jedoch musste kurz nach dem Start ein Hydraulikschlauch geplatzt sein. Das Öl tropfte in den rotierenden Kehrbesen, der die schmierige Flüssigkeit großzügig auf Pflaster und Asphalt verteilte.

Unbemerkt fuhren der Straßenreiniger und seine Maschine die Straßen und Plätze in der Innenstadt ab. "Drei Runden um den Kaiserbrunnen hat die Maschine gedreht", berichtete Feuerwehreinsatzleiter Kurt Noll, der während der Mittagessenszeit mit seinen Feuerwehrleuten 36 Säcke Ölbindemittel ausbrachte. Mit Besen und Schaufeln - unterstützt durch eine intakte Kehrmaschine - reinigten die Feuerwehrler die Fahrbahnen und Fußwege so gut wie möglich. Nach über zwei Stunden konnten die Feuerwehrleute nach Hause zurückkehren. Wohl dem, dessen Essen solange warm gehalten wurde.

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18. Februar – Unruhige Nacht

Vier Kleinbrände bescherten der Ständigen Wache und dem Wollmatinger Zug der Freiwilligen Feuerwehr eine unruhige Nacht. Zuerst brannten gegen 1.15 Uhr im Bulachweg ein Mofa und ein Kleinbus, die beide mehrere Häuser entfernt standen. Die Flammen waren rasch gelöscht. Gegen 4.45 Uhr brannten zwei Müllcontainer in der Breslauer Straße. Auch dort konnten innerhalb kürzester Zeit die Feuer gelöscht werden.

Nach Auskunft der Polizei wurden die beiden Fahrzeuge mit Benzin oder einem ähnlichen Brandbeschleuniger übergossen und dann angezündet. Auch bei der zweiten Brandstelle geht die Polizei von Brandstiftung aus. Einen Zusammenhang zwischen beiden Ereignissen könne nicht ohne weiteres hergeleitet werden, so ein Polizeisprecher. Zur Aufklärung der Fälle sucht die Polizei Zeugen. Sie können sich unter Telefon 995-0 melden.

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17. Februar – Schornsteinfeger löschte Kaminbrand

Ein Kaminbrand in der Friedrichstraße beschäftige am Samstagnachmittag kurz nach 16 Uhr die Freiwillige Feuerwehr. Eine Kontrolle des im Innern brennenden Rauchabzuges ergab, dass für das Gebäude keine Gefahr bestand. Ein herbeigerufener Schornsteinfeger reinigte den Kamin und löschte so die Flammen. Rund zwei Stunden später alarmierte der Hausbesitzer die Feuerwehr nochmals, da er im Dachbereich nahe des Kamins eine erhöhte Temperatur feststellte. Untersuchungen der Feuerwehr ergaben jedoch, dass es sich um einer normale Wärmeentwicklung handeln musste.

Als nahezu vorbildlich bezeichnete Einsatzleiter Kurt Noll die Ausstattung des Wohngebäudes mit Rauchmeldern. Lediglich im ausgebauten Dach, wo sich das Schlafzimmer befindet, fehlte ein solches lebensrettendes Gerät. Da der Hausbesitzer noch einen Rauchmelder in Reserve besaß, versprach er die unverzügliche Montage.

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31. Januar – Schwelbrand in Dehnfuge

Balkonbrand
Mit Hilfe von Steckleitern... Foto: Bernd Oser
Balkonbrand
... und der Drehleiter mussten Feuerwehrleute sich an die Hausverkleidung und die Dehnfugen heranarbeiten. Foto: Bernd Oser

Gegen 12 Uhr hat ein Schwelbrand am Zähringerplatz den Einsatz der Freiwilligen Feuerwehr Konstanz erfordert. Die Polizei ermittelte, dass sich bei Dachdeckerarbeiten am Vortag Dämmmaterial entzündete. Handwerker hatten mit einem Butangasbrenner Dachpappe verschweißt. Dabei fand der Schwelbrand – ausgehend von einem Vordach im ersten Obergeschoss der "Studienresidenz" – seinen Weg in eine Dehnfuge, die zwei Gebäudeteile voneinander trennt. Erst am darauffolgenden Tag bemerkten Nachbarn den Rauch und alarmierten die Feuerwehr.

Mit Hilfe der Drehleiter gelangten die ersten Einsatzkräfte auf das Dach. Weitere Zugänge gab es neben dem Treppenhaus über Leitern der Bauarbeiter und mehreren Steckleiterteilen, sodass Feuerwehrleute ohne Probleme auf die Balkone gelangten. In der Regel waren die dazugehörigen Wohnungen nicht offen, da deren Bewohner nicht anwesend waren.

Der Brand hatte sich seit dem Vortag unbemerkt bis ins dritte Obergeschoss ausgebreitet. Dort und eine Etage tiefer entfernten die Feuerwehrleute mit Äxten Teile der Schieferplatten-Verkleidung an der Hauswand. Um von oben an die Dehnfuge heranzukommen, musste auch das begehbare Flachdach an einer Stelle geöffnet werden.

Einsatzleiter und Kommandant Dieter Quintus lies die Wärmebildkamera aus Radolfzell an die Einsatzstelle bringen, da die üblicherweise in Konstanz vorgehaltene Kamera des Landkreises weiterhin in Reparatur ist. Mit Schaummittel als Netzmittel ("Spülieffekt") versetztes Wasser wurde an mehreren Öffnungen in die Dehnfuge eingelassen und so das Feuer gelöscht. Kommandant Quintus ordnete für 16 Uhr eine Kontrolle der Brandstelle an.

Polizei leitete während der knapp anderthalb Stunden den Verkehr an der Einsatzstelle vorbei, so dass sich die Behinderung in Grenzen hielten. Die Höhe des Sachschadens schätzt die Polizei auf rund 30 000 Mark. Verletzt wurde niemand.

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09. Januar – Küchenbrand im Kreuzäckerweg

Ein auf dem angeschalteten Herd vergessener Kochtopf hat im Kreuzäckerweg in Litzelstetten am Dienstag kurz nach 13.30 Uhr zu einem Küchenbrand geführt. Nach ersten Schätzungen entstand Sachschaden von rund 20 000 Mark. Durch den überhitzten Topf waren in der Nähe stehende Gegenstände in Brand geraten und hatten den über dem Herd aufgehängten Küchenschrank entzündet. Dichter Qualm und Hitze zerstörten die gesamte Kücheneinrichtung. Durch das rasche Eingreifen der Freiwilligen Feuerwehr konnte ein größerer Schaden vermieden werden. Mit dem Hochdruckfeuerlöscher hatten Atemschutzträger die Flammen schnell niedergeschlagen.

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07. Januar – Brennende Mülltonne gefährdete Wohnhaus

Kurz vor 20 Uhr am Sonntagabend geriet der Inhalt einer fahrbaren Mülltonne bei den Studentenwohnheimen in der Werner-Sombart-Straße 37 in Brand. Durch die große Hitze schmolz die Kunststofftonne. Das Feuer drohte auf ein angrenzendes Haus und daneben stehenden Tonnen überzugreifen. Die Freiwillige Feuerwehr konnte die Flammen rechtzeitig löschen, bevor noch mehr Schaden entstehen konnte. Jedoch erlitt die Verschalung und die Elektrik am Haus Schaden. Der Bereitschaftsdienst der Stadtwerke musste sich um die angeschmorten Stromkabel kümmern. Möglicherweise haben Feuerwerkskracher einen stundenlang andauernden Schwelbrand verursacht, der durch ganze Zeitungsstapel begünstig worden war.

Durch die verwinkelte und ausgedehnte Bebauung war es für die Feuerwehrleute schwer, die Brandstelle zu finden. Oftmals sind auch die Ortsbeschreibungen der Anrufer nicht sehr genau. Daher ist es für die Einsatzkräfte hilfreich, wenn vor den Zufahrten Personen stehen, die die Helfer einweisen.

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02. Januar – Keine Radioaktivität nach Melderalarm

Kurz nach vier Uhr morgens riss ein Melderalarm an der Universität die Frauen und Männer der Freiwilligen Feuerwehr aus ihrem verdienten Schlaf. Die Erst-Erkundung an der Brandmeldezentrale bei der Leitwarte ergab, dass im Fachbereich Physik in der Ebene P7 ein automatischer Rauchmelder ausgelöst hatte.

Dort stellten die Einsatzkräfte fest, dass der Boden der gesamten Ebene P7 mit einer über einen Zentimeter dicken Wasserschicht überzogen war. Der gesuchte Rauchmelder befand sich jedoch in einem Raum, in dem radioaktive Materialien lagerten. Hinweise auf einen Brand gab es keinen.

Da nicht ausgeschlossen werden konnte, dass die Umgebung radioaktiv belastet war, wurde ein Trupp unter Kontaminationsschutzanzügen mit Messgeräten ausgesandt. Dieser stellte jedoch keine erhöhte Radioaktivität fest. Auch in dem betreffenden Raum waren alle Gebinde intakt.

Die weitere Erkundung ergab schließlich auch die Ursache für die Wassermengen: In einem Physik-Labor auf P8, in dem optische Versuche mit Laserstrahlen gemacht werden, war ein Kühlwasserkreislauf undicht geworden. Das Wasser hatte sich über die gesamten Ebenen P8 und P7 und teilweise über die Ebenen P6 und P5 ausgebreitet.

Die Höhe des Sachschaden am Gebäude und Inventar (Laborgeräte!) ist nicht bekannt. Zum Einsatz von Wassersaugern durch die Feuerwehr kam es nicht mehr, da die Universität die Beseitigung der Wassermassen übernahm. Trotzdem dauerte es über anderthalb Stunden, bis die Feuerwehrfrauen und -männer wieder einrücken konnten.

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01. Januar – Zahlreiche Kleineinsätze an Neujahr

Balkonbrand
Ein Atemschutzträger kontrolliert die Brandstelle. Gut zu erkennen sind die von Hitze und Rauch beschädigte Wand und die zerstörte Fensterscheibe. Foto: Bernd Oser

Der erste Einsatz im neuen Jahr führte gegen 0.40 Uhr die Frauen und Männer der Freiwilligen Feuerwehr ins Hotel Halm. Ein automatischer Rauchmelder hatte einen Alarm ausgelöst. Die Feuerwehrleute konnten jedoch kein Feuer entdecken. Möglicherweise hatte von außen eindringender Rauch zu der Fehlauslösung geführt.

Wenige Minuten später verursachte eine Feuerwerksrakete einen Brand auf einem Balkon im siebten Obergeschoss eines Wohnhauses in der Schwaketenstraße. Dabei entzündeten sich Balkonmöbel und Kunstrasen. Die Hitze ließ die Fensterscheibe platzen, so dass Rauch in die zugehörige Wohnung eindringen konnte. Durch das rasche Eingreifen der Feuerwehr konnte ein Übergreifen der Flammen auf die Wohnung verhindert werden. Die Kübelspritze und ein Feuerlöscher reichten aus, um die Gefahr zu bannen. Zunächst konnte nicht sicher ausgeschlossen werden , dass sich das Brandgeschehen nicht auf die Dehnfuge ausgebreitet hatte, wodurch sich die Nachlöscharbeiten längere Zeit hinzogen. Da zu dieser Zeit niemand in der Wohnung war, musste die Türe gewaltsam aufgebrochen werden.

Noch während der zweite Einsatz lief, wurde einige Häuser weiter in der gleichen Straße ein "Brand auf dem Dach" gemeldet. Als Feuerwehrleute dort eintrafen, konnten sie lediglich einen intensiven Geruch nach Kunststoff wahrnehmen. Offensichtlich hatte jemand Plastik verbrannt.

Kurze Zeit später brannte noch ein Mülleimer, der schnell gelöscht wurde.

Am Nachmittag rief ein weiterer Melderalarm die Feuerwehrler an die Universität. Im Verwaltungsgebäude hatte ein Rauchmelder angesprochen.


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